Rückblick

Hoffnung in Corona-Zeiten: „Worte an der Leine“ und „Maskenbaum“

Worte an der Leine

Die Corona-Pandemie ist auch an unserer Kirchgemeinde nicht spurlos vorbeigegangen – wie sollte sie auch? Aber trotz aller Einschränkungen und Belastungen gibt es dabei auch Mut machende Nachrichten aus unserer Gemeinde.  
 
Mut gemacht im direkten Sinn haben die 50 verschiedenen Texte an der Leine, die für zwei Wochen vor der Graupaer Kirche und  an  der  Feierhalle  hingen  –  einfach so zum Mitnehmen. Siebenmal wurde die Leine  neu  bestückt  und  ca.  170  Blätter haben  Menschen  als  Mut-Macher  mitgenommen.
In den kleinen Zeichen steckt oftmals viel mehr als wir vermuten.

Mund Nasen Schutz Baum

In den kleinen Zeichen steckt oftmals viel mehr als wir vermuten.
Der „Mund-und Nasen-Schutzbaum“ setzte die Aktion fort und war der echte Renner.
So haben 227 selbstgenähte „Masken“ ihre Empfänger gefunden.
Im Namen der Kirchgemeinde danken wir den Näherinnen herzlich für die Zeit und Liebe, die sie in diese Aktion eingebracht haben, damit Menschen am öffentlichen Leben teilnehmen können, ohne sich und andere zu gefährden.

Ein dankbarer Rückblick auf einen wundervollen Sommerabend

Irina Hradský

Am 04.09.19 wurde unsere/auch meine erste Einzelausstellung im neuen Gemeinderaum an der Kirche Liebethal eröffnet. Nach einer turbulenten Woche der Vorbereitung mit dem Besorgen und Anbringen der Bilderleisten und Rahmen, und der Aufregung, wer an diesem Abend komme wird, wurde es ein sehr berührender und wunderschöner Abend für mich und ich denke auch für alle Gäste. Herzlichen Dank allen lieben Menschen, die im Hintergrund mir halfen: Petra Großmann, Cornelia Wolf, Cornelia Petzold, Armin Groß und Matthias Piel. Armin Groß spielte zu Beginn auf seinem wunderbaren Klanginstrument Naturtöne: Wasserrauschen, Windwehen, Töne lauter und leiser Tiere - das Herz berührend. „Geh aus mein Herz und suche Freud“ - dieses schöne Lied sangen wir gemeinsam mit Begleitung durch Armin Groß. Meine Lehrerin und Freundin Brigitta Arnold hielt eine kleine sehr liebevolle Rede. Bei einem Glas Sekt oder Saft kam es zu sehr guten Gesprächen. Ca. 80 Gäste kamen von nah und fern. Meine Sportfreundinnen kamen und viele Wegbegleiter aus all meinen vergangenen Jahren, aus der Gemeinde und der Schulzeit. Zwei mir sehr wertvolle Lehrer für Sport und Biologie und Botanik kamen an diesem Abend. Armin spielte später auf dem Schifferklavier und es wurde gesungen und erzählt bis zum Dunkelwerden. Der Abend wurde so, wie wir/ich es uns vorgestellt hatten. Der neue Gemeinderaum erwies sich als Begegnungsort für alle Menschen, egal welcher Konfession sie angehören. Die nächste Ausstellung wird für den 15.02.20 um 15.00 Uhr durch Herrn Grahl aus Liebethal vorbereitet. Da hoffen wir, dass es wieder zu guten Begegnungen in unserer Gemeinde kommt. Nochmals herzlichen Dank, dass ich den Raum nutzen durfte und mit meinen Bildern vielen Menschen eine Freude machen konnte. Wer die Ausstellung verpasst hat und sich für die Tiere interessiert, kann gerne bei mir klingeln. Ich habe inzwischen ein Fotobuch davon hergestellt und führe Sie auch gerne durch den Liebethaler Grund.
Meine nächste Ausstellung findet am 05.06.20 um 16.00 Uhr im Diakonischen Altenzentrum Graupa statt, wozu ich Sie schon jetzt herzlich einlade.
Ein gutes, gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen allen Ihre Irina Hradský

„Blicke rings um die Kirche von Liebethal“ 2. Ausstellungseröffnung mit Bildern von Wolfgang Grahl

2. Ausstellungseröffnung mit Bildern von Wolfgang  Grahl

Am 15.02.2020 fand um 15.00 Uhr unsere zweite Ausstellungseröffnung statt. Ein wunderbar sonniger, nicht zu kalter Wintertag lockte wieder viele Liebethaler und Graupaer in unseren neuen Gemeinderaum. Herzlichen Dank an Wolfgang Grahl und seine Familie für das Bereitstellen seiner wunderschönen Bilder. Seit seinem zehnten Lebensjahr saß Wolfgang Grahl (*1945) in Liebethal mit Stift und Block und hielt unseren kleinen schönen Ort auf Papier fest. Bleistift, Aquarell und Ölfarben gaben den Bildern ihren unverwechselbaren Charme. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren noch eine weitere Ausstellung seiner Bilder bekommen. Vielen Dank auch an Armin Groß und Adèla Drechsel für ihre wunderbare musikalische Untermalung, an Matthias Piel für die Hängung der Bilder und allen, die geholfen haben beim Sektausschank, beim Dekorieren und anschließenden Reinigen. Ich wünsche allen Besuchern in den nächsten Wochen recht viel Freude an den Bildern. Die nächste Ausstellungseröffnung findet am 09.05.2020 um 15.00 Uhr statt. Gezeigt werden Bilder von Brigitta M. Arnold unter dem Thema „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Wir würden uns freuen, dazu viele Besucher begrüßen zu dürfen. Im kommenden Jahr sind Ausstellungen von Christoph Hampel und Andrea Moliere geplant. Über weitere Vorschläge zu Künstlern der Region für zukünftigen Ausstellungen freue ich mich (Tel.: 0173 3961934).
Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen/euch, Irina Hradský

Aus dem Kirchgemeindebund

Im Mai 2019 haben die Ev.-Luth. Kirchgemeinden Dittersbach-Eschdorf, Graupa-Liebethal, Pirna, Pirna-Sonnenstein, Struppen und die Philippuskirchgemeinde Lohmen beschlossen, sich zum 01.01.2021 zum Ev.-Luth. Kirchgemeindebund Oberelbe Pirna zusammenzuschließen. Dazu laufen viele Gespräche, Vorbereitungen und Beratungen. Die beteiligten Kirchgemeinden haben u.a. vereinbart, sich schon im Jahr 2020 gegenseitig über Veranstaltungen zu informieren, die für das gesamte zukünftige Gebiet des Kirchgemeindebunds wichtig sind. Der Kirchgemeindebund Oberelbe hat auch eine eigene Website, eine Unterseite auf: www.kirche-pirna.de

Wir haben wieder einen Landesbischof

Landesbischof Bilz

Am 25. April wurde Tobias Bilz in das Amt  des  Landesbischofs  unserer  Landeskirche eingeführt. Der Gottesdienst konnte  im  MDR  und  als  Livestream mitgefeiert  werden.  Der  einführende
Bischof  der  VELKD  Landeschof  Ralf Meister (Hannover) sagte im Blick auf die  Aufgabe  von  Tobias  Bilz:  „Es  ist eine Zeit der Bewährung und Geduld,vor  allem  aber  auch  der  Klarheit  und
des  Muts,  um  über  den  religiösen  Kern  dieses  Hauses,  unserer  Kirchen,  zu sprechen. In dieser Zeit beginnen Sie Ihren Dienst. Wir freuen uns, dass Sie diesen Dienst übernehmen. Gott segne Ihren Dienst.“

Ju.Kon on Tour 2020 – Zweifelsfrei unglaublich

Ju.Kon on Tour 2020

…spannendes Wortspiel als Thema, oder? Unter diesem Thema waren insgesamt 140 Konfirmanden, Jugendliche, Gemeindepädagogen, Pfarrer und die Mitarbeiter der Evangelischen Jugend des Kirchenbezirks Pirna miteinander unterwegs. In Hirschluch, in der dortigen Bildungsstätte verbrachten wir gemeinsam fast eine ganze Woche. Wir erlebten interessante und mitreißende Bibelarbeiten rund um das Thema der Rüstzeit, ein Tag in Berlin, ein Filmabend und natürlich die nachmittäglichen Workshops sorgten für reichlich Abwechslung. Eine tolle Zeit; das resümierten auch unsere Konfirmanden aus Graupa, Liebethal, Pirna und Struppen.
Auf ein Neues im nächsten Jahr… Daniel Gräßer

Abschied aus Pirna

Liebe Gemeinde, seit einigen Wochen fragen Kollegen manchmal: »Willst Du das  nochmal  machen  oder  sollen  wir?«  Das  zeigt  nun  unweigerlich:  Meine Dienstzeit in Pirna und im  Kirchenbezirk geht zu Ende. Am 28. Juni wird 14 Uhr der Gottesdienst mit meiner Verabschiedung in St. Marien gefeiert und ich lade Sie schon jetzt alle herzlich dazu ein. Im Anschluss an den Gottesdienst soll auf dem Kirchplatz noch Zeit zu Gesprächen sein und einen kleinen Imbiss gibt  es  natürlich  auch.  Aus  dem  Gemeindeleben  seit  Oktober  2006  darf  ich hier  in  Pirna  leben  und  arbeiten.  Sie  haben  mir,  Sie  haben  uns  den  Anfang und das Hiersein leicht gemacht. Sie geben uns Anteil an Ihrem Glauben und Leben  und  wir  dürfen  Teil  der  Gemeinschaft  sein.  Danke  dafür.  Danke  für Freundschaften,  die  entstehen  durften.  Arbeiten  wo  andere  Urlaub  machen!
Das ist toll. Die Landschaft ist wunderbar – ob das Elbtal oder Hinterhermsdorf, die »Schöne Höhe« oder Breitenau. Pirna ist eine großartige, lebendige Stadt.  An  der  Elbe  zu sitzen  oder  den  Blick von der Schlossterrasse zu  genießen  ...  Aber was  sage  ich,  das  wissen  Sie  alle  ja  auch. Das  durften  wir  als Kinder  schon  mit  meinen Eltern in schönen Urlauben erleben und als Schneeberger Pfarrerin in der Partnerstadt Stadt Wehlen. Was Hochwasser bedeutet haben wir mit den Helfern aus Schneeberg 2002 schon miterlebt und ganz direkt 2013 hier vor Ort.
Diese Erfahrung prägt, macht dankbar für vielfältige Unterstützung und demütig vor der Kraft des Wassers. Vieles hat sich verändert in den fast 14 Jahren:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Strukturen in den Kirchgemeinden, die Situationen in der Gesellschaft, in der wir leben. Schwere Zeiten mussten durchgestanden und schöne Erfahrungen durften gefeiert werden. Die Zuschendorfer Kirche ist saniert, das Dach der Marienkirche fertig. Zehn tolle Sommerreisen mit Senioren haben wir erlebt und ich durfte Teil des Posaunenchores werden
–  danke,  Ihr  Lieben.  Großartige  Begegnungen  mit  Menschen  in  ganz  unterschiedlichen  Lebenslagen  gehören  in  diese  Zeit  und  harte  Abschiede.  Viel Freude  durften  wir  teilen:  in  Bibelgespräch  und  bei  Diskussionsrunden,  mit schönen Gottesdiensten und Thema und Tee, Stadtfestgottesdiensten...
Manchen, so bin ich sicher, bin ich auch etwas schuldig geblieben. Bitte vergeben  Sie  mir.  Die  Zusage  Gottes,  dass  er  zu  allen  Zeiten  bei  seinen  Menschen ist, hat mich durch die 37 Jahre meines Dienstes getragen. Diese Zusage verbindet uns miteinander auch in die Zukunft hinein. Ich habe den Herrn allezeit vor Augen. So betet der Psalmbeter im Psalm 16. Es ist das Losungswort des 28. Juni 2020. Bleiben Sie gut behütet – den Herrn vor Augen.  
 
Ihre Uta Krusche-Räder 

Gemeindebrief der Kirchgemeinde Pirna zur Coronapandemie

Die Kirchgemeinde Pirna verzichtet für die Monate Juni und Juli 2020 auf die Herausgabe eines Gemeindebriefes, da sich das Tempo der Corona-Öffnung (und hoffentlich keiner neuen Verschärfung) nicht absehen läßt. Statt dessen wird in diesen Tagen ein Gemeindebrief an alle Haushalte der Kirchgemeinde verschickt. Über Pirna hinaus verbindet uns dabei die Sicht, wo unsere Verantwortung als Christen liegt. Dazu geben wir einen Ausschnitt aus dem Wort an die Gemeinde hier wieder:

"In alle dem sind wir uns dessen bewusst, dass uns der Ausbruch dieser Pandemie alle in die Situation versetzt hat, in der es immer nur eine Suche nach einem angemessenen und sicheren Weg sein kann, um dieser tatsächlichen Bedrohung ansatzweise gerecht zu werden.
Wir sehen uns als Kirche und Gemeinde in allem unserem Handeln dazu verpflichtet, keinerlei Gefährdung von Leben Vorschub zu leisten. Wir sind Teil der Suche, wie dies am besten gelingen kann, ohne dass uns wichtige Teile unseres religiösen, wie auch privaten, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens verloren gehen. Wir treffen unsere Entscheidungen daher auf Grundlage der Erkenntnisse wissenschaftlicher Untersuchungen (besonders der Virologie, Epidemiologie, Medizin und Statistik, aber auch der Soziologie und Ökonomie). Wir werden Spielräume, die die Politik einräumt, nicht überreizen und die Notwendigkeit eines Handlungsbedarfs nicht in Frage stellen, solange dies fundierte und geprüfte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht auch tun.
Wir bitten unsere Gemeindeglieder miteinander die Kraft aufzubringen, der Verbreitung zum Teil propagandistischer und manipulativer Inhalte, die solchen Erkenntnissen widersprechen oder gar eine Verschwörung der jetzt aktiven gesellschaftlichen Kräfte herbeireden, keinen Vorschub zu leisten.
Uns ist bewusst, wie schwer es oft auszuhalten ist, eine Pandemieentwicklung, die erst zwei bis vier Wochen nach erfolgten Maßnahmen reagiert, in ihren Auswirkungen abzuwarten. Lassen Sie uns darin in Geduld üben und möglichst konkret denen helfen, die solches Üben von Geduld, in ihrer Existenz bedroht.
Sind und bleiben wir vergebungsbereit gegenüber möglichen Fehlern von Entscheidern und unserer Mitmenschen hier vor Ort. Und achten wir selbst darauf Handlungen zu vermeiden, die andere in Gefahr bringen könnten."

KiNa_130_Gemeinebrief_01_20-05-11_Offen.pdf

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

Konfirmanden 2020

Am Sonntag Jubilate, dem 05. Juli 2020, stellen sich die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einem Gottesdienst vor, der schon vor längerer Zeit vorbereitet wurde. Durch die Corona-Pandemie hatten sich der Konfirmationstermin und auch die davon abhängigen Termine (Konfirmandenvorstellung, Konfirmandenabendmahl) verschoben. Am 13. Sonntag nach Trinitatis, dem 6.September 2020, werden in Graupa konfirmiert: Amelie Traulsen aus Birkwitz, Lara Ritter aus Graupa, Valerie Adam aus Naundorf, Erik Jendrolek aus Graupa, Cornelius Gräfe aus Jessen, Noah Hubrich aus Königstein (v.l.n.r.), Malte Kunath und Vinzent Flörke aus Pirna (nicht auf dem Bild). Wir wünschen den Konfirmanden gute Erfahrungen als junge Christen und manches Erlebnis, das ihren Glauben weiter wachsen lässt. Pfarrer Burkhard Nitzsche

Mundschutz zum "Selbstpflücken"

Mundschutz zum "Selberpflücken"

Wir verweisen auf einen Artikel, den wir aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht selbst wiedergeben können:

Sächsische Zeitung 23.04.2020 - 18:00 Uhr von Mareike Huisinga

Veränderungen im Gemeindeleben durch die Coronavirus-Pandemie

Liebe Gemeindeglieder, liebe Gäste

Wie überall hat die Coronavirus-Pandemie auch Auswirkungen auf unser Gemeindeleben. Wir informieren Sie hier und unter Aktuelles über die laufende Entwicklung in unserer Gemeinde:

Für die nächste Zeit entfallen alle Gemeindekreise, die Christenlehre (die im März gerade neu starten sollte) und der Konfirmandenunterricht.

In der Regel erfolgen auch keine persönliche Besuche bei älteren Menschen durch mich als Pfarrer oder den Besuchsdienst. Bitte kommen Sie daher mit Ihren Anliegen auf uns zu. Melden Sie sich per Telefon oder auf elektronischen Weg (siehe unten) wenn es Bedarf für ein Gespräch, ein gemeinsames Gebet oder ein Segenswort gibt!

Da das Pfarramt nur in den Öffnungszeiten besetzt ist, wenden Sie sich bitte bei konkreten Anliegen direkt an: Pfarrer Burkhard Nitzsche, Tel.: 03501 / 546765 (mit AB) Mail: burkhard.nitzsche@evlks.de

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20 Jahre Kirchgemeinde Graupa – Liebethal

Als zum 01.01.1999 die Kirchgemeinde Liebethal mit der bisherigen Schwestergemeinde Graupa fusionierte, war das wohl mehr finanzielle Notwendigkeit als dringender Wunsch. Gleichzeitig ging die neue Kirchgemeinde ein Schwesterkirchverhältnis mit Pirna ein. In absehbarer Zeit stehen erneut Fusionen vor uns. Sinkende Mitgliederzahlen zwingen uns dazu, über neue Strukturen nachzudenken. Ich möchte einmal auf vergangene Umstrukturierungen in unserer Gemeinde zurückblicken. Nachdem auch in Liebethal 1559 die Reformation eingeführt wurde (20 Jahre nach Porschendorf!), war Liebethal Filial von Porschendorf. 1896 wurde die Kirchgemeinde Liebethal selbstständig. Der zur Liebethaler Kirche gehörende Pfarrbezirk bestand aus den Dörfern Liebethal, Mühlsdorf, Vorderjessen, Hinterjessen und Bonnewitz. 1899 wurden die in Vorder- und Hinterjessen lebenden Beamten der Heil- und Verpflegungsanstalt auf dem Sonnenstein mit ihren Angehörigen in das neu gegründete Anstaltspfarramt ausgepfarrt. In Vorderjessen gab es eine Außenabteilung mit eigenem Betsaal (mit Altar, Kanzel, Harmonium und sakralem Gerät), wo regelmäßig Wochengottesdienste stattfanden. 1928 verband sich Liebethal mit Porschendorf in einem Schwesterkirchverhältnis, welches 1971 beendet wurde. Man hatte sich neu orientiert, 1971 begaben sich die Liebethaler in ein Schwesterkirchverhältnis mit Pirna, welches wiederum 1994 gelöst wurde. Seit dem 01.01.1995 wurde die Kirchgemeinde Graupa die neue Schwester von Liebethal. Die Kirchgemeinde Großgraupa war am 01.10.1927 aus der Kirchgemeinde Schönfeld herausgelöst worden, nachdem sie bereits 1909 eine eigene Kirche erbaut hatte. Bereits 1927 war Vorderjessen von Liebethal nach Graupa ausgegliedert worden. Mögen verschiedenste Gründe zu den zahlreichen Umstrukturierungen geführt haben, neu ist das alles nicht. Was letztlich am wichtigsten scheint, ist der gelebte Glaube und das Engagement vor Ort. Gott hat keine Hände und Füße, nur unsere.
Matthias Piel

Die tapferen Sternsinger 2019

Sternsinger 2019

Auch in diesem Jahr gingen in unserer Gemeinde die Drei Könige und ihre Sternträger von Haus zu Haus und brachten den Segen und gute Wünsche dorthin, wo sie offene Türen fanden. C+M+B - Christus mansionem benedicat
schrieben die Kinder auf die Eingänge in unsere Häuser und in die Wohnräume der Bewohner des Altenzentrums der Diakonie in Graupa. „Alle, die da aus- und eingehen seien behütet und gesegnet“ sangen sie dazu. Es war für die Sternsinger dieses Jahr kein leichter Job. Es war kalt und nass und für manch einen ein ziemlich ermüdender „Dienst“. Aber wir haben Tränen in den Augen mancher Menschen gesehen. Wir haben mit vielen, die uns die Tür aufmachten, gemeinsam gelacht! Wir haben uns gegenseitig gewärmt und uns Mut zugesprochen. Und wir haben gemeinsam gesungen. Am Ende also eine erfüllte Zeit - nicht nur für und wegen der Kinder in Afrika, sondern auch für uns und unsere Tradition. Umso größeren Dank und Respekt möchte ich den Sternsingern aussprechen. Ohne sie gäbe es nämlich diesen Betrag von 2.454,30 € nicht, der nun, zu gleichen Teilen, an die AIDS Waisenprojekte Siyabonga und Kenosis in Südafrika geht! Herzlichen Dank für alle reichen Gaben und Spenden! Großen Dank an ALLE, die diese Aktion tatkräftig unterstützt und mitgeholfen haben! Es waren sehr viele, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
Adéla Drechsel

Posaunenchor im Advent

Der Advent ist für uns Bläser in jedem Jahr eine an Musik reich gefüllte Zeit. Es ist wunderschön, mit den Instrumenten die Weihnachtsbotschaft in die Welt hinauszutragen. Mindestens genauso schön ist es zu merken, dass wir von vielen Menschen gehört werden und ihren Dank dafür in unserer Sammelbüchse finden. So sind in im Advent 2018 insgesamt 788 € zusammengekommen. Herzlichen Dank allen Gebern! Davon haben wir 400 € an den Verein Brass for Peace e.V. überwiesen (www.brass-for-peace.de). Dieser Verein möchte in Palästina eine Bläserarbeit aufbauen, die, ausgehend von den christlichen Schulen und Gemeinden im Raum Bethlehem, viele Menschen erreicht, Freude bereitet und zum Lob Gottes in einer komplizierten Welt ermutigt. Mit Bildern von unserem heimatlichen Adventblasen und vom Weihnachtsmarkt in Bethlehem wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes Neues Jahr und freuen uns auf viele Begegnungen in der Gemeinde

Wiebke Groesche

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Rückblick auf das 32. Kreatives Jugendfest in Eschdorf

Eschdorf 2018

Mission: Peace-Hunters – Bericht von der Ju.Kon 2019
 Mit viel Neugier und Freude ging es dieses Jahr am 16.02.2019 für über 200 Konfirmanden und Jugendliche wieder los auf eine gemeinsame Reise nach Hirschluch! Passend zu unserer Jahreslosung stand die jährliche Jugendrüstzeit Ju.Kon dieses Jahr unter dem Thema “Peace-Hunters” (Friedensjäger).  Bei täglichen Vormittagsprogrammen, die von den Teilnehmern selbst vorbereitet wurden, sind wir der Frage nachgegangen, wo und wie wir als Jugendliche Frieden suchen und sichern können.  Am Nachmittag konnten alle Teilnehmer in verschiedenen Workshops kreativ und sportlich werden. In diesen kleineren Gruppen wurde eine Woche lang intensiv gearbeitet, der Spaß blieb dabei aber nicht auf der Strecke. Die Woche war gefüllt mit mehreren interessanten Programmpunkten, z.B. einem Filmabend, einem Konzertabend und einer Tagesreise nach Berlin mit verschiedenen Museumsbesuchen. Für gute Musik sorgte die Woche über unsere Jugendband. Insgesamt erlebten wir die gemeinsamen Tage in Hirschluch sehr intensiv. Es gab viele Möglichkeiten, sich miteinander auszutauschen, viel zu singen und Spaß zu haben. Diese Woche bot eine gute Gelegenheit, sich über unseren Glauben, Religion und Gott auszutauschen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die nächste Ju.Kon!  

 

Fotos unter zurueckgeblickt auf :    https://www.jugendfest.de/

Weltgebetstag 2019 Slowenien „Kommt, alles ist bereit“

Das war der Ruf aus Slowenien zum Weltgebetstag 2019 an die Frauen christlicher Konfessionen weltweit. Er fußt auf dem Gleichnis vom Festmahl (Lukas 14, 13-24) und wurde im Gottesdienst am 3. März in der gut besuchten, geschmückten Graupaer Kirche begangen.

Vorbereitet und ausgestaltet hatte ihn das Vorbereitungsteam der Kirchgemeinde.

Das landschaftlich reizvolle, katholisch geprägte Slowenien mit junger Demokratie und kommunistischem Erbe ist Mittlerin zwischen Ost und West, Nord und Süd. Einleitende Stimmungsbilder zeichneten ein vielschichtiges Bild. Gleichwohl sind die oft verbrieften Frauenrechte im praktischen Leben noch zu wenig wirksam. Das zeigten im Gottesdienst bewegende Schicksalsberichte von Frauen aller Altersgruppen, verschiedener Herkunft und Bildung. Deshalb ist und bleibt die Teilhabe aller, auch derer, die niemand „auf dem Schirm“ hat, ein Anliegen im Kampf gegen Diskriminierung u. Ausbeutung der Frauen.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag in den bewährten Händen von Armin Groß, der mit seinen Töchtern Ruth und Elisabeth sowie Johnas und Janet Räubig slowenisches Kirchenliedgut erklingen ließ und zum Mitsingen einlud.

Passend zum Thema wurde dann an die Tafel mit slowenischen Leckereien eingeladen, liebevoll vom Vorbereitungsteam zubereitet.

Der Weltgebetstag 2020 wird uns nach Simbabwe führen.

Hannelore Angermann

Familiengottesdienst mit Osterspiel „Marias Weg“

Osterspiel Marias Weg 2019

Die Weihnachtsgeschichte hat sich fortgesetzt in dem in Graupa entstandenen Osterspiel „Marias Weg“.
Der Weg aus der tiefen Trauer bis zur Freude der Osterbotschaft geht für Maria vorbei an den Weisen, den Hirten und den Schafen, allen denen, die dabei waren, als Jesus geboren wurde und die mit ihr nun die Trauer und Verzweiflung erleben. Aber eine kleine, emsig beschäftigte Biene hat etwas gesehen, bei den Gräbern… Mit viel Humor und herrlichem Schauspielerwitz waren Mitspieler von 5 bis 62 Jahren quer durch die Gemeinde dabei.
Kinder und Erwachsene haben uns eindrücklich vor Augen geführt, wie die Osterbotschaft den Weg aus der Trauer in die Freude weist.
Allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen sei noch einmal herzlich gedankt.
Es war fast wie Weihnachten - nur eben zu Ostern!


Pfarrer Burkhard Nitzsche

Turmfalken-Brutplatz in der Liebethaler Kirche

Damit die Turmfalken an der Liebethaler Kirche brüten können, wurde 2011 hinter einer Maueröffnung eine Nisthilfe angebracht. Eine alte Bezeichnung für den Turmfalken ist auch Kirchenfalk. Kirchtürme scheinen schon lange bevorzugte Orte für ihn zu sein. Turmfalken waren ursprünglich Felsenbrüter. Sie bauen selbst kein Nest, sondern nutzen vorhandene Nester (z.B. verlassene Krähennester), Felsvorsprünge, Mauernischen, Turmfenster und ähnliches.
Turmfalken-Brutplatz in der Liebethaler Kirche

(zwei der drei Jungfalken am 22.06.2019)

Wichtig ist am Brutplatz eine kleine Mulde, aus der die Eier nicht wegrollen können. Das Brutrevier wird von den Turmfalken im späten Winter bzw. im zeitigen Frühjahr besetzt. Ab Anfang April legt das Weibchen 3 bis 7 Eier, die es allein ausbrütet. Vom Männchen wird es mit Nahrung versorgt. Nach etwa 30 Tagen schlüpfen die Jungen. Sie sind nach etwa 30 weiteren Tagen flügge, werden aber noch mindestens vier Wochen von den Eltern betreut. Turmfalken ernähren sich vor allem von Mäusen. Typisch für sie ist ihr Rüttelflug, bei dem sie in der Luft zu stehen scheinen und nach Beute spähen. Haben sie ein Beutetier entdeckt, stürzen sie sich hinunter und greifen zu. Turmfalken sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.
Mit großer Freude konnten wir im Juni 2019 auf dem Liebethaler Friedhof die Aktivitäten der Turmfalken beobachten, nachdem sich 2018 kein Brutpaar fand. Spannend war es, die Futterübergabe auf einem der Bäume zu beobachten. Ein entsprechender Ruf lockte das Weibchen vom Brutplatz herbei. Zwei Jungvögel konnten wir in der Maueröffnung hoch oben im Sakristeianbau beobachten und sogar fotografieren. Bei den ersten Übungsflügen war jedoch deutlich zu erkennen, dass drei Jungvögel mit den Eltern den Friedhof umkreisten. Matthias Piel

Unser Mitarbeiterabend

– diesmal unter freiem Himmel Anders als sonst, nämlich bei schönstem Sommerwetter unter freiem Himmel, fand Ende Juni unser Mitarbeiterabend statt. Die Haupt- und Ehrenamtlichen trafen sich zunächst auf der Wiese hinter der Liebethaler Kirche zur Johannisandacht, die vom Posaunenchor eindrucksvoll mitgestaltet wurde. Pfarrer Burkhard Nitzsche schloss in seine Begrüßung den Dank an alle Geladenen ein. Mehr als 90 Gemeindeglieder sind ehrenamtlich in einzelnen Projekten oder regelmäßigen Vorhaben tätig. „Durch Ihre engagierte Mitarbeit erfüllen Sie die Kirchgemeinde mit Leben.“ Auch in seiner krankheitsbedingten Auszeit habe sich dieses Engagement bewährt und als ein großer Schatz erwiesen, so der Pfarrer. In seiner Predigt (Matthäus 3, 1-12) charakterisierte er den Propheten Johannes als den Antitypen, der die Gläubigen zur Umkehr mahnt. Diese bestehe nicht in Absichtserklärungen, sondern im konkreten Tun und im Jetzt. „Und damit passt Johannes total in unsere Zeit. Denn auch wir sind gefordert, unseren Lebensstil zu ändern“, heißt es in der Predigt. Gerade in Zeiten des Klimawandels gelte es, unsere Umwelt als Lebensgrundlage zu schützen. Dafür trete nicht nur die Bewegung „Fridays for Future“ ein. Johannes der Täufer sei in vielerlei Gestalt in unsere Zeit wiedergekehrt - auch, damit die Vision vom Reich Gottes wahr werden kann. Nach der Andacht gab der Abend im Hof des Liebethaler Gästehauses Raum für interessante Begegnungen und Gespräche. Geselligkeit und Spiele unterstrichen den zwanglosen Charakter des Treffens und brachten uns einander wieder ein Stück näher. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Gegrilltes vom Rost und kühle Getränke passten wunderbar zur gelösten Stimmung des Abends. Die abendlichen Stunden wurden dann traditionell mit einer Rück- und Vorschau auf das Gemeindeleben beendet. Wie stets gebührt dem Team des Gästehauses unser aller Dank für die aufmerksame Bewirtung.

Hannelore Angermann

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren!

Kantorei und Ensemble der Hosterwitzer Kirche „Maria am Wasser“

Diese Bachkantate (BWV137) wurde am 15. September 2019 in der Graupaer Kirche aufgeführt. Zu Gast waren Kantorei und Ensemble der Hosterwitzer Kirche „Maria am Wasser“ sowie die Solisten Katja Fischer (Sopran/Alt), Frank Blümel (Tenor) und Clemens Heidrich (Bass). Die Leitung hatte Schifferkirchenkantor Matthias Herbig. Im Chor der Hosterwitzer Gemeinde singen seit einigen Jahren auch Mitglieder unserer Gemeinde mit. Schon zur Tradition geworden sind die aus dieser Gemeinsamkeit erwachsenen, jährlich in unserer Graupaer Kirche aufgeführten Kantaten. In der Pause zwischen Haupt-Probe und Gottesdienst hatten alle Mitwirkenden Gelegenheit, sich mit Kaffee, Keksen und „Fettbemmen“, wofür das Kirchen- Café-Team engagiert gesorgt hatte, zu stärken. Nach dem Gottesdienst öffnete unser Kirchen-Café für alle Besucher, ein schönes Angebot, das von vielen sehr gern angenommen wurde.

DANKE an Sammler und Spendengeber

Diakonie

Die Haus- und Straßensammlung vom 15. bis 24. November 2019 unter dem Motto „Glaubst du, dass Menschen wohnungslos sein sollten?“ erbrachte in unserer Gemeinde einen Spendenbetrag von 709,94 €. Diese Spenden tragen dazu bei, dass Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Beratungsstellen, im Ambulant Betreuten Wohnen, durch Straßensozialarbeit und in Tagestreffs/ -aufenthalten Hilfe und Beratung erhalten. Damit werden zum einen ihre Lebenssituation nicht weiter verschlimmert und zum anderen die besonderen sozialen Schwierigkeiten überwunden. Herzlichen Dank den Spendern und unseren Gemeindegliedern Edith Wenzel und Christina Seiler, die ihre Zeit und Kraft dafür zur Verfügung gestellt haben.

Gemeinderüstzeit vom 30.08. bis 01.09.2019 in Jauernick-Buschbach

Nach Anreise auf dem Kreuzberg und Stärkung durch das Abendbrot begann unsere Rüstzeit am Freitagabend mit einer Vorstellungs-und Erzählrunde. Nachdem sich die Gruppe auf die kontaktfreudigere Anrede mit „DU“ geeinigt hatte, konnte jeder von sich erzählen und so die Gemeinschaft bereichern. Wir empfanden es als „Neuankömmlinge“ und „Wiedereinsteiger“ sehr schön, gleich problemlos und unkompliziert in die Gruppe aufgenommen zu werden. Das Wochenende stand unter dem großen Thema Frieden, angelehnt an die Jahreslosung: “Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieses hat uns inhaltlich am Freitagabend, Samstagvormittag und auch Sonntag im Gottesdienst beschäftigt und begleitet. In guten Gesprächen wurden wertvolle Erkenntnisse gesammelt und festgestellt, dass es ohne persönlichen und inneren Frieden sowie ohne Frieden mit Gott, in der Gesellschaft und in der Welt nicht möglich ist, ein vernünftiges und sinnvolles Zusammenleben aller Menschen zu gestalten. Dabei war es ebenso wohltuend für uns „Neue“ in der Gruppe, dass unsere Meinung gefragt war und wir gut in die Gespräche mit einbezogen wurden. Ein besonderer Höhepunkt war das Gesangstraining mit Michael Holzweißig und die Erkenntnis, dass Singen eigentlich nicht so schwer ist und jeder singen kann, wenn man dazu eine bestimmte Atemtechnik beherrscht und anwendet.
Einen weiteren Höhepunkt stellte der Ausflug am Samstagnachmittag zum Kloster Marienthal dar. Dort erlebten wir eine kompetente Führung und erfuh
ren etwas über den Baustil, die Geschichte und das heutige Leben der Nonnen des Zisterzienserordens und die Bedeutung des Klosters in der Gegenwart. Die anschließende kleine Wanderung an der Neiße und entlang des Naturlehrpfades stärkte die Kondition, machte auf die umgebende Natur aufmerksam und führte zu guten Gesprächen in der Gruppe und belebte auch dadurch die Gemeinschaft. Bei dem geselligen Abend am Samstag wurden alle entsprechend der guten Auswahl der Spiele mit in das Geschehen einbezogen. Keiner musste sich ausgeschlossen oder blamiert fühlen, auch hier ein Zeichen für gut funktionierende Gemeinschaft.

Zusammenfassend können wir aus unserer Sicht sagen, es war eine gelungene Rüstzeit mit einem wichtigen Thema für unser menschliches Zusammenleben und guter Gemeinschaft, in die wir rasch und unkompliziert aufgenommen wurden. Nach diesen Tagen sind wir wohl alle innerlich gestärkt und körperlich erholt in den Alltag zurückgekehrt. Christina und Dr. Siegbert Seiler

Herzlichen Dank

an alle, die dafür gesorgt haben, dass in unserer Gemeinde in der Advents- und Weihnachtszeit eine Fülle von Aktivitäten und Angeboten stattfinden konnte, auch ohne eigenen Pfarrer. Wir danken den Gastgebern des Offenen Adventskalenders, die ihre Häuser geöffnet haben, den Regisseuren und Mitspielern von drei verschiedenen Krippenspielen, den Pfarrern und Predigern in den Weihnachtsgottesdiensten, den Eltern und allen Helfern, die ihre Zeit eingesetzt haben, den Bläsern, die in unseren Orten unterwegs waren, dem Sternsingerteam und vielen anderen, die die frohe Botschaft von Weihnachten mit Leben erfüllt haben. Ganz gewiss gab es manche Begegnung, manchen Besuch und manche Aufmerksamkeit, von der wir nichts wissen, die für die Beteiligten aber umso wichtiger waren. Herzlichen Dank allen!                                                                                Pfarrer Burkhard Nitzsche

Fotos Gottesdienst und Kirchenkaffee 16.2.2020

Weltgebetstag 2020 Simbabwe – Steh auf und geh!

WGT 2020

„Steh auf, steh auf, die Liebe gibt dir Halt, wo immer du auch bist. Steh auf“ so hieß es, im Rhythmus afrikanischer Lebensfreude, im ersten Lied am Sonntagvormittag in der Kirche in Liebethal. Den Gottesdienst am 8. März hatten Frauen und Männer aus unserer Gemeinde liebevoll vorbereitet. Lebensfroh und rhythmisch, wie der christliche Glaube in Afrika gelebt wird, so haben sie uns Musik, Gebete und Texte unserer Schwestern und Brüder aus Simbabwe nahe gebracht. Es war Freude pur, in der farbenfroh ausgestalteten Kirche den Frauen zuzuhören und die Musiker um Armin Groß und Adéla Drechsel zu erleben!  Ein großes „Danke!“ für diesen Gottesdienst!  Nach dem Gottesdienst galt die Einladung zum gemeinsamen Essen im neuen Gemeinderaum. Bei einer guten Tasse Kaffee, Tee, Saft oder Wasser, gab es leckere afrikanische Köstlichkeiten zu probieren und wieder war alles liebevoll vorbereitet und für entspanntes Miteinander gesorgt. Herzlichen Dank dafür! Schade, dass wir erst 2021 wieder Weltgebetstags-Gottesdienst feiern!  Auf jeden Fall dürfen wir uns schon heute darauf freuen und vielleicht darüber nachdenken, beim Feiern  u n d  beim Vorbereiten dabei zu sein.    Magret Gärtner

Sternsingen 2020

Fotos von Ewigkeitssonntag 2019