Rückblick

Sternsingen – im Jahr 2023

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 Unsere Sternsinger konnten in diesem Jahr in den Häusern unserer Orte wieder Menschen besuchen, den Segen für das Haus bringen und Spenden für die Aidswaisen-Projekte Siyabonga und Kenosis  in Südafrika sammeln.

Eröffnet wurde die Aktion im Diakonischen Altenzentrum in Graupa und am Sonntag, dem 8. Januar, haben wir dann in der Kirche Graupa Gottesdienst zum Empfang der Sternsinger unter dem Thema „Kinder stärken – Kinder schützen“ gefeiert.

Spenden in Höhe von 2.810 Euro wurden gesammelt.
Herzlichen Dank, den Kindern und Erwachsenen,
die an der Sternsinger-Aktion beteiligt waren und allen,
durch deren Spenden die Projekte in Südafrika
unterstützt werden können.

Danke für ein normales Weihnachten

Zumeist bedanken wir uns ja nur für besondere Dinge. Am vergangenen Weihnachtsfest, war jedoch schon die Tatsache, dass es „normal“ stattfinden konnte, ein Grund zum Danken. Außerdem gilt natürlich unser Dank allen, die mit großer Spielfreude dabei waren, nach spannender Probenarbeit in den Wochen vor dem Weihnachtsfest und dann zur Freude der Heilig-Abend-Gemeinde.

DANKE den „Regisseuren“, den Musikern und den Spielern, in Graupa, wie in Liebethal!

Auch das Ergebnis der Kollekten der vier Christvespern kann sich sehen lassen, insgesamt sind es 2187,80 €, zur Hälfte für „A. C. Patria“ in Kaunas/Litauen und für unsere eigene Gemeinde.

Auch dafür ist viel Grund zum Dank!

Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen

in der Zeit vom 11. bis 20. November 2022 wurden in unserer Gemeinde 674,30 €
zugunsten der diakonischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen gespendet.
Herzlichen Dank, allen, die gegeben haben, auch im Namen des Diakonischen Werkes Sachsen.
Besonderes den beiden Frauen, die bei „Wind und Wetter“ mit der Sammelbüchse unterwegs waren,
an dieser Stelle unser großes DANKESCHÖN!

Der Posaunenchor in der Advents- und Weihnachtszeit 2022

DANKE, wollen wir sagen, Ihnen, liebe Gemeinde.
Danke, fürs Kommen zu unseren verschiedenen Angeboten des Adventsliederblasens, in und um unsere Gemeinde Graupa-Liebethal herum.
Danke, für Ihre großzügigen Spenden in unsere Sammelbüchse hinein.
Es sind 1425 Euro zusammengekommen, davon werden wir 750 Euro an das Schulprojekt „Wings of Life“ in Südafrika überweisen.
Den restlichen Teil nutzen wir für unseren Posaunenchor, z.B. zum Kauf neuer Noten, zur Instrumentenpflege oder zur Pflege des Zubehöres u.v.a.m.
Wir hoffen, dass wir Sie bei verschiedenen Gelegenheiten übers Jahr wiedertreffen werden und freuen uns auf gemeinsame Erlebnisse, wie das Osterblasen am Samstag, dem 8. April 2023 um 18Uhr auf dem Graupaer Friedhof.

Es grüßt Sie herzlich, im Namen des gesamten Posaunenchores,  Wiebke Groeschel.

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Grabsteine aus Kinderhand?

Am 01. Juli 2022 hatten wir Benjamin Pütter in unserer Gemeinde zu Gast.

Grabsteine aus Kinderhand?

Kann es sein, dass auch auf unseren Friedhöfen Grabsteine stehen, die unter schlimmsten Formen von Kinderarbeit hergestellt worden sind? Es ist sogar sehr wahrscheinlich. In seinem 2017 erschienen Buch „KLEINE HÄNDE – GROSSER PROFIT“ bemerkt der Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter: „50 000 Tonnen Granit exportiert Indien direkt nach Deutschland. Zurzeit gibt es etwa 150 indische Handelssorten, die verkaufsfördernde Fantasienamen wie Paradiso, Himalayan Multicolor, Golden Galaxy oder Midnight Green tragen. Deutschland ist der viertwichtigste Importeur für Indien.“ Als Mitarbeiter von Deutschen Hilfsorganisationen wie Misereo, Brot für die Welt und dem Kindermissionswerk „Die Sternensinger“ war Benjamin Pütter in den letzten Jahrzehnten unzählige Male vor Ort. Seine Erfahrungen fasste er wie folgt zusammen: „Die Gespräche mit den Kindern und ihren Familien ebenso wie die Grausamkeit der Minenpächter kann ich nicht vergessen. Diese Bilder kommen mir vor allem dann in den Sinn, wenn manche Steinmetze sich mir gegenüber geradezu lustig machen über dieses Thema. Die Schicksale der Kinder jedoch motivieren mich, das Unrecht beim Namen zu nennen.“ Und ich möchte einige weitere Sätze aus dem genannten Buch von Benjamin Pütter zitieren: „In allen Steinbrüchen, die ich unangekündigt aufsuchte, traf ich auf Kinderarbeit und Kindersklaven. Es gab keinen einzigen Exportsteinbruch, der ohne Kinderarbeit produzierte. … Ich sah Kinder mit Sprengstoff hantieren und mit Presslufthämmern arbeiten. … Solche Recherchen sind sehr gefährlich, da die Exportsteinbrüche durch bewaffnete Wachleute gesichert sind. Außer mir versuchten dies in den letzten zehn Jahren meines Wissens nach nur drei weitere Personen: Das waren zum einen zwei Arbeitsinspektoren der indischen Regierung – beide sind bei ihrem verdeckten Einsatz erschossen worden. Zum anderen versuchte ein indischer Journalist, in eine Mine zu kommen – er wurde, wie mehrere indische Zeitungen berichteten, bei lebendigem Leibe verbrannt und auf eine Müllhalde geworfen. … Vier deutsche Handelsgerichte verboten Norbert Blüm und mir, Kommunen darauf hinzuweisen, in ihren Friedhofssatzungen Verordnungen aufzunehmen, die es verbieten, Grabsteine aufzustellen, die in ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt sind. … Was für ein „Sieg“ für die deutschen Steinimporteure: Sie haben sich vor deutschen Gerichten das Recht erstritten, Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit verkaufen zu dürfen!“ Aber wir sind nicht gezwungen, diese Produkte auch zu kaufen!