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Gedanken zum Monatsspruch Oktober 2022

Monatsspruch_Oktober_2022

Gott kommt zu seinem Ziel

In den Sommermonaten konnte mancher in der Ferne oder in der Nähe sich an der Schönheit der Schöpfung freuen: am Meer, in den Bergen, an Orten der Kultur und auch in der eigenen Heimat. Zurückgekehrt mit vielen Eindrücken holt uns der Alltag ein und schnell stellt sich die Frage: Was wird dieses Jahr noch alles bringen angesichts von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Klima-Wandel und steigenden Kosten in fast allen Lebensbereichen. Man mag schon gar nicht mehr in die Zeitung schauen.

Der Monatsspruch für den Oktober kommt aus der Offenbarung des Johannes, aus einer Zeit, in der Christen mancher Verfolgung ausgesetzt waren, um ihr Leben fürchten mussten und manche Botschaft nur versteckt aussprechen konnten. Der  Autor Johannes sitzt auf der Insel Patmos im Gefängnis und versucht von dort aus seine Mitchristen zu stärken und zu ermutigen. Denn bald schon breche die Endzeit an, in der Christus wiederkommen und siegen werde über seine Gegner. In schillernden Farben schildert Johannes seine Visionen von diesem Kampf und dem, was danach kommen wird.

Die Sache mit der Endzeit kann von mir aus noch warten. Aber es ist gut zu wissen: Gott hat die Geschicke seiner Welt nicht aus den Händen gegeben. Gott regiert und kommt trotz aller Katastrophen zu seinem Ziel. Das hat die Menschen damals in ihrer Ohnmacht getröstet: Bald kommt der, der diese Welt nach  Gottes Willen gestaltet. Er wird unter euch wohnen, wird euch die Tränen abwischen und euren Schmerz stillen.

Der Bibeltext „Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker“ ist ein himmlisches Loblied von Christen, die von Gott gerettet worden sind. In diesem Loblied ist von Gottes Allmacht die Rede! Sie schränkt unsere menschlichen Allmachts-Fantasien wohltuend ein. Sie erdet uns. Nein, wir haben das Leben und die Schöpfung trotz aller technischen Möglichkeiten nicht im Griff. Aber wir können uns Gott anvertrauen und mit all unserer Kraft dafür sorgen, dass es menschlich in unserer Welt zugeht, dass unsere Schöpfung geschützt und erhalten wird für uns kommende Generationen. Bange machen gilt da nicht und den modernen Rattenfängern in allen Schattierungen brauchen wir schon gar nicht unser Gehör schenken. Sie haben keine Lösungen, sondern säen nur Zweitracht und Unruhe. Der Glaube der Christen gibt da Klarheit und Halt: Diese Welt kommt aus der Hand Gottes, der sie uns anvertraut hat, damit wir geschwisterlich und solidarisch mit ihr, mit allen ihren Geschöpfen und unseren Nächsten umgehen. Bange machen gilt nicht, sondern jeden Tags aus Neue vertrauen auf Gott, der diese Welt wunderbar geschaffen hat.

Der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann hat einmal gesagt:
 „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will:
Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

                                                                 Pfarrer Burkhard Nitzsche

Weihnachten im Schuhkarton

Bringen Sie Ihren Schuhkarton zur Abgabestelle

Informationen gibt es im Internet oder in Flyern, die in Kürze in der Graupaer Kirche ausliegen.

Bis spätestens Donnerstag, den 10. November 2022, können die schön verpackten, doch nicht verschnürten und verklebten, Schuhkarton-Päckchen im Pfarrhaus in Graupa, abgegeben werden.

Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen vom 11. bis zum 20. November

Was sich ganz privat in den Familien abspielt, hat auch Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Leben. Und unser gesellschaftliches Leben hat direkte Auswirkungen auf die Einzelnen, Paare und Familien. Um diese wichtige Arbeit zu unterstützen, fließen die Spenden der Diakonie Sachsen in die diakonischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen.

Mit Ihrer Spende tragen Sie zum Erhalt und Ausbau des Beratungsangebotes bei und ermöglichen, dass unsere engagierten Beraterinnen und Berater Menschen dabei helfen, dass sie nicht zu BeziehungsWAISEN werden.

Am Buß-und Bettag (16.11.) und am Ewigkeitssonntag (20.11.) werden am Friedhof in Graupa für dieses Projekt Spenden entgegengenommen.

Auch Online-Spende www.diakonie-sachsen.de/strassensammlung ist möglich.

Sei wie der Fels in der Brandung Neue Ausstellung im Liebethaler Gemeinderaum

Anne Kern

Wir laden ein zur Ausstellungseröffnung
am Samstag, dem 17. September 2022, um 17.00 Uhr
mit der Maler- und Grafikerin Anne Kern aus Stadt Wehlen.

Anne Kern ist den Kunstinteressierten der Region schon länger ein Begriff. Während des siebenjährigen Besuchs der Zeichenschule von Klaus Drechsler, studierte sie in Dresden Sozialpädagogik und besuchte parallel dazu auch die Neue Abendschule der Hochschule für Bildende Künste.

Von 2004 -2009 studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Annette Schröter.

Die heimatlichen Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz in ihrer bizarren Vielfalt geben ihr immer wieder neue Inspirationen für ihre Bilder.

Wir freuen uns sehr, nun einige ihrer Werke im Liebethaler Gemeinderaum zeigen zu können und sind gespannt auf die Begegnung mit der Künstlerin.

 

Arbeitskreis „Offene Kirche Liebethal“

Ökumenische FriedensDekade 2022 vom 6. bis 16. November

Ökumenische FriedensDekade 2022

 Seit über 40 Jahren engagiert sich die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Auch im Jahr 2022 will die FriedensDekade einen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses leisten und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft beitragen.

Zwischen dem 6. und 16. November sollen bundesweit mehrere Tausend Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen stattfinden.

Fahne Schwerter zu Pflugscharen

Zusammenhalt sei die Basis dafür, künftige Herausforderungen gemeinsam bewältigen zu können, hieß es. Dazu zählten vor allem die Klimakrise, Friedensfragen bei internationalen Konflikten und Machtkämpfen, Spaltungstendenzen in den Gesellschaften, Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung sowie die soziale Gerechtigkeit, etwa mit Blick auf Welternährung, Flucht und Migration. Die Ökumenische Friedensdekade wolle auch Anstöße geben, wie die Kirchen und Gläubigen dem biblischen Friedensauftrag gerecht werden können.

Gerade in Zeiten der Vakanz, wie derzeit in Lohmen, sollen die Friedensgebete nicht ausfallen. Wir brauchen sie in diesem Jahr ganz besonders.

Das Thema lautet:        ZUSAMMEN:HALT

Wir treffen uns, jeweils 19.00 Uhr, für 30 Minuten zum Friedensgebet, 
am 7./9./10./14. und 15. November in der Kirche Lohmen
am 8. November, im Gemeinderaum Dorf Wehlen.

Wir begehen die Friedensdekade ökumenisch und beenden sie mit einem Gottesdienst am Buß- und Bettag, dem 16. November, dieser beginnt in der Pirnaer Klosterkirche um 17.00 Uhr und endet mit einem Kerzengang zur Marienkirche!

Offener Adventskalender „Lichter im Advent“

Stern

Vom 1. bis 23. Dezember 2022 wollen wir die langjährige Tradition des Offenen Adventskalenders in unserer Kirchgemeinde in der früheren Form wieder aufnehmen mit Begegnungen in den Häusern unserer Orte. Es ist ein gutes Zeichen, wenn wir die Türen aufmachen für jeden, der bei uns für kurze Zeit eintreten möchte. Die Gastgeber sollen dabei nicht überfordert werden. Es geht nicht um Bewirtung, sondern um Anregungen, mit denen wir uns gegenseitig in die Freude auf das Kommen Jesu hineinnehmen: Eine Geschichte, ein Gedicht, ein Bericht von einem besonderen Erlebnis oder das gemeinsame Singen und manche andere Idee sind dazu geeignet, um jeweils die Zeit von 19.00 bis 19.45 Uhr zu gestalten.

Für das gemeinsame Singen stehen Liederbücher bereit und unser „Wanderstern“ wird wieder vor der jeweils offenen Tür leuchten.

Wer gern Gastgeber sein möchte, kann sich ab jetzt anmelden

  • über unsere Website (Gemeinde - > Offener Adventskalender) oder
  • bitte bis zum 10.11.2022 bei Herrn Gerd Döge melden, er hat auch in diesem Jahr die Terminkoordination übernommen. (E-Mail:  rug.doege@gmail.com oder Tel.: 03501529702)

Der Gesamtplan erscheint dann im Gemeindebrief Dezember-Januar.

Sollte sich eine Pandemiesituation ergeben, die keine Begegnung in privaten Räumen zulässt, so praktizieren wir die Form der letzten beiden Jahre und laden jeweils an den vier Donnerstagen der Adventszeit wechselnd in unsere Kirchen ein. Darüber würden wir über unsere Website informieren.

      Pfarrer Burkhard Nitzsche

Der neue Konfirmandenkurs 2022-2024

Konfirmationsurkunde

Mit dem neuen Schuljahr 2022/23 beginnt in unserer Kirchgemeinde auch ein neuer Kurs des Konfirmandenunterrichts, der zur Konfirmation am 5.5.2024 in der Kirche Graupa führt.

Wir haben alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, die unseres Wissens in diesen Jahrgang fallen, angeschrieben. Wenn wir Ihr Sohn / Ihre Tochter ebenfalls in diese Altersgruppe (Beginn der 7.Klasse) gehört und wir Sie nicht angeschrieben haben, so finden Sie hier alle entsprechenden Informationen.

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Bauvorhaben Kirche Graupa - Außensanierung (2. Bauabschnitt Fassade und Abdichtung)

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An unserer Graupaer Kirche gibt es einen weiteren Bauabschnitt. Nach der Dach- und Turmsanierung 2020/2021 und der Erneuerung des Glockenstuhls 2021 folgt nun die Sanierung einzelner verbliebener Fassadenteile und Arbeiten am Sockel der Kirche. Konkret geplant sind die Sanierung der Entwässerung und der Sockelabdichtung, der Treppenanlage, der Außenbeleuchtung, der Türen und Fenster, Arbeiten an den Außenanlagen, Erneuerung des unterirdischen Teils der Blitzschutzanlage.

Dazu hat die Kirchgemeinde am 12.7.2021 einen Antrag auf Förderung nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien gestellt, der am 2.8.2022 bewilligt wurde. Die Bausumme beläuft sich auf 187.500 €, von denen 150.000 € LEADER-Fördermittel sind. Die restliche Summe von 37.500 € kommt aus Eigenmitteln der Kirchgemeinde und der Landeskirche. Die frühere AG Kirchendach, eine Gruppe von engagierten Gemeindegliedern, setzt ihre den Kirchenvorstand entlastende Arbeit fort. Sie wird die Bauarbeiten begleiten und die Beschlüsse des Kirchenvorstands vorbereiten. Wir sind sehr erfreut darüber, dass auch dieser Bauabschnitt in bewährter Weise von Herrn Sven Jarsumbeck als Architekt begleitet wird. Die Vergabe der ersten Gewerke ist bereits erfolgt. Die Bauanlaufberatung fand am 20.September statt.

Unsere Kirche bleibt während der gesamten Baumaßnahme benutzbar. Bei den Arbeiten an der Treppenanlage wird es veränderte Zugänge zum Kirchenraum geben. Während der Arbeiten an der Nordseite der Kirche erfolgt der Zugang zum Friedhof über den Parkplatz.

Wir sind sehr froh darüber, dass durch die Europäischen Fördermittel des LEADER-Programmes und die Unterstützung unserer Landeskirche dieser 2. Bauabschnitt begonnen werden kann und wir damit dem Ziel einer Gesamtaußensanierung unserer Graupaer Kirche näher kommen. Über den Bauverlauf werden wir fortlaufend berichten. Wir bitten Gott, dass er dieses Vorhaben segne.

Friedensgebet und Hilfe für die Menschen in der Ukraine u. Geflüchtete aus der Ukraine

Ukraine_Flagge_mit_Taube

Angesichts des Leidens in der Ukraine haben sich Menschen aus unserer Gemeinde zusammengefunden, die etwas tun möchten, um die Not zu lindern und Betroffenen zu helfen. Die Gruppe hat sich schon mehrfach getroffen. Es sind erste Aktionen gelaufen, um die Jugendherberge in Pirna-Copitz zu unterstützen - vor allem im Blick auf Einrichtungsgegenstände, die für Mütter und Kinder benötigt werden. Wenn Sie Kinderautositze, Kinderhochsitze, Kindermöbel haben, die Sie abgeben möchten, so wenden Sie sich bitte an Frau Inka Gürtler (Mail: inkaundpeterguertler[at]gmx.de).

Wenn dieses Anliegen auch Sie bewegt, kommen Sie gern zu der bestehenden Gruppe dazu. Sie müssen kein Kirchgemeindemitglied sein. Jede und jeder, der helfen möchte, ist willkommen. Ein nächstes Treffen ist am Montag, den 25. April 2022 um 19.30 Uhr (im Gemeindesaal, Borsbergstraße 32) geplant.

Hinweisen möchten wir aber auch auf die Aktivitäten in der Stadt Pirna,  in unseren Nachbarkirchgemeinden und der gesamten Region.

(1) Gebet für den Frieden: Pirna findet jeden Montag 18 Uhr ein Friedensgebet statt jeweils im Wechsel in der Klosterkriche und der St.Marienkirche. In Anschluss findet in der Regel um 18.30 Uhr eine Friedenkundgebung auf dem Pirnaer Markt statt.

(2) Aktionen: Hilfe für ukrainische Kriegsflüchtlinge in der Slowakei. Eine Gruppe um Diakon Karl Brause unterstützt die slowakische Kirchgemeinde Liptovský Trnovec (bei Liptovský Mikulas), die ein kirchliches Tagungsheim als Flüchtlingsunterkunft nutzt.

(3) Für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden viele Hilfsaktivitäten durch die Aktion Zivillcourage organisiert, auf deren Website sich enstprechende Informationen finden.

(4) Geldspenden sind immer willkommen. Große traditionelle Hilfsorganisationen haben über ihr Partnerorganisationen in der Ukraine oder den angrenzenden Staaten in der Regel den genausten Informationsstand über die wirklich benötigte Hilfe. sie können zumiest sehr effektiv helfen (z.B. Diakonie-Katastrophenhilfe, Aktion Deutschland hilft,) Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt nicht nur eine Gütesiegel für seriöse Spendenaktionen, sondern gibt auch eine tagesaktuelle Spendeninformation zur Nothilfe Ukraine heraus.

100. Glockenjubiläum in Liebethal

Ankunft der neuen Glocken am 11. Oktober 1922 in Liebethal

1922 im Oktober bekam die Liebethaler Kirche ihre neuen Gussstahlglocken, vor genau einhundert Jahren war das.

Vorausgegangen ist die kriegsbedingte Enteignung der alten Glocken. Die große und die mittlere Glocke wurden am 17. September 1917 abtransportiert, für die kleine Glocke konnte eine Rückstellung ausgehandelt werden. Der Übernahmepreis betrug 930 Mark, die erst im März 1919 nach einem Rechtsstreit vor dem Reichsschiedsgericht für Kriegswirtschaft in Berlin gezahlt wurden.

Zum alten Geläut steht in der „Sächsischen Kirchengalerie“ von 1840:

„Auf dem Thurme derselben befinden sich 3 Glocken, die größere mit den Worten: Goss mich Andreas Herold in Dresden anno 1666. Melchior Hardtmann, P, die mittlere mit den Worten: Johann Christian Furkert in Hinter-Jessen. Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine versammle sie die liebende Gemeine. Gegossen von Friedrich Gruhl in Klein-Welka 1820. Die kleinere ohne Jahreszahl mit der Umschrift: ave Maria o rex gloriae veni cum pace.“

Die kleine Glocke stammte noch aus vorreformatorischer Zeit und wurde 1847 umgegossen mit folgender Beschriftung:  Eine feste Burg ist unser Gott. Glaube und Hoffnung verklärt in der Liebe ist Geist der Kirche. Gegossen von Fr. Gruhl in Klein-Welke 1847, dazu ein Medaillon mit Lutherkopf.

Die kleine Bronzeglocke wurde 1922 verkauft, da sie mit den neuen Stahlglocken nicht in Einklang zu bringen war.

Im Mai 1921 begann Pfarrer Gebauer Angebote für neue Glocken einzuholen.

Am 13. September 1921 wird schließlich ein Vertrag mit dem Bochumer Verein über die Lieferung von 2 Gußstahlglocken, bis zum Bahnhof Lohmen, abgeschlossen. Kostenpunkt: Erste Glocke (Ø 1.100 mm; 560 kg): 4.200 Mark.

Zweite Glocke (Ø 915 mm; 340 kg): 2.550 Mark: Gesamt: 6.750 Mark zuzüglich 2.775 Mark für Armaturen und 1.400 Mark für Montage – Summa Summarum: 10.925,00 Mark. Lieferung sollte bis zum 1. Dezember 1921 sein.

Am 23. August 1922 schreibt der Bochumer Verein: „Die seit Abschluß des Glockengeschäfts in ganz ungeahntem und von niemand vorauszusehendem Umfange eingetretene Umwälzung aller wirtschaftlichen Verhältnisse sowie die katastrophale Entwertung der Mark gestalten die Glockengeschäfte für uns geradezu ruinös. Der z. Zt. mit Ihnen vereinbarte Preis des Geläutes deckt bei weitem nicht einmal zu einem Bruchteil unsere Selbstkosten, die infolge der gewaltigen Steigerung der Löhne, Rohstoffe und aller Betriebsmaterialien bereits heute das Vielfache des vereinbarten Betrages ausmachen …“

Dann wird um einen einhundert prozentigen Preisaufschlag gebeten der letztlich nur eine Geste und weit entfernt von den tatsächlichen Kosten sei. Für die Kirchgemeinde war es finanziell unmöglich dieser Bitte nachzukommen.

Am 4. November 1922 schickte Baumeister Hermann Ulbricht aus Pirna seine Rechnung für Einbau der Glocken, Veränderungen im Turm und Stellen der Rüstung (siehe Foto nächste Seite) in Höhe von 127.654,56 Mark!!!

Ankunft der neuen Glocken am 11. Oktober 1922 in Liebethal

 

Mehr zum Liebethaler Glockenkrimi erfahren sie bei einem Gemeindeabend, am Dienstag dem 01.11.2022, um 19.30 Uhr in der Kirche Liebethal. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Gast an diesem Abend ist Herr Norbert Hesse, der Glockensachverständige der Sächsischen Landeskirche.

 

Arbeitskreis „Offene Kirche Liebethal

Große Kirchenreinigung

Weihnacht 2020

Unsere Graupaer Kirche soll für die Gemeinde und ihre Gäste eine einladende Kirche sein.

Wie in einem Wohnhaus ist es auch im Gotteshaus gut, wenn einmal das ganze Haus (auch der „Kronleuchter“) gründlich geputzt wird.

Deshalb laden wir ein zum Kirchenputz, am Sonnabend, dem 22. Oktober, ab 9.00 Uhr.

Wir freuen uns über jede helfende Hand und jedes neue Gesicht. Männer, Frauen und Jugendliche sind dazu herzlich willkommen. Wer mit dem Auto kommt, bringt sich am besten gleich „Werkzeug“ mit.

Autofahrt zur Kirche gefällig?

Seit Beginn dieses Jahres haben wir uns Gedanken gemacht, einen Fahrdienst für Menschen zu organisieren, die nicht mehr gut allein zum Gottesdienst kommen können.
Nun freuen wir uns, dass die ersten Gottesdienstbesuche in der Kirchgemeinde Graupa-Liebethal mit der Möglichkeit zum Abholen und wieder Nach-Hause-Bringen in diesem Gemeindebrief enthalten sind. Fühlen Sie sich angesprochen und eingeladen, wenn Sie zum Gottesdienst eine „Taximöglichkeit“ brauchen.
Fahrten zu Gottesdiensten, die mit dem Fahrdienstsymbol versehen sind, werden vorerst ermöglicht. Immer gilt die Fahrdiensttelefonnummer: 03501-58 54 188.
Unsere kleine Fahrdienstgruppe besteht derzeit aus vier Gemeindemitgliedern, die sich im Gemeindebrief August/ September 2022 kurz vorstellen.
Falls weitere Gemeindemitglieder sich in die Fahrdienstangebote mit einbringen wollen, können Sie sich gerne melden:  hofstaat@gmx.de
Kathrin Höfer-Kuchs

Erntedankfest in unserer Kirchgemeinde

\Erntedank 2021

Wir möchten in Graupa und Liebethal die schöne Tradition weiter pflegen und in unseren Kirchen Erntedank-Gabentische decken.

Dankgaben werden empfangen:
in der Kirche Liebethal, am Freitag, dem 16. September, 16 bis 17 Uhr
und in der Kirche Graupa am Sonnabend, dem 24. September, 15 bis 17 Uhr.

Für die weitere Verwendung der Gaben haben wir Kontakt zur „Pirnaer Tafel“, dort ist der Bedarf groß und Lebensmittel, die im Überfluss vorhanden sind, werden dankbar angenommen.

Kranzbinden für den Schmuck unserer Kirchen:

für die Kirche Liebethal: nach Absprache, wie in den vergangenen Jahren

für die Kirche Graupa: am Dienstag, dem 20. September, im Gemeindesaal im Pfarrhaus Graupa. Wir beginnen zur Christenlehrezeit um 15 Uhr und freuen uns sehr, wenn wir viele Helfer/innen begrüßen können.

Wer dazu Material beisteuern möchte, darf das sehr gern, auch vorher schon, im Pfarrhaus Graupa abgeben, ob trockene Blüten, Gräser, Früchte, Zapfen… alles ist willkommen!!!