Aktuelles

Kirchweihfest

Die Kirche gehört ins Dorf. Ein Jahr haben die Baumaßnahmen gedauert, jetzt wollen wir gemeinsam die Fertigstellung feiern. Alle Graupaer sind eingeladen, Gäste heißen wir willkommen. Wir freuen uns auf das Kirchweihfest am 16.10. und 17.10.2021

Wo Gott nicht das Haus baut, da arbeiten umsonst, die daran bauen. Psalm 127,1

Programm zum Graupaer Kirch Weih Fest
Sonnabend, 16. Oktober 2021 - Das Gemeindefest

15.30 Uhr Eröffnung des Festes

  • Kinderlieder zur Gitarre – Deborah Gräßer lädt ein bis 18 Uhr zum Kindernachmittag
  • Flötentöne – unsere Flötengruppe spielt,
  • Lieblingslieder – Matthias Piel und Simon Mross mit Gitarre, Keyboard und Gesa
  • Tombola – Christina Seiler verspricht: jedes Los gewinnt,

17.15 Uhr Kurzvortrag – Michael Holzweißig spricht zum Baugeschehen an der Kirche

17.45 Uhr Hören und Singen – der Posaunenchor musiziert

18.15 Uhr Lampionumzug

18.30 Uhr Konzert von Fidel-Jazzo – Armin Groß und Christian Helm spielen zum Abend

19.30 Uhr Licht-/ Lasershow – Florentin Aehnelt und Jonas Hellmuth rücken die Graupaer Kirche in ein neues Licht

Von Anfang bis Ende ist für Kuchen und Kaffee, für Imbiss und Getränke gesorgt. Sie sind eingeladen zu sehen, zu staunen, zu hören, zu sprechen, zu singen, zu essen und zu trinken.

Wir feiern gemeinsam unsere neugewordene Kirche.

Sonntag, 17. Oktober 2021 - Der Gottesdienst

10.00 Uhr Festgottesdienst mit dem Posaunenchor Graupa und Kindergottesdienst in der Kirche mit Dank an alle am Bau Beteiligten.
Es erklingen erstmalig die Glocken im neuen Glockenstuhl. Wir werden hören und sehen.

Die allerletzten Arbeiten in der Kirche sind noch im Gang (Klöppeleinbau, Funktionsprüfung des Geläuts). Beide Bauabschnitte (1. Bauabschnitt: Dach und Turm, LEADER-gefördert, 2. Bauabschnitt: Erneuerung Glockenstuhl) sind zu einem guten Ende gekommen. Wir und viele andere Graupaer werden in den nächsten Jahrzehnten von dieser Baumaßnahme profitieren. Das alles war nur möglich, weil Planer, Förderer, Handwerker, begleitende Institutionen, Kirchgemeinde und Landeskirche Hand in Hand zusammengearbeitet haben. Ein besonderes Danke-Schön gilt allen Spendern, die den Bauabschnitt Glockenstuhl durch ihre Spende unterstützt haben. Wir danken zuletzt und in entscheidender Weise Gott, dass dieses Bauvorhaben ohne Unfall und größere Komplikationen verlaufen ist, dass es Kräfte in unserer Gemeinde wachgerufen hat und dass wir uns am Ergebnis dieses Bauvorhabens freuen dürfen.

Graupaer Glockenstühle GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

Graupaer Glockenstühle

Die Graupaer Kirche erhielt 2021 einen neuen Glockenstuhl. Anlässlich des Kirchweihfestes am 17.10.2021 entstand diese Installation.

Eine Glocke und drei Stühle. Glockenstühle. Eigentlich muss es andersherum sein: Drei Glocken hängen im Kirchturm in EINEM Glockenstuhl. Aber so tragen die Stühle die Namen der 3 Stahlglocken: GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG.

Den Glockenstuhl im Turm kann man nicht sehen, die 3 Stühle mit Glocke hängen dafür gut sichtbar über dem Kircheneingang. Nachts leuchtet die Glocke. Sie strahlt blaues Licht auf die Stühle, die ihre Schatten auf die Decke des Kirchenportikus werfen. Und an ihrer Unterseite trägt die Glocke strahlende Sterne und die empfindliche blaue Erdkugel. Alles weist auf die Schöpfung Gottes hin. Seit Jahrhunderten denken Christen über die Schöpfung nach. Kirchenlieder aus allen Zeiten sind im Gesangbuch versammelt. Die Seiten des Gesangbuches bilden nun die gleichsam uralte Haut der Glocke und der drei Stühle.

Zum Kirchweihfest werden endlich wieder die Graupaer Glocken erklingen.

Bericht der Sächsischen Zeitung

Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen vom 12. bis zum 21. November

Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen  vom 12. bis zum 21. November

Um Spenden zugunsten der Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen wird gebeten.

Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige helfen vor Ort nicht nur dabei, bestehende Rechtsansprüche und deren tatsächliche Einlösung geltend zu machen. Sie sind auch Treffpunkt, machen Gruppen- und Bildungsangebote, organisieren Freizeiten und unterschiedliche Projekte der Begegnung. Die Beratungsstellen sorgen so für mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. Bei uns ist das die Offene Behindertenhilfe und deren Beratung im Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz (Schillerstraße 21a). Lassen Sie uns also gemeinsam Türen öffnen, um das Angebot unserer Beratungsstellen zu verbessern, zu ergänzen und zugänglicher zu machen! Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Spende – damit Menschen mit Behinderungen selbstbestimmte und selbstverständliche Teilhabe am Leben ermöglicht wird!

Ökumenischen FriedensDekade 2021

Ökumenischen FriedensDekade 2021

Das Motto der diesjährigen Friedensdekade erschließt sich nicht sofort und das ist beabsichtigt. Es spielt mit den drei Worten Reich – Weite – Frieden

Die Reichweite von Raketen, bewaffneten Drohnen oder Gewehrkugeln lässt sich berechnen. Es lässt sich feststellen, wo Rüstungsgüter aus Deutschland weltweit zum Einsatz kommen und welchen tödlichen Schaden sie anrichten. Aber wie lässt sich die Reichweite von Frieden oder von Friedensarbeit generell ermitteln? Frieden wird durch und für Menschen gemacht: Durch Bildungs- und Versöhnungsarbeit, durch Aufklärung und Informationsvermittlung, durch Demonstrationen, Petitionen und gewaltfreie Aktionen, aber auch durch Gottesdienste und Friedensgebete wird versucht, andere zu einem Engagement für den Frieden zu bewegen.
Frieden – Schalom – umfasst dabei auch die Bewahrung der Schöpfung. Wenn wir die natürliche Umwelt respektieren und ihr den Raum geben, den sie benötigt, schützt uns dies auch vor Pandemien. Die Reichweite des Schalom beinhaltet auch Gerechtigkeit. Wenn Menschen weltweit kostenlosen Zugang zu Sozial- und Gesundheitssystemen haben, lassen sich die katastrophalen Folgen von Pandemien weitaus einfacher begrenzen.
Fast unmöglich ist es herauszufinden, ob durch spezifische Aktivitäten von sozialen Bewegungen, Organisationen oder (staatlichen) Institutionen verhindert wurde, dass ein gesellschaftlicher oder zwischenstaatlicher Konflikt nicht in Gewalt mündete, sondern friedlich geschlichtet und konstruktiv bearbeitet wurde.
Friedensarbeit zielt darum zumeist auf die Prävention von Gewalt, auf die Förderung der Kultur des Friedens und die Ermutigung zum Friedensengagement...
Der Frieden Gottes reicht weit und braucht unser menschliches Handeln, um seine Wirkung auf Erden zu entfalten.
Das Motto „REICHWEITE FRIEDEN“ der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade ist daher Hoffnung und Auftrag zugleich.
Wir begehen, mit einem Gottesdienst am Buß- und Bettag, der um 17.00 Uhr in der Pirnaer Klosterkirche beginnt und nach einer Prozession in der Marienkirche endet, die Friedensdekade ökumenisch!

Neuer Orientierungsplan für das kirchliche Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen ab 3.9.2021

Die Landeskirche Sachsen hat einen neuen Orientierungsplan für das kirchliche Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen ab 3.9.2021 herausgegeben.

Der Orientierungsplan soll angesichts unterschiedlicher Inzidenzwerte in den Landkreisen eine Orientierung bieten. Die Bezugsgröße sind die durch das RKI festgelegten Inzidenzwerte, die Vorwarn- und Überlastungsstufe gilt dann für ganz Sachsen. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei den Kirchgemeinden vor Ort. Zu berücksichtigen sind neben den Inzidenz-Werten des Landkreises/der Stadt auch die lokalen Bedingungen.

Orientierungsplan_fr_kirchliches_Leben_unter_Corona-Pandemie-Bedingungen_Stand_2.9.2021.pdf

Graupaer Glocken aufgezogen, Glockenstuhl montiert

Einheben der kleinen Glocke

Am Donnerstag, den 26.8.2021 sind die Glocken der Graupaer Kirche auf den Kirchturm zurückgekehrt. Vom 7.10.2020 an waren sie ausgelagert, damit die entsprechenden Arbeiten im Kirchturm vorgenommen werden konnten. In dieser Zeit wurden sie auch oberflächenmäßig nach Anweisung des Glockenbeauftragten unserer Landeskirche von Gemeindegliedern überarbeitet. Im Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein wurden die drei Glocken und die Bauteile des neuen Eichenglockenstuhl per Kran in den Turm gehoben. Vor dem Hub der ersten (kleinen) Glocke wurde an den Weg unserer Glocken erinnert und um Gottes Segen für den weiteren Bauverlauf gebeten. Alle Informationen zum weitern Bauverlauf und zur Inbetriebnahme unserer Glocken finden Sie hier.
Video Einhub Glocke Hoffnung (kleine Glocke) mit Ansprache und Gebet
Video Einhub Glocke Liebe (mittlere Glocke)
Video Einhub Glocke Glaube (grosse Glocke)

Graupaer Glocken kommen zurück

gedreht

 Neues Dach 2021
Am Donnerstag, den 26.8.2021 kommen die drei Graupaer Glocken in den Kirchturm zurück. 47 Wochen haben sie außerhalb gewissermaßen in "Quarantäne"verbracht und sind in der Zwischenzeit nach den Anweisungen des Glockenbeauftragten unserer Landeskirche, Herrn Norbert Hesse, von Gemeindegliedern unserer Kirchgemeinde oberflächenmäßig überholt worden, was auch mit einer Kostenersparnis verbunden war.
Nun kommen sie zurück. Am Donnerstag  gegen 9.00 Uhr werden zunächst die Glocken per Kran in den Turm eingehoben. Anschließend werden die Einzelteile des Glockenstuhl in den Turm gehoben. Zu Beginn des Glockeneinhebens werden wir das Geläut der Glocken (aus der Konserve) hören und um den guten Verlauf der weiteren Arbeiten bitten.
Wer noch einmal nachlesen möchte, was bei der Abnahme der Glocken gesagt wurde kann dies hier nachlesen. Das Video von der Glockenabnahme findet sich hier.


 

Neuer Kantor in der Kirchgemeinde Pirna: Florian Mauersberger

Kantor Florian Mauersberger

Sehr geehrte Leserinnen und Leser der Kirchennachrichten, am  1.  August  habe  ich  meinen
Dienst  in  Ihrer  Kirchgemeinde  begonnen und nutze die Gelegenheit, mich Ihnen an dieser Stelle persönlich vorzustellen. Meine Bewerbung bzw.  Wahl zum Kirchenmusiker in Pirna liegt nunmehr fast ein ganzes Jahr zurück,  sodass die Eindrücke aus  der öffentlichen Vorstellung vielleicht nicht mehr ganz so frisch sind.  
Mit meiner Familie, zu der neben meiner (auch in der Kirchenmusik ausgebildeten) Frau und mir zwei Jungen im Alter von 1 und 7 Jahren gehören, wohne ich momentan noch in Dresden. Wir sind aber innerlich bereits im Aufbruch nach Pirna, der zu einer Zeit umgesetzt werden wird, in der alle dafür relevanten Belange geklärt worden sind. Wir erwarten diesen Schritt in Vorfreude und positiver Spannung.
Wenngleich Pirna meine erste feste Stelle ist, so habe ich in den vergangenen Jahren (mit Oschatz, Dresden-Trachau, der Frauenkirche Dresden und zuletzt Großenhain) bereits in vier Gemeinden vertretungsweise meinen Dienst getan.
Nach meinem Studium in Dresden und Berlin war ich zudem als freier Chorleiter und Organist tätig. Beruflich liegt vor mir nun die Herausforderung, die herausragende, intakte und funktionierende Kirchenmusik, die mir Herr KMD Meyer hinterlässt, weiter zu führen, zu gestalten und das Vertrauen der zahlreichen Menschen zu gewinnen, die sich in diesem Bereich engagieren. Ein personeller
Umbruch nach so vielen Jahren ist gewiss nicht einfach und wird auch die ein oder andere Umstellung verlangen. Ich hoffe, dass wir in fröhlichem und konstruktivem Austausch sowie in freundlicher und zugewandter Begegnung die kommende Zeit, die vor uns liegt, gemeinsam gestalten können. Sie finden mich die Woche über im Umfeld der Gemeinderäume und am Sonntag an der Orgel der  Marienkirche.  Sprechen  Sie  mich  gern  an;  ich  freue  mich  auf  die  vielen neuen Begegnungen in der kommenden Zeit.
Mit freundlichen Grüßen Florian Mauersberger
 
Der Einführungsgottesdienst von Kantor Florian Mauersberger findet am Sonntag, 12.09.2021 um 14.00 Uhr in der Stadtkirche St. Marien Pirna statt.  
 
(d. Redaktion)

Kirche sind wir – Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

In  unserer  Gesellschaft  findet  ein  breiter  Diskurs  über  die  Möglichkeiten der Mitbestimmung statt. Die Spanne reicht von Ablehnung jeder Art von Mitbestimmung bis zum leidenschaftlichen Engagement. Aber auch in unserer Kirchgemeinde ist es wichtig, kritisch und zugleich wertschätzend zurückzublicken, um den Weg in die Zukunft miteinander zu bestimmen. Die Kirchgemeindeversammlung ist solch ein Ort der Beratung und Mitbestimmung über den Weg unserer Kirchgemeinde. In diesem Jahr findet die Kirchgemeindeversammlung wieder im Anschluss an den Graupaer Erntedankgottesdienst statt. Nach einem kurzen Bericht des Kirchenvorstandes über das vergangene Jahr möchten wir mit möglichst vielen Gemeindegliedern ins Gespräch kommen und freuen uns auf Ihre Fragen, Anliegen und Vorschläge.

Baumaßnahmen an der Kirche Graupa

Der Baufortschritt an der Graupaer Kirche ist gerade schwer erkennbar, weil er sich in luftiger Höhe vollzieht. Die Dachdeckerarbeiten am Turmdach und den Sakristeidächern sind jetzt abgeschlossen. Der verrostete Ringanker im Turm konnte ausgebaut und durch einen Edelstahl-Beton-Anker ersetzt werden, der zugleich die neue Balkendecke für den Glockenstuhl tragen wird. An der Turmfassade  mussten  viele  Sandsteine  einzeln  ausgetauscht  und  Fugen  repariert werden. Die neuen Glockenjalousien sind eingebaut. Die Sandsteinbrüstungen und Gewände sind jetzt gut vor eindringendem Wasser geschützt. Anfang Juni wird die restaurierte Turmbekrönung aufgesetzt werden. Wir danken Herrn Peter Lippert, der die Vergoldungsarbeiten auf eigene Kosten ausgeführt hat. An der Westseite des Turms wird es auch eine neue Halterung für die Kirchenfahne geben. Am 15.05. fand ein kleiner Arbeitseinsatz statt zur Entfernung einer Betonschicht auf dem alten  Glockenboden und von Metallresten des alten Glockenstuhls - natürlich auch mit dem Ziel, hier Kosten einzusparen. Die nächsten Schritte sind dann der Einbau der neuen Glockenstuhldecke und des Glockenstuhls selbst. Wir freuen uns nach wie vor über Spenden für den Bauabschnitt
Glockenstuhlsanierung.                                   B. N.
Spenden:   
Empfänger: Kassenverwaltung Pirna; IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19; BIC: GENODED1DKD

Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) Als Verwendungszweck bitte: GR 2621 SAN Kirche Graupa 

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Landeskirche lockert Regeln für Gesang - Abendmahl wieder möglich

Das Landeskirchenamt in Dresden hat die Corona- Regeln in der Landeskirche gelockert. Das betrifft unter anderem Gemeindegesang und Bläsermusik in Gottesdiensten sowie die Christenlehre und Konfirmandenarbeit. Seit dem Sonntag Lätare ist beispielsweise »reduzierter Gemeindegesang « im Gottesdienst mit medizinischer Maske in Gebieten mit einer Inzidenz bis 200 wieder möglich. Das geht aus dem am 12. März veröffentlichten neuen »Orientierungsplan für das kirchliche Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen « hervor. Demnach soll erst bei einer Corona-Inzidenz ab 200 die Dauer des Gottesdienstes von 60 auf 45 Minuten verkürzt und nur noch ein Gemeindelied am Schluss gesungen werden. Bis zur Inzidenz von 200 darf im Gottesdienst ein Bläser mit Abstand spielen, unter einer Inzidenz von 50 sogar ein Quartett. Der Orientierungsplan sieht für Christenlehre und Konfirmandenarbeit Möglichkeiten »vergleichbar zu den hygienischen Regelungen des Schulbetriebes« vor. Gremienarbeit wie Kirchenvorstand soll mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz unabhängig von der Inzidenz möglich sein. Die Verantwortung für die Entscheidung liege bei den Kirchgemeinden vor Ort.

Das Abendmahl soll in der Landeskirche Sachsens ab sofort wieder in beiderlei Gestalt gefeiert werden – »unter Beachtung der Ordnungen der Landeskirche, der Situation, Gegebenheit, Beschlusslage vor Ort, der Pandemie- Hygienebedingungen«. Das Landeskirchenamt hat dazu einen überarbeiteten Vorschlag zur Abendmahlsfeier unter Pandemiebedingungen veröffentlicht. Demnach sollen die Feiernden beim Wandelabendmahl die in Wein getauchte Hostie kontaktlos und stumm in die offene Hand bekommen. Begründet wird die Veränderung auch damit, »dass in Gottesdiensten der bisher angeratene Verzicht auf den Empfang des Heiligen Abendmahls beziehungsweise die Einschränkung des Empfangs auf sub una specie (nur die Hostie) den christlichen Glauben und die christliche Frömmigkeit anficht.« Bisher war die Empfehlung, wegen der Ansteckungsgefahr auf Wein aus dem gemeinsamen Kelch zu verzichten. Auch die jetzt empfohlene Form der »Intinctio« genannten eingetauchten Hostie soll nur eine Ausnahme sein, heißt es in dem Papier des Referenten für Gottesdienst im Landeskirchenamt, Martin Teubner. »Bei allen hygienischen Vorkehrungen ist die Rückkehr zum Trinken aus dem Gemeinschaftskelch im Blick zu behalten.« Dies soll laut dem neuen Orientierungsplan der Landeskirche bei einer Corona-Inzidenz unter 50 angestrebt werden. Bei über 200 solle weiter auf das Abendmahl oder den Gemeinschaftskelch verzichtet werden.

Wasser - Quellen des Lebens

Ausstellung Andrea Moliere

Neue Ausstellung im Liebethaler Gemeinderaum

Wir laden ein, zur Ausstellungseröffnung am 20.06.2021 um 15 Uhr mit der Künstlerin Andrea Molière aus Lohmen.

Seit sich Frau Molière 1998 als freischaffende Künstlerin mit molière artdesign selbstständig machte, ist das Thema Wasser für ihre künstlerische Arbeit ein wichtiger Begleiter. Jedes Jahr entstehen in verschiedenen Techniken Bilder dazu.

„Wie wir Wasserquellen zum Leben brauchen, so brauchen wir Quellen, aus denen unsere Seele und unser Geist leben können.“ (Psalm 36)

„Wenn uns Kraft von außen zufließt, dann können auch die Quellen wieder fließen. Dann kommen neue Ideen. Dann wird Kreativität freigesetzt. Und Tatendrang.“ (Predigt Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, 15.07.2007)

Seit dem Umzug 2001 nach Lohmen mit dem Atelier am Hochufer der Wesenitz, spielt Wasser in ihrem täglichen Leben eine Rolle.

Freuen Sie sich an dem Farbspiel und den Variationen der Bilder in Mischtechnik. Genießen sie die Farbvielfalt des Wassers von der brechenden Welle bis hin zum stillen Seerosenteich. Erinnern Sie sich an schöne Urlaube am Meer, Gebirgsbach oder stille Seen. Tanken Sie Kraft für Ihren Geist und Seele.

Arbeitskreis „Offene Kirche Liebethal“

Zur Entwicklung des Graupaer Friedhofs

„Der kirchliche Friedhof ist der Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden. Er ist für alle, die ihn betreten, ein Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens an die Toten und an die Begrenztheit des eigenen Lebens. An seiner Gestaltung wird auch sichtbar, wie der Verstorbenen in Liebe gedacht wird ...“

Mit diesen Sätzen beginnt unsere Friedhofsordnung. Ein Regelwerk auf geduldigem Papier, dessen Verwirklichung immer wieder unser aller Hinschauen und Tun bedarf. Der Kirchenvorstand und der Friedhofsausschuss stellen sich dieser Herausforderung und bitten um Ihre Unterstützung. Alle Gemeindeglieder, Grabnutzungsberechtigte und Friedhofsbesucher sind eingeladen, sich ebenfalls dieser Herausforderung zu stellen. Was macht unseren Friedhof zu einem Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden können? Was macht diesen Ort zu einem Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens? Worin besteht die besondere Sorgfalt in Gestaltung und Pflege zum Erhalt der persönlichen Würde der Toten und der Bestattungskultur? Oder andersherum gefragt, wo geraten Bestattungskultur und Würde in Gefahr? In Zusammenarbeit mit einer Landschaftsarchitektin wollen wir unser Friedhofskonzept weiterentwickeln. Wir sehen drei Herausforderungen für die Entwicklung unseres Friedhofs:

Erstens: Die Gestaltung der Gräber. Dankbar stellen wir fest: Die überwiegende Mehrheit der Grabnutzer hält sich an die Friedhofsordnung. Aber leider gibt es immer wieder Gräber, auf denen nicht die Bepflanzung den optischen Höhepunkt bildet, sondern die Gestaltung mit fragwürdigen Materialien wie Zier-Kies, Plastikblumen, Figuren und weiteren Accessoires bis hin zu Fotos. Das Lagern von Vasen und Gartengeräten ist generell nicht vorgesehen.

Besonders auf den Reihengrabanlagen (Grabstätten mit eingeschränktem Nutzungsrecht) ist nur eine Vase mit Schnittblumen gestattet, jedoch keine Pflanzschalen.

Auch die zunehmende Praxis ungenehmigter Grabeinfassungen mit unzulässigen Materialien wie Brettern, Gehwegplatten oder Kunststoff-Beeteinfassungen sind Anlass zur Sorge. Grabmale und Grabeinfassungen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben errichtet werden, die die dafür erforderliche Genehmigung besitzen.

Zweitens: Der Baumschutz bzw. die Pflege und Entwicklung des Baumbestandes. Insgesamt haben wir auf dem Graupaer Friedhof einen weitgehend gesunden Bestand an Laub- und Nadelbäumen. Lediglich der Bestand an Lärchen und Birken macht uns Sorge. Etliche Birken und Lärchen mussten bereits gefällt werden.

Entstandene Lücken gilt es zu ergänzen. Ein besonderes Anliegen ist uns die sehr ungleich gepflanzte und schon stark ausgedünnte Allee aus Lärchen am Hauptgang. Wir denken über eine Fällung der Lärchen nach, um eine neue Allee aus kleineren Alleebäumen zu pflanzen.

Drittens: Die Plätze zum Verweilen, insbesondere Bänke oder Sitzgruppen sind entwicklungsfähig. Auch der Ort an der Nordseite um das Kreuz, der seit längerem zu verschiedenen Andachten genutzt wird, könnte gestaltet und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden.

Dazu kommen die Wasserstellen, die ansprechender gestaltet werden können. Letztlich sind auch sie Orte der Kommunikation und Begegnung.

 Matthias Piel - Vorsitzender Friedhofsausschuss