Aktuelles

Abendstille mit Musik und Gebet

Orgelpfeifen Geigen

Viele Menschen haben während der Pandemiezeit gemerkt, das Ihnen nicht nur die Begegnung mit anderen Menschen fehlt - die wir auch weiter nur achtsam gebrauchen sollten - sondern auch die Musik, die gemeinsame Stille und das Gebet zusammen mit anderen.

Diesem Wunsch wollen wir mit einem gottesdienstlichen Angebot schlichtester Form entgegenkommen. Analog der Mittagspause in der St.Marienkirche Pirna setzen wir die Abendstille mit Musik und Gebet fort – immer donnerstags um 19.30 Uhr abwechselnd in der Liebethaler und Graupaer Kirche. Die Abendstille mit Musik und Gebet das sind: Einige Musikstücke von Orgel, Streich- oder Zupfinstrumenten, eine kurze biblische Lesung, Gebet, Vater Unser und Segen (Dauer: max. 30 Minuten).

Himmelfahrt, 13.05.21; 10 Uhr - Gottesdienst im Sachsenforst

Landeskirche lockert Regeln für Gesang - Abendmahl wieder möglich

Das Landeskirchenamt in Dresden hat die Corona- Regeln in der Landeskirche gelockert. Das betrifft unter anderem Gemeindegesang und Bläsermusik in Gottesdiensten sowie die Christenlehre und Konfirmandenarbeit. Seit dem Sonntag Lätare ist beispielsweise »reduzierter Gemeindegesang « im Gottesdienst mit medizinischer Maske in Gebieten mit einer Inzidenz bis 200 wieder möglich. Das geht aus dem am 12. März veröffentlichten neuen »Orientierungsplan für das kirchliche Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen « hervor. Demnach soll erst bei einer Corona-Inzidenz ab 200 die Dauer des Gottesdienstes von 60 auf 45 Minuten verkürzt und nur noch ein Gemeindelied am Schluss gesungen werden. Bis zur Inzidenz von 200 darf im Gottesdienst ein Bläser mit Abstand spielen, unter einer Inzidenz von 50 sogar ein Quartett. Der Orientierungsplan sieht für Christenlehre und Konfirmandenarbeit Möglichkeiten »vergleichbar zu den hygienischen Regelungen des Schulbetriebes« vor. Gremienarbeit wie Kirchenvorstand soll mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz unabhängig von der Inzidenz möglich sein. Die Verantwortung für die Entscheidung liege bei den Kirchgemeinden vor Ort.

Das Abendmahl soll in der Landeskirche Sachsens ab sofort wieder in beiderlei Gestalt gefeiert werden – »unter Beachtung der Ordnungen der Landeskirche, der Situation, Gegebenheit, Beschlusslage vor Ort, der Pandemie- Hygienebedingungen«. Das Landeskirchenamt hat dazu einen überarbeiteten Vorschlag zur Abendmahlsfeier unter Pandemiebedingungen veröffentlicht. Demnach sollen die Feiernden beim Wandelabendmahl die in Wein getauchte Hostie kontaktlos und stumm in die offene Hand bekommen. Begründet wird die Veränderung auch damit, »dass in Gottesdiensten der bisher angeratene Verzicht auf den Empfang des Heiligen Abendmahls beziehungsweise die Einschränkung des Empfangs auf sub una specie (nur die Hostie) den christlichen Glauben und die christliche Frömmigkeit anficht.« Bisher war die Empfehlung, wegen der Ansteckungsgefahr auf Wein aus dem gemeinsamen Kelch zu verzichten. Auch die jetzt empfohlene Form der »Intinctio« genannten eingetauchten Hostie soll nur eine Ausnahme sein, heißt es in dem Papier des Referenten für Gottesdienst im Landeskirchenamt, Martin Teubner. »Bei allen hygienischen Vorkehrungen ist die Rückkehr zum Trinken aus dem Gemeinschaftskelch im Blick zu behalten.« Dies soll laut dem neuen Orientierungsplan der Landeskirche bei einer Corona-Inzidenz unter 50 angestrebt werden. Bei über 200 solle weiter auf das Abendmahl oder den Gemeinschaftskelch verzichtet werden.

Baumaßnahmen an der Kirche Graupa

„Die Bauarbeiten an der Graupaer Kirche gehen weiterhin planmäßig voran.“

- Dieser Satz aus dem letzten Gemeindebrief trifft weiterhin zu.

Nach einer witterungsbedingten Pause haben die Dachdeckerarbeiten an den Dächern der beiden Sakristeien und am Turm begonnen. Gegenwärtig sind gerade die Fledermausquartiere im Inneren des Kirchendaches zum Abschluss gekommen, damit Graues Langohr und Großes Mausohr pünktlich ihre Sommerquartiere beziehen können. Die statischen Sicherungsarbeiten am Kirchturm haben in der dritten Märzwoche begonnen. In der Lokalpresse wurde jüngst mehrfach über unseren Kirchenbau berichtet.

Spenden für den zweiten Bauabschnitt sind nach wie vor willkommen. Dafür unseren herzlichen Dank.

Spenden:
Empfänger: Kassenverwaltung Pirna
IBAN:
DE33 3506 0190 1617 2090 19
BIC: GENODED1DKD
Bank für Kirche und Diakonie - KD-Bank
Als Verwendungszweck bitte: GR 2621 SAN Kirche Graupa

Pfarrer Burkhard Nitzsche 

Baumaßnahmen an der Graupaer Kirche

Kirche Graupa Vollrüstung

Die Arbeiten an der Kirche Graupa gehen planmäßig voran. Im Bauabschnitt 1 (Außensanierung von Dach und Turm – LEADER-gefördert) sind große Teile der Dachsanierung erledigt. Die Graupaer Kirche hat eine relativ komplizierte Dachform durch die Abwalmung an allen Seiten, den angebauten Chorraum im Osten, die Vorhalle im Westen und die zwei Sakristeidächer. Der Turm steht mitten im Dach.

Diese komplizierte Dachgliederung bringt einige Herausforderungen mit sich z.B. beim Gerüstbau. Das Gerüst sitzt auf der Südseite komplett auf dem Dachstuhl auf. Seine Last muss also vom Dachstuhl getragen bzw. seitlich abgleitet werden. Etwa drei Viertel des Hauptdaches sind bis Jahresende erneuert worden. Die alten Ziegel sind abgetragen worden. Es waren einige Balken am Dachtragwerk zu erneuern. Allerdings waren diese Schäden sehr gering. Dann ist die Dachhaut als Trockendach erneuert worden. Der Schornstein einer früheren Kirchenheizung wurde aus Denkmalschutzgründen erhalten und ergibt ein schönes Detail. Auf der Nordseite hat die Graupaer Kirche in der Dachhaut eine leicht geschwungene Dachgaupe erhalten als Einflugöffnung zum Sommerquartier der Fledermäuse. Die nächsten Dachdeckerarbeiten sind die beiden Nebendächer der südlichen und nördlichen Sakristei.

Im Inneren des Daches ist manches geschehen. Im Dachüberstand wurden Nistkästen für Haussperlinge eingebaut, die nur an den Einflugöffnungen erkennbar sind. Zur Reinigung und Inspektion dieser Kästen mussten entsprechende Zugänge geschaffen werden. Außerdem erhält der Dachraum erstmals Laufgänge auf den Balkenlagen zur Inspektion des Daches. Bisher war das eher eine gefährliche Turnübung über Balken und Leitern, wenn beispielsweise der Kornleuchter beim Kirchenputz oder Adventsstern am Beginn der Adventszeit aufgezogen und nach Lichtmess wieder herabgelassen wurden.

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MEHRWE GE SICHT –

Neue Ausstellung im Liebethaler Gemeinderaum
Ausstellungseröffnung am 30. April 2021 um 17.00 Uhr
mit dem Pirnaer Künstler Christoph Hampel.


 

Schon der Titel der Ausstellung „MEHRWE GE SICHT“

macht die Vielschichtigkeit des Projektes deutlich. Die gezeigten Bilder haben ihren Ursprung in Christoph Hampels Arbeitsalltag mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Die dabei entstandenen und nach zehn Jahren geschredderten Akten sind das Grundmaterial. In dieses Material, welches in Schichten aufgetragen wird, zeichnet Christoph Hampel seine Gesichter. Mehrere Wege treffen sich in einem Gesicht. Die Fragen stellen sich, wie ich meine Mitmenschen sehe.

Will ich sie verstehen oder will ich Recht haben?

Können Sie sich einlassen auf Bilder, die Sehgewohnheiten auf die Probe stellen – vielleicht auch die Verstehgewohnheiten?

Christoph Hampel, der übrigens mehr als zehn Jahre in Liebethal lebte, möchte uns mitnehmen, uns hineinnehmen in seine Bilder mit Geschichten zu ihrer Entstehung.

             Arbeitskreis „Offene Kirche“ Liebethal

Himmelfahrt - Gottesdienst im Sachsenforst

Himmelfahrt

Das Fest von Christi Himmelfahrt feiert sich am besten unter freiem Himmel. Wie in den vergangenen zwei Jahren wollen wir auf einer Wiese des Sachsenforstes unterhalb des Borsberges miteinander Gottesdienst feiern. Wer von außerhalb kommt, kann sein Fahrzeug an der Bonnewitzer Straße auf dem Parkplatz gegenüber dem Sachsenforst parken. Von dort sind die 400 Meter entlang des Großen Graupaer Kirchsteiges bis zum Gottesdienstort ausgeschildert.
Natürlich kommt man auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad an diesen Ort.

Am Donnerstag, dem 13. Mai 2021 um 10:00 Uhr. Sie alle sind herzlich eingeladen!

Herzliche Einladung zur Rüstzeit in Schmochtitz im Oktober 2021

Allen die dabei waren, ist die letzte Rüstzeit in Herrnhut sicher noch in guter Erinnerung. Trotz Corona und mit der guten Hoffnung, dass alles so stattfinden kann, haben wir die nächste Rüstzeit geplant.

von Freitag, dem 1. bis Sonntag, dem 3. Oktober 2021 geht es ins Bischof-Benno-Haus nach Schmochtitz bei Bautzen.

Am besten, Sie schreiben sich den Termin gleich in den Kalender oder noch besser: Gleich im Pfarramt anmelden.

Rückfragen und genauere Informationen unter Tel. 03501- 548375

W. H.

Zur Entwicklung des Graupaer Friedhofs

„Der kirchliche Friedhof ist der Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden. Er ist für alle, die ihn betreten, ein Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens an die Toten und an die Begrenztheit des eigenen Lebens. An seiner Gestaltung wird auch sichtbar, wie der Verstorbenen in Liebe gedacht wird ...“

Mit diesen Sätzen beginnt unsere Friedhofsordnung. Ein Regelwerk auf geduldigem Papier, dessen Verwirklichung immer wieder unser aller Hinschauen und Tun bedarf. Der Kirchenvorstand und der Friedhofsausschuss stellen sich dieser Herausforderung und bitten um Ihre Unterstützung. Alle Gemeindeglieder, Grabnutzungsberechtigte und Friedhofsbesucher sind eingeladen, sich ebenfalls dieser Herausforderung zu stellen. Was macht unseren Friedhof zu einem Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden können? Was macht diesen Ort zu einem Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens? Worin besteht die besondere Sorgfalt in Gestaltung und Pflege zum Erhalt der persönlichen Würde der Toten und der Bestattungskultur? Oder andersherum gefragt, wo geraten Bestattungskultur und Würde in Gefahr? In Zusammenarbeit mit einer Landschaftsarchitektin wollen wir unser Friedhofskonzept weiterentwickeln. Wir sehen drei Herausforderungen für die Entwicklung unseres Friedhofs: