Aktuelles

Hochwasser-Hilfe

Hochwasser 2013 Zehren
(Hochwasser Zehren bei Meißen 5.Juni 2013)

Viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat es in diesen Tagen schwer getroffen. Über 150 Menschen sind verstorben, Häuser, Straßen und Infrastruktur wurden zerstört, Menschen in ihrem Leben aufs Schwerste erschüttert. Mancher steht vor dem Nichts. Das Glück im Unglück: Es ist eine große Hilfsbereitschaft zu erleben. Wildfremde Menschen kommen und packen an, spenden, organisieren und leisten Beistand. Genauso wichtig ist es, dass wir die Menschen in den Überschwemmungsgebieten in unsere Gedanken und Gebete einschließen und sie auch dann nicht vergessen, wenn die erste Aufmerksamkeit in den Medien verflogen ist. Auch dann brauchen die Menschen in den betroffenen Gebieten unsere Hilfe und unser Gebet.

Wir, die Menschen entlang der Elbe und ihrer Nebenflüssen haben 2002 und 2013 so viel Mitgefühl und Unterstützung erfahren dürfen. Seien auch wir im Gebet, mit privaten Kontakten und mit Spenden füreinander da!

Spendenkonto der Diakonie RWL
IBAN: DE 79 3506 0190 1014 1550 20
als Online-Spende: kd-onlinespende.de

Aufruf der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen

Kirche sind wir – Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

In  unserer  Gesellschaft  findet  ein  breiter  Diskurs  über  die  Möglichkeiten der Mitbestimmung statt. Die Spanne reicht von Ablehnung jeder Art von Mitbestimmung bis zum leidenschaftlichen Engagement. Aber auch in unserer Kirchgemeinde ist es wichtig, kritisch und zugleich wertschätzend zurückzublicken, um den Weg in die Zukunft miteinander zu bestimmen. Die Kirchgemeindeversammlung ist solch ein Ort der Beratung und Mitbestimmung über den Weg unserer Kirchgemeinde. In diesem Jahr findet die Kirchgemeindeversammlung wieder im Anschluss an den Graupaer Erntedankgottesdienst statt. Nach einem kurzen Bericht des Kirchenvorstandes über das vergangene Jahr möchten wir mit möglichst vielen Gemeindegliedern ins Gespräch kommen und freuen uns auf Ihre Fragen, Anliegen und Vorschläge.

Erleichterungen der Corona-Vorschriften ab 1.7.2021

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die ab 1. Juli 2021 bis zum 28. Juli 2021 gelten wird, treten in Gemeinden, in denen die Inzidenz unter 10 liegt für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen folgende Erleichterungen in Kraft:

(1)  Die Mindestabstände von 1,50 m sind beizubehalten.

(2) Auf die Kontaktnachverfolgung kann in Gottesdiensten und kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden.

(3) Auf Mund-Nasen-Schutz kann in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Angeboten unter Einhaltung der Abstände verzichtet werden. Wo Mindestabstände verringert werden sollen, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

(4) Das Singen in Chören und das Musizieren in Bläserchören ist mit entsprechendem Abstand möglich. Falls eine Verringerung des Abstands notwendig ist oder der Abstand nicht eingehalten werden kann, verständigt sich der Kirchenvorstand über andere Schutzmaßnahmen (z.B. tagesaktueller Test) .

Information des Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens
Tabea Köbsch - Pressesprecherin
Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation und Koordination

Stellenausschreibung - Leitende Verwaltungsmitarbeite_in (m/w/d)

In unserem Kirchgemeindebund Pirna Oberlebe ist die Stelle der Leitenden Verwaltungsmitarbeiter_in zum nächstmöglichen Termin zu besetzen. Das Aufgabengebiet, die Anforderungen an die Bewerber_in und Konditionen sind in der Stellenausschreibung ersichtlich. Bewerbungen sind zu richten an:

Ev.-Luth. Kirchgemeindebund Oberelbe Pirna
Kirchplatz 13
01796 Pirna

Unser Stellenangebot auf der Website der Ev.-Luth.Landeskirche

Ausschreibung_Verwaltungsleiter_mitarbeiter.pdf

Angebote für Kinder und Jugendliche

Baumaßnahmen an der Kirche Graupa

Der Baufortschritt an der Graupaer Kirche ist gerade schwer erkennbar, weil er sich in luftiger Höhe vollzieht. Die Dachdeckerarbeiten am Turmdach und den Sakristeidächern sind jetzt abgeschlossen. Der verrostete Ringanker im Turm konnte ausgebaut und durch einen Edelstahl-Beton-Anker ersetzt werden, der zugleich die neue Balkendecke für den Glockenstuhl tragen wird. An der Turmfassade  mussten  viele  Sandsteine  einzeln  ausgetauscht  und  Fugen  repariert werden. Die neuen Glockenjalousien sind eingebaut. Die Sandsteinbrüstungen und Gewände sind jetzt gut vor eindringendem Wasser geschützt. Anfang Juni wird die restaurierte Turmbekrönung aufgesetzt werden. Wir danken Herrn Peter Lippert, der die Vergoldungsarbeiten auf eigene Kosten ausgeführt hat. An der Westseite des Turms wird es auch eine neue Halterung für die Kirchenfahne geben. Am 15.05. fand ein kleiner Arbeitseinsatz statt zur Entfernung einer Betonschicht auf dem alten  Glockenboden und von Metallresten des alten Glockenstuhls - natürlich auch mit dem Ziel, hier Kosten einzusparen. Die nächsten Schritte sind dann der Einbau der neuen Glockenstuhldecke und des Glockenstuhls selbst. Wir freuen uns nach wie vor über Spenden für den Bauabschnitt
Glockenstuhlsanierung.                                   B. N.
Spenden:   
Empfänger: Kassenverwaltung Pirna; IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19; BIC: GENODED1DKD

Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) Als Verwendungszweck bitte: GR 2621 SAN Kirche Graupa 

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Zinngießer-Meister stiftet neue Altarleuchter

Im  Sommer  2020 hatte  der  Liebethaler Zinngießer-Meister Wolfgang  Grahl  die sakralen  Geräte  der Liebethaler  Kirche  gereinigt und restauriert.  
Die  Altarleuchter stufte  er  als  nicht  sanierungsfähig  ein,  da sie  offenbar  sehr schlichte  Industrieprodukte  aus  minderwertigem Material sind.  
Wolfgang  Grahl  hatte die Idee, für die Liebethaler Kirche zwei neue Altarleuchter zu entwerfen und
auch  anzufertigen.  Zum  Reformationsfest  war  der  Entwurf  fertig:  Der  Fuß nimmt als Oktagon die achteckige Form des Kirchturms auf. Das Oktagon stehe für die Auferstehung Jesu Christi sowie Vollkommenheit und göttliche Perfektion. Der schlanke Schaft nimmt die Gestaltung von den Altarsäulen und der Stütze des Kanzelkorbs auf. Auch das Sechseck der Taufschale – das Hexagon
– wurde aufgenommen, es stehe für das Gleichgewicht des Göttlichen und Gottes Allmacht.
Am Samstag, dem 10. Juli war es dann soweit, im Rahmen einer kleinen Feierstunde  wurden  die  Leuchter von Wolfgang Grahl  und  seiner Frau  Sylvia an die Kirchgemeinde übergeben.
Das  Ergebnis  ist  ein  Meisterwerk  der  Handwerkskunst, hergestellt aus der von Herrn
Grahl patentierten Silberzinnlegierung.  Mögen  die  Leuchter  vielen  Generationen  als
festlicher  Altarschmuck  zum Gottesdienst und zu anderen Anlässen dienen.  
 
Zum Erntedankfest werden die Leuchter im Gottesdienst geweiht.  
 
  Arbeitskreis „Offene Kirche Liebethal“ 

Landeskirche lockert Regeln für Gesang - Abendmahl wieder möglich

Das Landeskirchenamt in Dresden hat die Corona- Regeln in der Landeskirche gelockert. Das betrifft unter anderem Gemeindegesang und Bläsermusik in Gottesdiensten sowie die Christenlehre und Konfirmandenarbeit. Seit dem Sonntag Lätare ist beispielsweise »reduzierter Gemeindegesang « im Gottesdienst mit medizinischer Maske in Gebieten mit einer Inzidenz bis 200 wieder möglich. Das geht aus dem am 12. März veröffentlichten neuen »Orientierungsplan für das kirchliche Leben unter Corona-Pandemie-Bedingungen « hervor. Demnach soll erst bei einer Corona-Inzidenz ab 200 die Dauer des Gottesdienstes von 60 auf 45 Minuten verkürzt und nur noch ein Gemeindelied am Schluss gesungen werden. Bis zur Inzidenz von 200 darf im Gottesdienst ein Bläser mit Abstand spielen, unter einer Inzidenz von 50 sogar ein Quartett. Der Orientierungsplan sieht für Christenlehre und Konfirmandenarbeit Möglichkeiten »vergleichbar zu den hygienischen Regelungen des Schulbetriebes« vor. Gremienarbeit wie Kirchenvorstand soll mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz unabhängig von der Inzidenz möglich sein. Die Verantwortung für die Entscheidung liege bei den Kirchgemeinden vor Ort.

Das Abendmahl soll in der Landeskirche Sachsens ab sofort wieder in beiderlei Gestalt gefeiert werden – »unter Beachtung der Ordnungen der Landeskirche, der Situation, Gegebenheit, Beschlusslage vor Ort, der Pandemie- Hygienebedingungen«. Das Landeskirchenamt hat dazu einen überarbeiteten Vorschlag zur Abendmahlsfeier unter Pandemiebedingungen veröffentlicht. Demnach sollen die Feiernden beim Wandelabendmahl die in Wein getauchte Hostie kontaktlos und stumm in die offene Hand bekommen. Begründet wird die Veränderung auch damit, »dass in Gottesdiensten der bisher angeratene Verzicht auf den Empfang des Heiligen Abendmahls beziehungsweise die Einschränkung des Empfangs auf sub una specie (nur die Hostie) den christlichen Glauben und die christliche Frömmigkeit anficht.« Bisher war die Empfehlung, wegen der Ansteckungsgefahr auf Wein aus dem gemeinsamen Kelch zu verzichten. Auch die jetzt empfohlene Form der »Intinctio« genannten eingetauchten Hostie soll nur eine Ausnahme sein, heißt es in dem Papier des Referenten für Gottesdienst im Landeskirchenamt, Martin Teubner. »Bei allen hygienischen Vorkehrungen ist die Rückkehr zum Trinken aus dem Gemeinschaftskelch im Blick zu behalten.« Dies soll laut dem neuen Orientierungsplan der Landeskirche bei einer Corona-Inzidenz unter 50 angestrebt werden. Bei über 200 solle weiter auf das Abendmahl oder den Gemeinschaftskelch verzichtet werden.

Wasser - Quellen des Lebens

Ausstellung Andrea Moliere

Neue Ausstellung im Liebethaler Gemeinderaum

Wir laden ein, zur Ausstellungseröffnung am 20.06.2021 um 15 Uhr mit der Künstlerin Andrea Molière aus Lohmen.

Seit sich Frau Molière 1998 als freischaffende Künstlerin mit molière artdesign selbstständig machte, ist das Thema Wasser für ihre künstlerische Arbeit ein wichtiger Begleiter. Jedes Jahr entstehen in verschiedenen Techniken Bilder dazu.

„Wie wir Wasserquellen zum Leben brauchen, so brauchen wir Quellen, aus denen unsere Seele und unser Geist leben können.“ (Psalm 36)

„Wenn uns Kraft von außen zufließt, dann können auch die Quellen wieder fließen. Dann kommen neue Ideen. Dann wird Kreativität freigesetzt. Und Tatendrang.“ (Predigt Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, 15.07.2007)

Seit dem Umzug 2001 nach Lohmen mit dem Atelier am Hochufer der Wesenitz, spielt Wasser in ihrem täglichen Leben eine Rolle.

Freuen Sie sich an dem Farbspiel und den Variationen der Bilder in Mischtechnik. Genießen sie die Farbvielfalt des Wassers von der brechenden Welle bis hin zum stillen Seerosenteich. Erinnern Sie sich an schöne Urlaube am Meer, Gebirgsbach oder stille Seen. Tanken Sie Kraft für Ihren Geist und Seele.

Arbeitskreis „Offene Kirche Liebethal“

Zur Entwicklung des Graupaer Friedhofs

„Der kirchliche Friedhof ist der Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden. Er ist für alle, die ihn betreten, ein Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens an die Toten und an die Begrenztheit des eigenen Lebens. An seiner Gestaltung wird auch sichtbar, wie der Verstorbenen in Liebe gedacht wird ...“

Mit diesen Sätzen beginnt unsere Friedhofsordnung. Ein Regelwerk auf geduldigem Papier, dessen Verwirklichung immer wieder unser aller Hinschauen und Tun bedarf. Der Kirchenvorstand und der Friedhofsausschuss stellen sich dieser Herausforderung und bitten um Ihre Unterstützung. Alle Gemeindeglieder, Grabnutzungsberechtigte und Friedhofsbesucher sind eingeladen, sich ebenfalls dieser Herausforderung zu stellen. Was macht unseren Friedhof zu einem Ort, an dem Verstorbene würdig bestattet werden können? Was macht diesen Ort zu einem Ort der Besinnung und des persönlichen Gedenkens? Worin besteht die besondere Sorgfalt in Gestaltung und Pflege zum Erhalt der persönlichen Würde der Toten und der Bestattungskultur? Oder andersherum gefragt, wo geraten Bestattungskultur und Würde in Gefahr? In Zusammenarbeit mit einer Landschaftsarchitektin wollen wir unser Friedhofskonzept weiterentwickeln. Wir sehen drei Herausforderungen für die Entwicklung unseres Friedhofs:

Erstens: Die Gestaltung der Gräber. Dankbar stellen wir fest: Die überwiegende Mehrheit der Grabnutzer hält sich an die Friedhofsordnung. Aber leider gibt es immer wieder Gräber, auf denen nicht die Bepflanzung den optischen Höhepunkt bildet, sondern die Gestaltung mit fragwürdigen Materialien wie Zier-Kies, Plastikblumen, Figuren und weiteren Accessoires bis hin zu Fotos. Das Lagern von Vasen und Gartengeräten ist generell nicht vorgesehen.

Besonders auf den Reihengrabanlagen (Grabstätten mit eingeschränktem Nutzungsrecht) ist nur eine Vase mit Schnittblumen gestattet, jedoch keine Pflanzschalen.

Auch die zunehmende Praxis ungenehmigter Grabeinfassungen mit unzulässigen Materialien wie Brettern, Gehwegplatten oder Kunststoff-Beeteinfassungen sind Anlass zur Sorge. Grabmale und Grabeinfassungen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben errichtet werden, die die dafür erforderliche Genehmigung besitzen.

Zweitens: Der Baumschutz bzw. die Pflege und Entwicklung des Baumbestandes. Insgesamt haben wir auf dem Graupaer Friedhof einen weitgehend gesunden Bestand an Laub- und Nadelbäumen. Lediglich der Bestand an Lärchen und Birken macht uns Sorge. Etliche Birken und Lärchen mussten bereits gefällt werden.

Entstandene Lücken gilt es zu ergänzen. Ein besonderes Anliegen ist uns die sehr ungleich gepflanzte und schon stark ausgedünnte Allee aus Lärchen am Hauptgang. Wir denken über eine Fällung der Lärchen nach, um eine neue Allee aus kleineren Alleebäumen zu pflanzen.

Drittens: Die Plätze zum Verweilen, insbesondere Bänke oder Sitzgruppen sind entwicklungsfähig. Auch der Ort an der Nordseite um das Kreuz, der seit längerem zu verschiedenen Andachten genutzt wird, könnte gestaltet und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden.

Dazu kommen die Wasserstellen, die ansprechender gestaltet werden können. Letztlich sind auch sie Orte der Kommunikation und Begegnung.

 Matthias Piel - Vorsitzender Friedhofsausschuss