Predigtarchiv

Nachfolgend finden Sie die aktuelle und vergangene Predigten. Es gilt das gesprochene Wort.

7. Sonntag nach Trinitatis St. Marien Pirna / Hosterwitz

Liebe Gemeinde,

Krise mit Ansage – das erleben wir zur Zeit auf mehreren Ebenen. Ganz oben auf liegt das Hochwassergeschehen in Nordrheinwestfalen und Rheinland-Pfalz. Über 100 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, (beim Elbehochwasser 2002 waren es 11), Häuser, Infrastruktur zerstört. Wer hier in Sachsen entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse die Hochwasser von 2002 und 2013 miterlebt habt, der ahnt, was die Menschen in den Hochwassergebieten jetzt gerade durchmachen und was noch alles vor ihnen liegt.

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6. Sonntag nach Trinitatis - Verabschiedungsgottesdienst für Kantor Thomas Meyer Pirna

Liebe Gemeinde,

Der Autor eines Buches oder eines Filmes gibt sich in der Regel mit der letzten Szene seiner Geschichte besonders viel Mühe Da muß er die Handlungslinien seines Werkes zusammenführen, für ein gutes Ende sorgen und einen Ausblick für den Leser oder Zuschauer herbeiführen. So macht es auch Matthäus mit einem Evangelium.

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6. Sonntag nach Trinitatis - Familiengottesdienst zum Abschluss des Schuljahres Graupa

Liebe Gemeinde,

Jesus bringt die Rettung und er bringt das Beben zur Ruhe. Aber er geht nicht von einem sicheren Ort aus. Nein, er ist selber im Sturm mitten drin. Er schafft die Ruhe, die Veränderung, die Rettung mitten im Sturm und im bedrohten Boot. – Ich glaube diesen Aspekt haben wir bei dieser allvertrauten Geschichte immer wieder übersehen.

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5. Sonntag nach Trinitatis - Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Staunen, Fragen, Raten – das sind Dinge, wie sie Kinder tun. Sie tun es, weil sie am Leben und an der Natur irgendwie enger, unmittelbarer dran sind. Stauen – Da werden die Augen groß und der Mund steht vielleicht offen. Staunen

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4. Sonntag nach Trinitatis Copitz, Liebethal

Liebe Gemeinde,

als ich vorhin die Geschichte von Josef und seinen Brüdern noch einmal erzählt habe, da hatte mancher vielleicht schon den Eindruck: Ende gut, alles gut. Josef hatte in seinem Leben zwar ein unerhörtes Auf und Ab, eine Achterbahn des Lebens durchmessen, aber es war doch zu einem guten Ende gekommen. Doch...

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Johannistag Liebethal 2021

Liebe Gemeinde,

wir feiern heute die Geburt Johannes des Täufers. Seinen genauen Geburtstag innerhalb des Jahres wissen wir nicht. Sein Geburtstag auf dem 24.Juni ist eine Festlegung, genauso wie die Geburt Jesu am 24. Dezember eine Festlegung ist – freilich eine Festlegung mit hohem symbolischen Wert.

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2. Sonntag nach Trinitatis 2021 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Seit Jahrtausenden stehen Menschen durch Sprache, Gestik und Mimik miteinander in Verbindung. Sie kommunizieren, verständigen sich untereinander, geben von Urzeiten an ihr erlerntes Wissen weiter, teilen sich mit. Zunächst taten sie dies in Gesten und unklaren Lauten, dann durch einfache Begriffe und Worte und schließlich in bedachten und ausdifferenzierten Sätzen.

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Turmbekrönung aufgesetzt - 4. Juni 2021 - 10.00 Uhr

Liebe Gemeinde, Liebe Mitarbeiter der Firma Thomas Müller aus Wurzen,
Lieber Herr Lippert, als Vergolder Lieber Herr Jarsumbeck, als Architekt,
Meine Damen und Herrn, liebe Gäste

wir vollziehen heute eine symbolträchtige Handlung. Die Turmbekrönung der Graupaer Kirche – das höchste Bauelement des Gebäudes  wird heute in restaurierter Form wieder auf die Turmspitze aufgesetzt.

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1. Sonntag nach Trinitatis 2021 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde!

Heute hat jemand den Sprung in den Erwachsenengottesdienst geschafft, den wir sonst nur aus dem Kindergottesdienst oder entsprechenden Kindermusicals kennen: Jona!.  „Klar“, sagen selbst Menschen, die weniger in der Bibel bewandert sind, „das ist doch der mit dem Fisch!“ Aber diese Geschichte ist nicht nur etwas für hervorragende Erzähler im Kindergottesdienst oder Songschreiber von Musicals. Diese Geschichte hat eine enorme menschliche Tiefe

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Sonntag Trinitatis Liebethal 2021

Liebe Gemeinde,

Die Nacht hat ihre Reize. Während viele bereits schlafen, kommen sich andere näher. Zeit für intensive Gespräche, für romantische Zweisamkeit oder für längst überfällige Aussprachen. In der Dunkelheit der Nacht steigen die Fragen hoch, die sich in der Geschäftigkeit des Tages unter­drücken lassen. Fragen nach der Zukunft, nach dem Sinn, dem eigenen Leben. Fragen, die Ruhe brauchen und sich nicht so einfach beantworten lassen.

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Regionalgottesdienstes des Kirchgemeindebundes Pirna Oberelbe Pfingstmontag 2021

Liebe Gemeinde!

Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes! Neubelebung, fröhlicher Aufbruch! Wir haben die Worte Jesu noch im Ohr: Ich lasse euch nicht allein. Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen! Vertrauen wir darauf? Glauben Sie, dass in ihnen Gottes Kraft wirkt? Wie müssen wir uns das vorstellen? Was ist das für eine Kraft? Wie wirkt sie?  Fotos: Daniel Förster

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Konfirmationsgottesdienst Pirna 2021

Liebe Konfirmanden,

Eine Powerbank. Wisst ihr alle, was das ist? Wikipedia sagt dazu folgendes: Eine Powerbank ist ein mobiler Zusatzakku, insbesondere für Handys und Tablets, größere Exemplare versorgen auch Laptops. Eine Powerbank besteht neben dem Akku mit Ladeelektronik aus einem Schaltwandler, der eine konstante Ausgangsspannung, meist 5 Volt, bereithält. Eine Powerbank ist also ein meist flaches Etwas, innendrin ist ein Akku verbaut und damit kann man ganz einfach mit einem Kabel ohne Steckdose sein Handy oder ein anderes elektronisches Gerät aufladen.

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Konfirmandenabendmahl Pirna 2021

Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern!

Wenn in einer jüdischen Gemeinde das Passahmahl gefeiert wird, dann fragt das jüngste Familienmitglied eine Reihe von vorgeschriebenen Fragen: „Wodurch unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“ In allen anderen Nächten können wir Gesäuertes und Ungesäuertes essen, in dieser Nacht nur Ungesäuertes. Genauso fragen wir uns als Christen - zum Beispiel in den letzten Einheiten unseres Konfirmandenprojektes: Was unterscheidet dieses Brot beim Abendmahl von allen anderen Brot? Was unterscheidet den Wein oder Traubensaft beim Abendmahl von allen anderen Getränken?

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Himmelfahrt 2021 Graupa

Liebe Gemeinde!

Große Gefühle, starke Worte strömen da an uns vorüber am Beginn des Briefes an die Gemeinde in Ephesus: Euer Glaube, Eure Liebe, alle Heiligen, Eure Hoffnung, erleuchtete Augen eurer Hoffnung. Da lobt jemand eine Gemeinde in hohen Tönen. Zugegeben, das war in antiken Briefen üblich, nachdem sich der Absender vorgestellt hat, wendet er sich an den Empfänger und sagt erste einmal richtig viel Gutes über ihn, lobt ihn in den höchsten Tönen oder zumindest angemessen.

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Sonntag Rogate 2021 Graupa

Liebe Gemeinde,

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen sagt man, blieben darunter verborgen.  Und dann würde, was hier groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“ „Über den Wolken“ ist der wohl bekannteste Song des Liedermachers Reinhard Mey.

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Konfirmandenabendmahl Liebethal 2021

Liebe Konfirmanden, liebe Gemeinde!

Wenn in einer jüdischen Gemeinde das Passahmahl gefeiert wird, dann fragt das jüngste Familienmitglied eine Reihe von vorgeschriebenen Fragen: „Wodurch unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“ In allen anderen Nächten können wir Gesäuertes und Ungesäuertes essen, in dieser Nacht nur Ungesäuertes....Genauso fragen wir uns als Christen - zum Beispiel in den letzten Einheiten unseres Konfirmandenprojektes: Was unterscheidet dieses Brot beim Abendmahl von allen anderen Brot? Was unterscheidet den Wein oder Traubensaft beim Abendmahl von allen anderen Getränken?

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Kantate 2021 Copitz Graupa

Liebe Gemeinde!

Wir kennen es alle, dass Menschen manchmal laut jubeln und singen. Zur Zeit ist das gerade schlechter möglich. In den Fußballstadien gibt es keine Zuschauer, die Fangesänge anstimmen können. Die Chöre pausieren oder proben online. Theater und Opernhäuser sind geschlossen und proben so vor sich hin mit der Hoffnung, doch bald vor Publikum ihre Kunst zu zeigen und auch die Kirchenmusik in unseren Gemeinden ist in Wartestellung. Alle schauen nach vorn, was die Zukunft die nähere oder die weitere Zukunft bringen kann.

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Konfirmandenvorstellung Jubilate 2021 Liebethal

Liebe Konfirmanden, liebe Gemeinde,

in der Graupaer Konfirmandengruppe haben wir über Krisen nachgedacht und natürlich vor allem über ihre Überwindung. Es gibt kein Leben ohne Krisen, kleinere oder größere. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Krisen: dramaturgische Krisen im Film oder Theater – da ist das Ganze gewissermaßen nicht Realität, sondern Schauspiel. Aber auch ganz handfeste Krisen politische, militärische, juristische Krisen, Sinnkrisen.

Powerpoint zum Gottesdienst

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Misericordias Domini 2021 Struppen Sonnenstein

Liebe Gemeinde!

Überall, wo Menschen zusammenleben und in vielfältigen, heute sehr komplexen Beziehungen miteinander stehen, gehört es zur Grundfrage und zu einer Gestaltungsaufgabe, wie in diesem Zusammenleben Verantwortung übernommen und geteilt wird, wie das Miteinander des Einzelnen, der Gemeinschaft, der Gesellschaft zusammenwirkt. Die Geschichte und unser heutige Zeit hat dazu verschiedene Modelle zu bieten. Und auch als Kirche haben wir da verschiedene Formen und Modelle kennengelernt und zu bieten.

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Quasimodo geniti 2021 Pirna St.Marien

Liebe Gemeinde,

Ostern liegt eine Woche hinter uns. Es fühlte mehr nach einem normalen Ostern hat. Es gab Gottesdienste, ganz verschiedene. In den Altersheimen durften die Bewohner Besuch empfangen oder sich von den Kindern abholen lassen. Wir haben am Gründonnerstag sogar Abendmahl feiern können, am Ostermorgen die Osternacht. Am Ostersonntag die Familiengottesdienste.

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Ostersonntag 2021 Familiengottesdienst Liebethal

Liebe Gemeinde,

Der Tod ist tot, zumindest totzukriegen ist er. Jesus ist der erste, den Gott herausgeholt hat. Womit bewiesen wäre: Verlierer sind nicht verloren, und zwar deshalb, weil der Verlierer Jesus alles zurückgewonnen hat.

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Osternacht 2021 Graupa

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Tages,
denn das Licht wird die Nacht überwinden.

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Frühjahrs,
denn die Wärme hat den Winter überwunden.

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Lebens,
denn Gott hat den Tod überwunden.

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Osterblasen Karsamstag 2021 Graupa

Entwurf für ein Osterlied

von Rudolf Otto Wiemer

Die Erde ist schön, und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung.
Gebete werden erhört. Gott wohnt nah hinterm Zaun.

Die Zeitung weiß keine Zeile vom Turmbau.
Das Messer findet den Mörder nicht. Er lacht mit Abel.

Das Gras ist unverwelklicher grün als der Lorbeer.
Im Rohr der Rakete nisten die Tauben...

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Karfreitag 2021 Graupa Andcht zur Sterbestunde

Karfreitag 2021 Copitz Liebethal

Liebe Gemeinde,

Karfreitag ist Trauertag. Trauer im Gedenken an Jesus Christus. An sein Leiden, seine Einsamkeit, seine Schmerzen, seinen Tod. Das besonders Grausame: Er leidet unschuldig. Pilatus findet keine Schuld an ihm – trotzdem lässt er ihn hinrichten.

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Abendstille in der Passionszeit - Gründonnerstag

Liebe Gemeinde,

Abendmahl muss doch immer gefeiert werden. Wenn uns die Taufe als Christen ins Leben hineinbringt, dann erhält uns das Abendmahl als Christen im Leben. Abendmahl muss gefeiert werden bis ans Ende der Tage. Bis Jesus wiederkommt und wir mit Jesus in seinem Reich Abendmahl feiern dürfen auf ewig.

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Judica 2021 Copitz Liebetal

Liebe Gemeinde,

wir hätten es gern positiv, optimistisch, zukunftsweisend. Die Zeit mit dem C-Wort seit einem Jahr hat uns genügend zugesetzt. Kann es denn nicht einmal endlich besser, positiver, zukunftsweisender weitergehen?

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Lätare 2021 St.Marien Zuschendorf Südafrika-Gottesdienst

Liebe Gemeinde,

zunächst eine Geschichte

Es war einmal ein Weizenkorn. Es sah ebenso aus wie jedes andere Weizenkorn auch. Das erste, an das sich das Weizenkorn erinnern konnte, war ein schönes Gefühl. Es steckte mit einigen anderen zusammen in einem luftigen Haus hoch über der Erde. Das war ein wunderbares Gefühl, ganz oben an einem langen Halm mit den anderen zusammen zu wohnen.

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Okuli 2021 Copitz Liebethal Weltgebetstag

Liebe Gemeinde,

man merkt: Jesus ist vom Fach. Lange genug hat er in seinem Beruf als Zimmermann gearbeitet. Er war sicher viele Male mit seinem Vater Josef auf Baustellen. Er konnte dort das Verhalten der Bauherren beobachten und aus ihrem Verhalten Rückschlüsse auf den Charakter der Menschen ziehen.

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Reminiscere 2021 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde

„Gesegnet ist der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.“ heißt es bei dem englischen Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer Alexander Pope (1688-1744), der an der Wende vom 17. Zum 8.Jahrhunfert lebte. Er spricht damit eine menschliche Grunderfahrung an.

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Invokavit 2021 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Das Leben bleibt spannend und nie ganz eindeutig! Das ging mir durch den Kopf, als ich mich an die Predigt für diesen Sonntag machte. Spannend: Sie erleben eine Premiere! Der heute Bibelabschnitt ist bisher noch nie Predigttext in unseren Gottesdiensten gewesen, sondern durch die „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ (OGTL), die mit dem 1.Advent 2018 in Gebrauch kam, neu in die Reihe der Predigttexte gekommen. Es geht um etwas ganz Grundsätzliches, sowie die Passionszeit ja Gelegenheit bietet, etwas herunterzuschalten, inne zu halten, sich Fragen zu widmen, die sonst eher untergehen.

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Estomihi 2021 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde,

in drei Tagen beginnt die Passionszeit, die Fastenzeit. Noch vor wenigen Jahren hätte man sich ja kaum getraut über die beginnende Fastenzeit in der Evangelischen Kirche zu predigen. Fasten, das war eben etwas Katholisches, eben etwas, was wir in der Evangelischen Kirche nicht so wichtig nehmen. Das hat sich geändert und das ist gut so. "7 Wochen ohne!", heißt die Aktion der Evangelischen Kirche, Sieben Wochen "Ohne Runtermachen" (2016), „Ohne Enge“ (2017), „Ohne Kneifen“ (2018), „Ohne Lügen“ (2019), „Ohne Pessimismus“ (2021) Spielräume! „Ohne Blockaden“ (2021). Wir sind eingeladen, über unseren Lebensstil nachzudenken.

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Sexagesimä 2021 Liebethal Zuschendorf

Liebe Gemeinde,

ein bisschen verrückt ist die Sache mit der Kirche und dem Glauben schon! Da passiert so viel in der großen und unsere kleinen Welt: Präsidentschaftswechsel in der Weltmacht USA, Proteste gegen Herrscher, die sich schlimmer und selbstherrlicher als die alten Zaren aufführen, Militärrevolten, die seit einem Jahr uns beschäftigende Pandemie, Impfstoffkontroversen, dazwischen die ganz persönlichen Geschichten, Umzüge, Beziehungskrisen, Gedenktage, Zukunftsfragen, die Suchee nach dem kleinen Glück und da kommen Menschen in einer Kirche zusammen und erhoffen sich den Aufschluss über ihr Leben aus einer palästinischen Sämannsgeschichte. Kann diese nahezu simple Geschichte uns in unserem hochkomplexen Leben weiterhelfen?

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Letzter Sonntag nach Epiphanias 2021 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde!

Der Letzte Sonntag nach Epiphanias markiert einen Wendepunkt im Kirchenjahr. Bis hierin, bis heute können wir uns noch am Glanz der weihnachtlichen Lichter, des Weihnachtschmucks, Stern, Krippe und  alles, was uns daran wichtig ist, freuen.

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2. Sonntag nach Epiphanias 2021 Graupa

Liebe Gemeinde,

ich nehme sie auf eine Zeitreise mit in eine ganz andere Zeit - in jeder Hinsicht. Aber sie werden merken, was diese Zeit mit uns zu tun hat.

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1. Sonntag nach Epiphanias Empfang der Sternsinger Liebethal

Liebe Kinder, liebe Eltern!

So kennen wir die Krippe nicht. Das Bild ist falsch! Ein Kind ohne Eltern. Was ist passiert? Warum sind die Eltern nicht da? Warum mussten sie gehen?

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1. Sonntag nach Epiphanias Copitz

Liebe Gemeinde,

über den vernünftigen Gottesdienst zu sprechen, das ist in der derzeitigen Situation eine besondere Herausforderung. Vernünftiger Gottesdienst - bei diesem Stichwort sind wir zuerst bei dem, was wir gerade erleben: Gottesdienst in stark reduzierter Form während des strengen Lockdowns.

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Altjahresabend 2020

Liebe Gemeinde,

das Jahr 2020, das mancher am liebsten aus dem Kalender streichen würde, geht in wenigen Stunden zu Ende. Das Jahr 2021 beginnt in wenigen Stunden. Silvester und Neujahr sind eine Scharnierstellen zwischen Altem um Neuem, zwischen dem, was war und dem, was in der Zukunft kommen soll. Wir bilanzieren dieses vergangene Jahr und gehen mit eher vorsichtigen Erwartungen in das neue Jahr hinein.

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Heilig Abend (zum Lesen, nicht gehalten)

Liebe Gemeinde,

Das Weihnachtsfest in diesem Jahr ist sehr viel anders. Unser ganzes Land, die Familie, Kinder und Eltern, die Großeltern, die jungen Familien, die Alleinlebenden und die Bewohnerinnen und Bewohner in den Altersheimen haben sich schon lange versucht, auf dieses Fest einzustellen.

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2. Christtag 2020 Graupa

Liebe Gemeinde,

Es ist festliche Ruhe eingekehrt bei diesem etwas anderen Weihnachten. Der Baum ist bewundert. Die Geschenke sind verteilt und ausgepackt. Die Familie ist zusammen gekommen, so wie das unter den der zeitigen Bedingungen eben geht.

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1. Christtag 2020 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Es ist in diesem Jahr einmal weniger der Bibeltext „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen“, der mich zu diesem Christfest fasziniert hat als das Lied, das daraus gewachsen ist „Es ist ein Ros entsprungen.“

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Weihnachtsgruss zum Heilig Abend 2020

Weihnachtsgruss der Kirchgermeinde

Liebe Gemeinde,

Fürchtet euch nicht! Mit dieser Botschaft der Engel grüße ich Sie Am Heiligabend. Nun ist der Heiligabend noch etwas stiller geworden als ursprünglich gedacht.
Diese Ansprache als Video

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4. Advent Pirna St.Marien (Vertretung durch Deborah Gräßer)

Liebe Gemeinde,

die einzelnen Adventssonntag bringen uns Schritt für Schritt dem Christfest näher, der Erfüllung aller Ankündigungen und Verheißungen. Von der Ankunft Jesu am 1. Advent, der Wiederkunft Jesu am 2. Advent über Johannes den Täufer als Vorläufer Jesu am 3. Advent, steht am 4. Advent die nahende Freude im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Der Wochenspruch bekräftigt es: Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!  Philipper 4,4.5b

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3. Advent Copitz Graupa (mit Taufe)

Liebe Gemeinde!

Die Geburt eines Kindes löst in aller Regel Vorfreude aus. Und wenn sich dann noch besondere Zeichen im Zusammenhang der Geburt einstellen, dann sorgt das für Aufmerksamkeit.

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2. Advent 2020 Liebethal

Liebe Gemeinde,

an einem Adventssonntag erhoffe ich mir in einem Gottesdienst ein Wort, das mir hilft, mich, meine Welt, die Zeit besser zu verstehen und dort, wo es möglich ist, sie positiv zu beeinflussen. An einem Adventssonntag erhoffe ich mir aber auch ein Wort, das auf die Zeit und wie wir mit ihr umgehen, ein neues Licht wirft.

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1. Advent Familiengottesdienst mit Einführung des Kirchenvorstandes

Liebe Kirchvorsteherinnen und Kirchvorsteher, liebe Gemeinde,

der 1.Advent markiert einen besonderen Wendepunkt. Jetzt beginnt sie wieder, eine ganz besondere Zeit. Advent – Ankunft.

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Ewigkeitssonntag 2020 Andacht Graupa

Liebe Angehörige,

heute am Ewigkeitssonntag, der an vielen Stellen noch landläufig Totensonntag genannt wird, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres halten wir Rückschau, erinnern uns an die Menschen, in die in dieser Zeit verstorben sind, besuchen ihre Gräber.

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Ewigkeitssonntag 2020 Liebethal, Graupa

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für den Ewigkeitssonntag, den wir schon als Epistellesung gehört  haben, ist ganz großes biblisches Kino. Eigentlich müßte ich Sie darum bitten, die Augen zu schließen und den Text von einmal zu hören, um dann auf die Bilder zu achten, die in Ihrem Inneren vorüberziehen.

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Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres 2020 Copitz Graupa

Liebe Gemeinde,

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres ist in Deutschland zugleich Volkstrauertag. Er steht in der Reihe der ernsten Anlässe am Ende des Kirchenjahres.

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Eröffnung der Friedensdekade St.Marien, Zuschendorf 2020

Liebe Gemeinde,

die Taube auf dem Plakatmotiv wendet ihren Kopf zurück. „Umkehr zum Frieden" heißt das Motto der diesjährigen Friedensdekade. Der Blick zurück lenkt unsere Augen zurück auf die Erfahrungen, die wir gemacht und die Erkennt­nisse, die wir gewonnen haben. Der Blick zurück ist nötig, um die Wende hinzubekommen. Ich muss mich der Vergangenheit im Großen und Ganzen wie auch im persönlichen Leben stellen, wenn ich eine Veränderung hinbekommen will.

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20. Sonntag nach Trinitatis 2020 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde!

Mit spießiger Moral möchte heute niemand mehr etwas zu tun haben. Aber die Frage nach dem richtigen Handeln und dem guten Leben ist wohl selten so intensiv bearbeitet worden wie in der letzten Zeit.

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Kirchweihgottesdienst Graupa 2020

Liebe Gemeinde,

für den Kirchweihtag ist diese Lesung schon etwas ungewöhnlich. Die Geschichte ist gut bekannt. Christenlehrekinder und Vorschulkinder gestalten und spielen sie in der Regel, denn sie ist schön anschaulich.

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Weltmusikgottesdienst zum Liebthaler Grundton 2020

Liebe Gemeinde,

wir leben, Gott sei Dank – in einem freien Land. Verfassungsmäßig haben wir eine garantierte Freiheit in Form von Grundrechten.

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Kirchweihgottesdienst Liebethal 2020

Liebe Gemeinde!

Für den Kirchweihtag ist diese Lesung schon etwas ungewöhnlich. Die Geschichte ist gut bekannt. Christenlehrekinder und Vorschulkinder gestalten und spielen sie in der Regel, denn sie ist schön anschaulich. Vor genau drei Wochen war die Zachäus-Geschichte Predigttext.  Aber bei aller Begeisterung, was hat denn das mit Kirchweih zu tun? Abgesehen davon, daß die ersten Christen noch keine Kirchen hatten, kommt nicht einmal der Tempel oder so etwas in dieser Geschichte vor.

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16. Sonntag nach Trinitatis 2020 Erntedank Graupa

Liebe Gemeinde

können Sie sich das vorstellen: 4000 Menschen oder mehr an einem Ort, ohne Mundschutz und Mindestabstand, dicht an dicht sitzend, in kleinen oder größeren Gruppen? Und dann ist die Versorgung nicht gesichert? Das kann doch nicht gutgehen.

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15. Sonntag nach Trinitatis 2020 Liebethal Erntedank

Liebe Gemeinde, liebe Kinder, kenn Sie das:

Mama, darf ich morgen mit Hanna und Linda ins Kino?" „Welchen Film wollt ihr euch denn anschauen?" „Ice Age III" „Den haben wir doch auf DVD. Den kannst du dir doch auch zuhause ansehen!" „Aber Mama Zusammen ist es doch viel toller!" „Dann schaut euch eben die DVD zusammen bei uns im Wohnzimmer an." „Mensch Mama, das ist doch nicht dasselbe! Kino ist doch was ganz anderes! Da sind 'ne Menge andere Leute, da kaufen wir uns Popcorn, das ist ein richtiger Event. Das macht viel mehr Spaß!"

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15. Sonntag nach Trinitatis 20202 Copitz

Liebe Gemeinde!

Dieser Mensch hat es gut. So müßte es sein! So müßte unsere Welt aussehen. So müßte unsere Beziehung zu  Gott, zur Schöpfung  und untereinander aussehen, wie in dieser Geschichte am Anfang vorgestellt. Dieser Mensch hat es gut. Alles in diese Geschichte ist auf ihn hin gemacht  und er steht ganz in der Mitte dieser Geschichte, die vor fast 3000 Jahren das erste Mal aufgeschrieben wurde. Viel länger wurde sie schon erzählt.

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14. Sonntag nach Trinitatis 2020 Graupa

Liebe Gemeinde,

Manchmal reichen wenige Worte, um über einen Menschen schon alles gesagt sein zu lassen. „Ah, du meinst die Kerstin. Das ist doch die etwas Pummelige aus der 10a, die im Hof immer alleine rumsteht. Klar, die kenn' ich“  Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu.

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Konfirmation Graupa 13. Sonntag nach Trinitatis

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden, liebe Gemeinde,

wenn sich bei uns zur Zeit laufend alles ändert, ist es ja auch gut, wenn manches bleibt. Damit sich unsere Konfirmanden, in einer Stunde unsere Konfirmierten, an Ihre Konfirmation oder gar an die Konfirmationspredigt erinnern können, habe ich schon öfter über alltägliche Gegenstände ( EC-Karte, Reifen, Spiegel, Landkarte, Roten Faden, Windmühle, Wecker, Medaille, Fußabdrücke, Fahrerlaubnis, Hände, Senfkorn, Taube, Labyrinth, Lebensfarben) gepredigt, aber auch über Symbolgeschenke gepredigt.

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Konfirmandenabendmahl 2020 Liebethal

Tischgemeinschaft mit den Ausgegrenzten

Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern,

Ein Fest feiern das ist etwas Schönes. Die Bibel erzählt oft von Festen. Und Jesus war ein Freund des Lebens und der Lebensfreude. Wenn Jesus etwas über Gott sagt und über das Reich Gottes und dazu Vergleiche, Gleichnisse verwendet, dann redet er manchmal von Festen, von einer Hochzeit. Am Ende des Lebens und am Ende der Welt sieht er nicht die große Katastrophe, sondern ein Fest. Gott und Mensch kommen zusammen. Es ist eine Hoch-Zeit, hohe Zeit, Höhepunkt aller Zeiten.

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12. Sonntag nach Trinitatis 2020 Liebethal - Gottesdienst zum Schulbeginn mit Vorstellung der Kandidaten zur Kirchenvorstandwahl

Liebe Kinder, liebe Gemeinde!

Wenn man vor einem Anfang steht, da sind viele Dinge wichtig. Und wenn man vor einem Anfang steht, dann kann man sehr verschieden herangehen...

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11. Sonntag nach Trinitatis 2020 Copitz Graupa

Liebe Gemeinde,

zu dem bekannten Gleichnis Jesu habe ich ein Bild mitgebracht – für Pirnaer bekannt. Bei der Neugestaltung Kirchenfenster im Jahr 1889 wollte der ausführende Architekt Theodor Quentin die Kirche nicht in das mystische Licht einer gotischer Kathedrale versetzen, sondern hat nur ein Sechstel der verfügbaren Fläche mit Glasmalerei versehen im Chorraum und in den drei anschließenden Fenstern rechts und links, damit durch die in Klarglas ausgeführten Fenstern noch genügend natürliches Licht einfällt.

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10. Sonntag nach Trinitatis 2020 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde,

das Verhältnis von Christentum und Judentum löst bei uns immer noch Betroffenheit aus, weil es die 2000-jährige Geschichte von Greueltaten ist, die Christen - oder solche die vorgaben, Christen zu sein - dem jüdischen Volk, dem Volk Abrahams, Moses, Davids und Jesu angetan haben.

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9. Sonntag nach Trinitatis 2020 Graupa

Liebe Gemeinde!

gibt es in unserer Welt von heute noch Propheten? Oft scheint es so, als seien sie ausgestorben. Fast überall geht es drunter und drüber:

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Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese 2020

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Eine Geschichte, aber kein Märchen: Mein Name ist Simon, ich bin Fischer, Binnenfischer. Also ich fahre mit einem Boot nicht hinaus auf das Meer, sondern auf den See Genezareth. Dieser See liegt inmitten einer hügeligen Landschaft in Galiläa, meiner Heimat.

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Konfirmamndenvorstellungsgottesdienst Graupa 2020

Liebe Konfirmanden, liebe Gemeinde,

Himmel und Hölle da sind keine mythologischen Begriffe. Wir wissen, das über uns der Himmel (sky) ist, den Schmetterlinge, Vögel, Flugzeuge und Raumschiffe durchziehen, der ins Universum übergeht, dessen Dimensionen unsere Vorstellungen einfach in jeder Weise übersteigt.

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Johannisandacht 2020 Liebethal

Liebe Gemeinde,

Johannes der Täufer hat einen Bekanntheitsgrad wie kaum eine andere Figur des Neuen Testaments, die nicht unmittelbar in den Kreis der Jünger gehört.

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2. Sonntag nach Trinitatis 2020 Liebethal

Liebe Gemeinde,

Jesus spricht Menschen an, die unter Lasten stehen und die sich nach Ruhe in ihrem Inneren sehnen. Zur Ruhe kommen – das ist ein Wunsch, den viele Menschen in sich tragen, ein Wunsch, mit dem auch mancher in unsere Gottesdienste kommt. Jesus redet von Leichtigkeit und vom Tragen von Lasten. Er tut das aber nicht mit einer Art Werbeslogan, sondern mit sehr ehrlichen Worten.

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1. Sonntag nach Trinitatis 2020 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde!

„Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele und sie hatten alles gemeinsam.“ Toll klingt das, elektrisierend für die einen. Andere sind froh, dass diese anfänglichen Zeiten vorüber sind. Denn ein gewisser Wohlstand und auch Eigentum verleihen Sicherheit und Schutz.

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Pfingstmontag 2020 Graupa Schlosspark

Liebe Gemeinde!

Pfingstmontag und wir feiern einen Gottesdienst unter freien Himmel. Das Fest, an dem es um das Kommen von Gottes guten Geist geht.

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Pfingstsonntag 2020 Graupa

Liebe Gemeinde!

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Geburtstag! Sie haben Geburtstag nicht als einzelner, sondern gemeinsam. Also: wir haben Geburtstag, Geburtstag der Kirche. Wir können dieses Fest nicht als einzelner feiern, sondern nur gemeinsam.

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Exaudi 2020 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde,

der Sonntag Exaudi ist ein Übergangs-Sonntag, eine Sonntag zwischen den Stühlen, wenn man sich auf die einfache Lesart einlässt: Der auferstandene Christus ist nicht mehr da und der versprochene Geist Gottes ist noch nicht da.
Von diesem Kuriosum im Kirchenjahr einmal abgesehen, gibt es in unserem Leben öfter solche Übergänge: da ist das eine zu Ende und das andere noch nicht da.

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Himmelfahrt 2020 - Gottesdienst im Sachsenforst

Liebe Gemeinde!   

Letzte Worte haben es in sich. Wir kennen das, wenn jemand Abschied nimmt, am Bahnhof, am Flugplatz oder anderswo.

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Wort für den Sonntag Rogate 2020 mit Gedanken zum Predigttext Matth. 6, 5-15

Rogate 2020

Liebe Gemeinde,

Das Vater-Unser - es ist das Gebet, das die Welt umspannt. Eine kurze Vermessung der Welt, vollkommen in seiner Form und von geheimer Tiefe. Ein unzerstörbares Gut des Glaubens. Kurz und einfach, bewegt von stillen Worten, die größer und dichter nicht sein können.

Videobotschaft (Das Video war für Youtube zu lang, deshalb über Dropbox)
Letztmalig als  Videobotschaft, denn wir können jetzt ja wieder reale Gottesdienste feiern.
Herzlichen Dank an Konstantin Holzweißig für die Bearbeitung der Videos!
Die Downolad-Funktion für das Predigtmanuskript steht Ihnen natürlich weiter zur Verfügung.

2017_Rogate_2020_Graupa.pdf

Wort für den Sonntag Kantate 2020 mit Gedanken zum Predigttext 2. Chron. 5, 2-5.12-14

Kantate 2020

Liebe Gemeinde!

Kantate - "Singt" - so heißt dieser Sonntag.  Das Singen gehört zu unseren Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. Die Kirchen sind bald die einzigen Orte, in denen heute noch öffentlich gesungen wird, wobei uns das Balkon-Singen in Coronazeiten zeigt: Es kommt immer wieder einmal anders und Singen ist doch eine elementare Lebensäußerung.

Videobotschaft

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Wort für den Sonntag Jubilate 2020 mit Gedanken zum Predigttext Johannes 15, 1-11

Virtueller Flötenkreis

Liebe Gemeinde,

können Sie sich an den letzten Moment erinnern, in dem Sie das Leben so richtig gespürt haben: Lebendigkeit, Erfüllung, tiefe Freude oder einfach dieses Aufblitzen von Glück für einen winzigen Augenblick. Das Glück, die Freude, das Leben spüren wir immer dann, wenn wir bemerken: Ich bin tief mit dem Leben verbunden. Erfülltes Leben ist Leben in Beziehung.

Video-Botschaft

Und hier noch eine Zugabe: Der Virtuelle Flötenkreis Graupa mit "Aria" von Sperontes (1736)

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Wort für den Sonntag Misericordias Domini 2020 mit Gedanken zum Predigttext 1.Petr. 2, 21-25

Misericordias

Liebe Gemeinde!

Der heutige Sonntag bietet etwas für das Auge und für das Herz. Misericordias Domini – von der Barmherzigkeit Gottes,  der Sonntag des guten Hirten. Zu den Lesungen und Liedern gehören sehr bekannte Texte (Psalm 23, Joh.10).

Videobotschaft

2014_Misericodias_Domini_2020_Graupa.pdf

Wort für den Sonntag Quasimodogeniti 2020 Graupa

Quasimodo 2020

Liebe Gemeinde,

Was für gute, Mut machende, aufbauende Worte. Menschen, die am Boden liegen, denen der Blick  für die Zukunft abhandengekommen ist, werden hier aufgerichtet: Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.

Videobotschaft

2013_Quasimodogeniti_2020_Graupa.pdf

Ostergruß aus der Marienkirche Pirna 2020

Ostern 2020

Willkommen in unserer Stadtkirche St.Marien. Gerade eben haben die Glocken geläutet. Zwei Tage schwiegen sie – Karfreitag und am stillen Karsamstag. Jetzt läuten sie wieder - Gott sei Dank. Es ist Ostern. Christen feiern: Die Tür zum Leben ist offen. Gott selbst hat sie geöffnet.

Ostergruß aus der Marienkirche

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Wort für den Karfreitag 2020 mit Gedanken zu einem Osterbild

Karfreitag 2020

Liebe Gemeinde,

drei Kreuze und ein Himmel aus Licht… Das Bild zu Karfreitag, die Sie hier sehen, hat etwas Helles. Der Himmel ist von einem lichten Dunst überzogen, der das Licht gleichsam aufsaugt, aufnimmt und damit verstärkt.

Video-Botschaft

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Wort für den Gründonnerstag 2020 mit Gedanken zu einem Bild von Sieger Köder

Gründonnerstag 2020

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für diesen Gottesdienst sind sehr bekannte Worte, die zum heutigen Tage gehören. Die Einsetzungsworte des Abendmahls und dazu kommt ein Bild von Sieger Köder.

Video-Bortschaft

2011_Grndonnerstag_2020_Graupa.pdf

Wort für den Sonntag Palmarum 2020 mit Gedanken zum Predigttext (Mark. 14, 1-9)

Palmarum 2020

Liebe Gemeinde,

Mit dem Sonntag Palmarum treten wir in die Karwoche ein. Wir gehen den Weg Jesu in Gedanken, vielleicht im Gebet oder in Liedern mit. In diesem Jahr zu Hause in unseren Wohnungen. Beim Einzug Jesu nach Jerusalem kehrt Jesus die Dinge, die gewohnte Sichtweise um oder stellt sie vom Kopf wieder auf die Füße.

Video-Botschaft

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Wort für den Sonntag Judica 2002 mit Gedanken zum Predigttext (Hebr. 13, 12-14)

Judica 2020

Liebe Gemeinde,

draußen ist der Frühling im Kommen. Die Sonne scheint, die Knospen der Bäume beginnen zu treiben, die Frühlingblüher leuchten ohnehin schon lange in den Gärten. Aber unser Leben ist seit dem Beginn der Coronakrise wie einfroren.

Video-Botschaft

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Wort für den Sonntag Lätare2020 mit Gedanken zum Predigttext (Jes. 66, 10-14)

Lätare 2020

Wort für den Sonntag Lätare mit Gedanken zum Predigttext (Jes. 66, 10-14)

Liebe Gemeinde,

ich wende mich heute auf eine andere Weise an Sie. Normaler Weise könnten wir heute im Gottesdienst zusammenkommen, miteinander singen, Gottes Wort hören, vor Gott unsere Freude und Nöte im Gebet ausbreiten und unter dem Segen Gottes in die neue Woche gehen.

Videobotschaft

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Gemeinsamer Gottesdienst Hosterwitz-Pillnitz, Graupa-Liebethal Sonntag Okuli 2020

Liebe Gemeinde,

„Glauben im Ernstfall“ könnten wir als Motto über den heutigen Predigttext setzen. Für Jesus wird es ernst. Nach 2 Jahren voller Leben. Voller Aufbrüchen und Hoffnungen. Doch nun hat er sich entschieden. Er wird nach Jerusalem gehen. Und seine Leute mitnehmen. Soweit sie wollen. Und vermögen. So klar wie möglich will er diesen Weg gehen. Und weitergeben, was ihm von Gott bewusst geworden ist. Loslassen statt raffen, achtsam miteinander umgehen, nicht gewalttätig, lieben statt hassen.

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Familiengottesdienst mit Taufen- Invokavit 2020 Graupa

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

die Geschichte von denen Finanzminister aus Äthiopien, dem ersten Tramper der Bibel, gehört zu meinen Lieblingsgeschichten der Bibel. Sie so schön anschaulich. Da passiert viel. Da wird von einem Menschen erzählt, der viel hat, und trotzdem immer noch sucht und am Ende auch die Mitte für sein Leben findet.

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Sexagesimä 2020 Graupa

Liebe Gemeinde,

Um das Hören geht es  - sechzig Tage vor Ostern, um das Hören auf Gottes gutes Wort, seiner orientierende Weisung und sein befreiendes Evangelium, das wir immer nur im Zusammenhang mit dem menschlichen Wort erfahren. Denn so beginnt dieser biblische Text. „Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße“ sagt Gott zu Jeremia

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Letzter Sonntag nach Epiphanias 2020 Graupa

Liebe Gemeinde!

Wenn Männer so richtig müde und ausgelaugt sind, tun sie das, was viele Menschen tun: Sie setzen sich aufs Sofa, legen die Füße hoch und schalten den Fernseher ein. Und dann ist ihnen offen gestanden nicht nach einem intellektuellen Artstudio-Film mit Untertiteln, sondern nach einem Blockbuster, in dem es knallt und kracht. Die meisten dieser Filme sind nach demselben Muster gestrickt.

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3. Sonntag nach Epiphanias 2020 Kirchgemeindehaus Pirna, Zuschendorf

2. Sonntag nach Epiphanias 2020 Struppen, Sonnenstein

Liebe Gemeinde,

wie halten Sie, wie halten wir es mit der Wahrheit? Jeder für sich? Und wie ist das in unsere Gesellschaft? Ist die Wahrheit für Sie, für uns ein unverzichtbares Gut oder ist sie etwas, mit dem man flexibel umgehen kann?

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1. Sonntag nach Epiphanias 2020 Copitz

Liebe Gemeinde,

Gerade haben wir mit den Weisen aus dem Morgenland noch das Staunen gelernt. So eine Geburt lässt ja niemanden kalt. Schon steht der zottelige Johannes mit Jesus im lauwarmen Jordan und reißt uns heraus aus Glanz und Gloria.

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20. Sonntag nach Trinitatis 2019 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde !

Noch einmal davongekommen. Glück gehabt oder gnädig bewahrt. Gott sei Dank! Wir leben wie auf Messers Schneide. Oft genug sind wir davongekommen. Noch einmal. Für dieses Mal. Leben nach dem Infarkt, nach der Krebsoperation, nach dem Autounfall. Das Leben kann noch einmal beginnen. Es gibt ein Leben nach der Katastrophe. Noah übersteht die Flut.

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18. Sonntag nach Trinitatis - Kirchweih Graupa 2019

Liebe Gemeinde,

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben geschafft! Sie sind am Ziel Ihrer Träume und Sehnsüchte angekommen!“ – wenn Sie eine solche Botschaft hören, dann passt das vielleicht als Begrüßungstext an einem besonders schönen Urlaubsort, jetzt wo viele Familie während der Herbstferien noch einmal zu einem Urlaub in den Süden, in die Berge oder in zum Kultururlaub in eine Metropole aufgebrochen sind.

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17. Sonntag nach Trinitatis 2019 St. Marien, Zuschendorf

Liebe Gemeinde,

die Bibel ist immer  für Überraschungen gut. Eine dieser Überraschungen ist die Geschichte von der kanaanäischen Prostituierten Rahab. die Geschichte über die Prostituierte Rahab ist in diesem Jahr erstmals Predigttext und liefert Stoff für ganz verschiedene Predigten. Die Geschichte ist sperrig und kommt mit mancher Moralvorstellung in Konflikt. Und so heißt die Überschrift für mich: Der Glaube Gott führt nicht aus den Zweideutigkeiten des Lebens heraus, sondern mitten hinein.

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16. Sonntag nach Trinitatis - Gottesdienst zum Liebethaler Grundton

Liebe Gemeinde,
unsere Welt ist immer auf der Jagd nach Neuigkeiten und Sensationen. Zuweilen stellt sich dann heraus: So sensationell neu ist es dann doch nicht. Dass Dieselautos der Umwelt schaden, dass es vor Ferien Staus gibt und dass Bayern München fast jedes Jahr Meister wird, ist keine Riesenüberraschung, keine Sensation. Bei aller Aufgeregtheit tut es viel mehr gut, einmal alte Bekannte zu treffen, weil sie uns zuweilen in einem neuen Licht erscheinen.

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15. Sonntag nach Trinitatis Erntedankfest Graupa

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Gemeinde,
am heutigen Tag feiern wir ein wunderschönes und großes Fest: Ernte Dank. Und mit dem ersten Lied haben wir Gott auch für seine wunderschöne und herrliche Schöpfung gedankt. Aber wenn ich hier so richtig hingucke. Irgendetwas stimmt hier vorn noch nicht.

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14. Sonntag nach Trinitatis Erntedankgottesdienst Liebethal

Liebe Gemeinde

„Dankeschön" ist eines der wunderbarsten Wörter. „Dankeschön" - denn Danken macht das Leben schön. Das Danken hat eine unglaubliche Kraft. Diese Kraft können wir an uns selber leicht spüren.

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13. Sonntag nach Trinitatis 2019 Kantatengottesdienst

Liebe Gemeinde!

Der Predigtabschnitt aus dem Markusevangelium greift mitten hinein in das Leben und baut zunächst eine gehörige Spannung auf. Wenn es damals schon die Bildzeitung gegeben hätte, dann wäre es ein gefundenes Fressen gewesen unter der Überschrift: Familienzwist im Hause Gottes?

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12. Sonntag nach Trinitatis - DAZ-Geburtstagsgottesdienst Graupa

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Liebe Gäste der Kurzzeitpflege, Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Liebe Gemeinde,

Wir haben uns etwas Schönes vorgenommen, durch die Fußgängerzone bummeln, Shoppen ins Cafe gehen, da sehen wir es schon: auf der Straße sitzt jemand und bettelt. Wir ahnen schon was kommt, da sitzt jemand der auf der Erde, in sich zusammengekauert, ein Pappschild vor sich aufgebaut. Wir ahnen schon, was drauf steht: „Habe keine Arbeit, keine Wohnung, kein Geld“. oder so ähnlich. Und?

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11. Sonntag nach Trinitatis - Gemeinderüstzeit Jauernick-Buschbach

Liebe Rüstzeitteilnehmer,

zunächst scheint ja alles klar zu sein. Innerhalb und außerhalb der Kirche: „Einer achte den anderen“ Na klar! Das klingt einleuchtend. Da können wir zustimmen. Begriffe wie Toleranz, akzeptieren  und respektieren sind inzwischen im Mund jedes 12-jährigen.

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Familiengottesdienst zum Schulbeginn 2019 Graupa

Liebe Kinder, liebe Eltern?

Was braucht ein Mensch, was braucht ein Kind zum Leben? Wir haben schon vieles gefunden, was hier auf den Blättern steht (geschrieben und gemalt). Bestimmt können wir noch mehr dazu aufzählen. Da genügt ein Blick in manches Kinderzimmer oder in unsere Wohnung. Haben wir nicht schon viel zu viele Dinge? Im Durschnitt soll jeder Deutsche etwa 10.000 Dinge besitzen. Aber braucht er die wirklich alle, um glücklich oder zufrieden zu sein?

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9. Sonntag nach Trinitatis Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde,

Vorher- Nachher. Sie kennen das sicherlich. Gerne werden solche Veränderungen präsentiert in Frauenzeitschriften oder auch als Fernsehsendung im Privat Fernsehen. Vorher: eine ungeeignete Frisur, uncoole Klamotten, keine Schminke, kurzgesagt: Hässlich. Nachher: durchgestylt von Kopf bis Fuß und dazu noch das Glück derer, die von sich sagen: Jetzt geht es mir so gut. Jetzt gefalle ich mir. Jetzt habe ich mich selbst gefunden.

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8. Sonntag nach Trinitatis 2019 Schlossparkfest Graupa

Liebe Gemeinde,

es gibt Bilder und Orte, die uns unser ganzes Leben entscheidend begleiten und prägen. Das Bild unseres Elternhauses, das Bild eines Lehrers, der vielleicht in besonderer Weise auf uns als Kind eingegangen ist. Ein besonderer Berg oder auch dieser Ort hier unter der Graupaer Eiche.

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7. Sonntag nach Trinitatis Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde!

Brot ist Leben – so kann man das ganz knapp sagen. Brot ist das Grundnahrungsmittel. Brot ist eines der Ursymbole für Leben. Wer Brot hat – der hat Leben. Das Bibelwort vom Brot des Lebens kann man nicht verstehen, wenn man satt ist. Das wird uns im Kopf klar, wenn wir die Bilder aus Zentralafrika (Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Libyen) sehen, Länder, die auf dem Welthungerindex – vom Kopf her. Wirklichen Hunger das kennen nur die Älteren aus der Kreis- und Nachkriegszeit.

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3. Sonntag nach Trinitatis 2019 Bonnewitzer Wiese

Liebe Gemeinde,

jeden Morgen in der achten Stunde stehe ich leise auf, ziehe Laufhose und Laufshirt über, suche die Laufschuhe und schleiche mich zur Tür. Die Fensterläden sind noch geschlossen. Es fällt nur wenig Licht ein und alles ist noch still. Ich mache die Tür auf. Draußen ist es schon richtig hell, strahlend blauer Himmel, verlässlich jeden Tag.

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2. Sonntag nach Trinitatis 2019 Liebethal

Liebe Gemeinde,

in ein buntes Treiben, ein großes Getümmel nimmt uns der Bibeltext des Sonntags mit hinein. Auf dem Basar der Möglichkeiten sind wir von einem vielsprachigen Stimmengewirr umgeben. Es ist eine Hin und Her, jeder preist seine Ware an. Reichlich  Kundschaft ist unterwegs nur so schauend, neugierig, entschlossen oder zögernd.

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Johannisandacht 2019 Liebethal

Liebe Gemeinde,

zum Johannistag auf der Höhe des Jahres gehören in der Regel eher beschauliche, betrachtende Gedanken, in denen wir mit etwas Abstand unser Leben und unseren Alltag betrachten. Wir sind an einem sommerlichen Abend in einer angenehmen, blühenden Umgebung. Die Tatsache, dass wir diese Andacht auf dem Friedhof feiern, erinnert uns zugleich auf der Höhe des Jahres an die Endlichkeit und Begrenztheit des Lebens. Deshalb liegen bei Johannisandachten Gedenken wie denen des Trostes im Angesicht unserer Grenzen (2014), des Lob Gottes angesichts unserer Endlichkeit (2015, vom Wachsen und Abnehmen in unserer Lebenskurve (2017) oder des Zieles für unseres Lebens (2018) nahe.

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Familiengottesdienst zum Schuljahresende mit Taufe 2019 Graupa

Liebe Kinder, liebe Gemeinde

Ein Maler (Gerd Gisder) -, der lange für Film und Fernsehen gearbeitet hatte, machte sich selbstständig. Als freier Künstler bekam er eines Tages von einem Fabrikanten den Auftrag "das Leben" darzustellen. In Öl. Der Maler sagte zu. Acht Tage brauche er. Gespannt fuhr der Fabrikant nach dieser Frist zum Atelier. Was würde er zu sehen bekommen?

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Pfingsten 2019 Graupa

Liebe Gemeinde,

Wir feiern Pfingsten, das Fest der Kirche. Dabei ist es nicht entscheidend, ob wir das draußen oder drinnen tun. Der heutige Gottesdienst drinnen in einem Haus aus Steinen, in dem wir damit rechnen, daß uns dort Gott eher, intensiver begegnet als an anderen Orten unseres Lebens, unseres Alltags. Morgen am Pfingstmontag wie immer draußen, in diesem Fall im Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Copitz. Pfingsten ist ein freundliches Fest. Zu Pfingsten hat man frei.

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Exaudi 2019 St.Marien Zuschendorf

Liebe Gemeinde,

für viele von Ihnen ist es ein beruhigendes Gefühl, wieder in Ihrer Kirche sitzen zu können. Es ist ein vertrautes Gefühl. Viele von Ihnen haben auch so ungefähr Ihren Platz an dem Sie immer sitzen. Obwohl schon lange keine Messingschilder mehr den Familiennamen verkünden gibt es doch so etwas wie ein Heimatgefühl in einer bestimmten Kirchenbank. Vertraute Orte, vertraute Handlungen prägen unseren Tagesablauf, unseren Wochenablauf.

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Himmelfahrt 2019 Graupa

Liebe Gemeinde,

Wir sind heute einmal an einem anderen Ort zum Gottesdienst um einen anderen Blick auf das zu bekommen, was wir im Gottesdienst so tun. 95 % unserer Gottesdienste finden in geschlossenen Räumen statt. Im Sommer ist das anders: Stadtfestgottesdienst, Johannisandacht, Gottesdienst zum Schlossparkfest, Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese, Pfingstmontag und eben Himmelfahrt sind Gelegenheiten für einen Gottesdienst im Freien. Damit ist der Blick frei in die Natur, die Schöpfung und in den Himmel.

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Konfirmation 2019 Graupa

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden, liebe Gemeinde,

einer alten Gewohnheit nach habe ich auch für diesen Konfirmationsgottesdienst einen Gegenstand, ein Motiv, etwas Sichtbares genommen, um zu verdeutlichen, worum es bei der Konfirmation geht und wo ihr als Konfirmanden steht

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Konfirmandenabendmahl 2019 Liebethal

Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern,

In Ihrem Gottesdienstblatt finden Sie ein Bild. Es mutet recht modern an, ist aber schon 50 Jahre alt. Der Künstler Willy Freis hat es im Jahr 1965 gemalt. Das große Gastmahl. In dem Bild kommen zwei biblische Geschichten zusammen. Die vom großen Gastmahl, die wir eben gehört haben und das letzte Mahl Jesu.

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Kantate 2019 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde,

„Damit aus Fremden Freunde werden“ heißt ein Lied in dem Ergänzungsheft zu unserem Sächsischen Gesangbuch. Es ist ein politisch völlig unverdächtiges Lied, denn es kommt aus dem Jahr 1982 – also aus der Zeit vor dem Fall der Berliner Mauer, vor der Deutschen Einheit und vor der Diskussion um Asyl und Geflüchtete. Ein völlig unverdächtiges Lied.

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Jubilate 2019 Liebethal Konfirmandenvorstellungsgottesdienst

Liebe Konfirmanden, liebe Familie Behnert, liebe Gemeinde,

jeder Mensch braucht Kraft für sein Leben. Ganz am Anfang des Lebens brauchen wir sie, um überhaupt Nahrung aufzunehmen, dann ist sie wichtig, damit die Muskulatur dafür gestärkt wird, um Greifen, Sitzen, Krabbeln, Robben und schließlich Laufen zu lernen. Jeder Mensch braucht Kraft, aber da denke ich nicht nur an Muskeln, so wichtig sie sind, auch später in der Schule, im Sport in der Arbeitswelt oder im Alter, wenn wir uns am Rollator festhalten. Aber es geht nicht nur um Muskeln.

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Misericordias Domini 2019 Struppen Sonnenstein

Liebe Gemeinde,

an den Bildern, die im heutigen Predigttext verwendet werden, kann man ermessen, wie weit die biblische Welt von uns entfernt ist. Hirten und Schafe und alles, was ihr Leben und Weben angeht, kommen in unserer Umwelt praktisch kaum noch vor. Die industrielle Agrarwirtschaft hat sie verdrängt bis auf ein paar kleine Nischen. Enthusiasten haben das Schaf für unsere Landschaft erhalten. Aber der Besuch in der Schäferei, dem Ökohof oder in der Spinnstube hat zunehmend Freizeit- und Eventcharakter. Mit unserem Leben hat das kaum noch etwas zu tun.

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Quasimodogeniti 2019 Copitz Liebethal

Liebe Gemeinde,
SOS –  dreimal kurz. dreimal lang, dreimal kurz – ist fast 100 Jahre lang der internationale Seenotruf gewesen. (1. Juli 1908 – 1999) SOS- dieser Notruf wird zumeist mit der Bedeutung „save our souls“ – Rettet unsere Seelen“ wiedergegeben. An Notrufsäulen stehen noch diese drei Buchstaben.

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Osternacht 2019 Liebethal

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Tages,
denn das Licht wird die Nacht überwinden.

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Frühjahrs,
denn die Wärme hat den Winter überwunden.

Wir feiern diesen Gottesdienst
am Beginn eines neuen Lebens,
denn Gott hat den Tod überwunden.

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Familiengottesdienst mit Osterspiel "Marias Weg" Graupa Ostersonntag

Ostern2019

Der Herr ist auferstanden! - Erist wahrhaftig auferstanden!

Mit diesem Ostergruß grüße ich Sie und Euch zu diesem Familiengottesdienst am Ostersonntag. Wir haben heute viel Spannendes vor. Es gibt - erstmalig in Graupa – ein Osterspiel. Ihr kennt ja alle ein Krippenspiel, wie es am Heilig Abend vorkommt. Aber eine Osterspiel- das ist noch mal etwas anderes. Ob das Krippenspiel und das Osterspiel etwas miteinander zu tun haben? – Laßt euch überraschen (Das Osterspiel und möglicher Weise auch Fotos davon werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht)!

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Karfreitag 2019 Graupa

Wir wollen den letzten Weg Jesu mitgehen, uns seine Stationen vor Augen führen. Wir wollen hören, was dies auch für uns bedeutet, wo wir gewissermaßen mitverstrickt sind, wo auch unsere Schuld hineinreicht in das Leiden und Sterben Jesu Christi. Bitten wir Christus, dass uns aus seinem Tod das Leben keimt, das keinen Tod mehr kennt. Durch die sieben Stationen dieses Kreuzweges zieht sich das Lied „Seht hin, er ist allein im Garten“, das im Evangelischen Gesangbuch mit vier Strophen abgedruckt ist. Guido Fuchs, der Autor dieses Kreuzweges hat es um drei Strophen erweitert.

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Osterblasen Ostersonnabend 2019 Graupa

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron / samt seinem eingebornen Sohn, / der für uns hat genug getan. / Halleluja.

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Karfreitag 2019 Liebethal

Liebe Gemeinde,

Der Karfreitag ist ein besonderer Tag. Er gilt als hoher protestantischer Feiertag. In den äußeren  Dingen wird vieles reduziert. Wir singen nur ein sparsames Kyrie und kein Halleluja. Auf dem Altar stehen keine Blumen und die Altarkerzen löschen wir am Ende der Evangeliumslesung aus zum Zeichen, das Gottes Sohn tot ist. Es gibt ein Schlussgeläut. Die Kerzen sind aus – bis zum Entzünden der Osterkerze. Die Glocken schweigen bis zum Ostermorgen.

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Gründonnerstag 2019 Tischabendmahl Feierhalle Graupa

Liebe Gemeinde,

In Ihrem Gottesdienstblatt finden Sie ein Bild. Es mutet recht modern an, ist aber schon 50 Jahre alt. Der Künstler Willy Freis hat es im Jahr 1965 gemalt. Das große Gastmahl. In dem Bild kommen zwei biblische Geschichten zusammen. Die vom großen Gastmahl, die wir eben gemalt haben und das letzte Mahl Jesu.

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Gründonnerstag 2019 Tischabendmahl Diakonisches Altenzentrum / Einsteinstraße

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

In Ihrem Gottesdienstblatt finden Sie ein Bild. Es mutet recht modern an, ist aber schon 50 Jahre alt. Der Künstler Willy Freis hat es im Jahr 1965 gemalt. Das große Gastmahl. In dem Bild kommen zwei biblische Geschichten zusammen. Die vom großen Gastmahl, die wir eben gehört haben und das letzte Mahl Jesu.

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Palmarum 2019 St.Marien

Liebe Gemeinde,
wer weckt mich auf? Was macht mich wach? Wer öffnet mir am Morgen das Ohr? Was vielleicht erst ganz selbstverständlich und unwichtig erscheint, sagt doch viel über uns aus: Darüber, wie es uns geht, in welchem Zusammenhang wir leben, wer oder was uns bestimmt.

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Judika 2019 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde,

wir stehen an diesem Sonntag näher vor dem Ereignis, das dieser Zeit, der Passionszeit ihren Namen gibt: Das Leiden und Sterben Jesu Christi. Als Predigttext haben wir einen Ausschnitt auf dem Weg Jesu hin zum Kreuz gehört. Viele Fragen gehen ineinander.

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Lätare 2019 Liebethal, Copitz

Liebe Gemeinde,

Für ein schmackhaftes Brot braucht es nur ganz elementare Zutaten: Getreide bzw. Mehl, dann Wasser, Salz und Hefe — nicht zu vergessen Luft und Feuer. Was daraus wird, ist eine Frage der Backkunst:.

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Reminiscere 2019 Kirchgemeindehaus Pirna

Liebe Gemeinde,

Zwei Menschen führen ein sehr persönliches Gespräch. Nikodemus und Jesus und wir werden ein Stück Zeugen dieses Gespräches.

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Invokavit 2019 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde,

Der Bibeltext des heutigen Sonntags macht die Tür auf zu den Schatzkästen – von mir aus auch zu den Medizinschränken des christlichen Glaubens. Einer Gemeinde, die im Glauben nachlässt, die müde wird und in der manche verzweifeln, werden hier die Schätze des Glaubens geöffnet.

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23. Sonntag nach Trinitatis 2018 St.Marien

Liebe Gemeinde,

Im Zeitalter der Wutbürger hat dieses Bibelwort wahrhaft keine Konjunktur. Da wird nicht nur Unzufriedenheit bekundet, sondern da wird grenzenlose Wut gegen den Staat, gegen seine Institutionen und gegen alle seine Vertreter ausgelebt.

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21. Sonntag nach Trinitatis 2018 Copitz Graupa

Liebe Gemeinde,

viel ist in diesen Tage wieder einmal von Heimat die Rede. „je schneller die Welt sich um uns dreht, desto größer wird die Sehnsucht nach Heimat.“ sagte jüngst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Im Umfeld der jüngsten Wahlen sprechen Politiker verschiedener Couleur von Heimatliebe und jeder meint dabei etwas anderes.

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18. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst zum Liebethaler Grundton

Liebe Gemeinde, liebe Gäste

Wir sitzen in einer schönen, alten Kirche, die schon vor Jahren mit viele Liebe und Engagement saniert wurde. In diesem Jahr ist diese Kirche um einen modernen Erweiterungsbau hier an der Südseite der Kirche gewachsen, den wir heute einweihen bzw. in Gebrauch nehmen wollen.

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17. Sonntag nach Trinitatis Erntedankgottesdienst Graua 2018

Fünf Mesnchen, die mit unserer Schöpfung zu tun habne, berichten über ihr Jahr: ein Feldbauer, ein Förster, ein Winzer, ein Gemüsenauer, ein Imker. Sie erzählen nicht nur von ihrer Mühe, sondern auch von ihrer Freude und dem Grund, Gott für alles zu danken.

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16. Sonntag nach Trinitatis Erndedankgottesdienst Liebethal 2018

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

Ernte ist Gabe und Aufgabe. Um dies etwas anschaulicher zu machen, habe ich heute vier verschiedene alte Erntegeräte mitgebracht. Einige von Ihnen werden die Älteren von Ihnen noch kennen.

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14. Sonntag nach Trinitatis Diakonisches Altenzentrum Graupa

Liebe Gemeinde,

eins voran, diese Geschichte von Jakob auf der Flucht, der im Traum Gott in besonderer Weise begegnet, die Geschichte von Jakob und der Himmelsleiter, wie man früher sagte, gehört zu meinen Lieblingsgeschichten im Alten Testament.

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13. Sonntag nach Trinitatis 2018 Graupa

Liebe Gemeinde,

Vielleicht sagen wir im ersten Moment: Wir sind nicht Kain. Wir haben  unseren Bruder nicht erschlagen. Wir haben keinen Stein gegen andere geworfen. An unseren Fingern klebt kein Blut. Wir sind nicht Kain?

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12. Sonntag nach Trinitatis Familiengottesdienst zu m Schulbeginn 2018

Liebe Schulanfänger, liebe Gemeinde!

Wie froh ist ein Wanderer in den Bergen, vor allem wenn er in Nebel oder Schnee gerät, wenn plötzlich ein Wegweiser vor ihm auftaucht! Ein Irrweg kann ganz schön die Tagespläne durchkreuzen, denn das heißt unter Umständen, ein paar Kilometer mehr laufen zu müssen oder sich gar verirren. Ähnliches kann uns auf der Autobahn widerfahren: Ein Schild wird übersehen und der Umweg schlägt sich beträchtlich auf dem Kilometerzähler nieder.

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11. Sonntag nach Trinitatis 2018 - Gottesdienst zum Schlossparkfest Graupa

Liebe Gemeinde,

Das Leben kann beides sein: wunderschön und schwer. Diese Erfahrung kennt jeder von Ihnen. Wir leben in einem Zwie­spalt, und irgendwie muss jeder versuchen, mit diesem Zwiespalt fertig zu werden. Ich glaube, jeder hat sich schon einmal gefragt: Warum ist das so? Warum kann das Leben nicht eindeutiger sein?

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10. Sonntag nach Trinitatis 2018 Copitz Liebethal

Liebe Gemeinde,

„Nächstes Jahr in Jerusalem!“ mit diesem Gruß haben Juden, die außerhalb von Israel leben mussten ihre Sehnsucht nach der Heimat gepflegt. Seit dem Jahr 1949 haben Menschen jüdischer Abstammung oder die einfach ihr Judentum leben möchten, die Möglichkeit in den Staat Israel einzuwandern. Der heutige Staat Israel ist kaum mit einem anderen Staat in der Welt vergleichbar.

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9. Sonntag nach Trinitatis 2018 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde!

gibt es in unserer Welt von heute noch Propheten? Oft scheint es so, als seien sie ausgestorben. Fast überall geht es drunter und drüber: Das Klima spielt verrückt, weil wir Menschen an der Klimaschraube gedreht haben und weiter drehen. Aber man geht zur Tagesordnung über.

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Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese - 5. n. Trin. 2018

Liebe Gemeinde,

wir sind heute aufgebrochen ins Freie, auf die Bonnewitzer Wiese. Wir nehmen eine andere Welt wahr als wir sie sonst im Gottesdienst sehen: Bäume, ein Stück Wald, eine Wiese, Käfer oder Ameisen, die während des Gottesdienstes um uns herum oder an uns hochkrabbeln, den Himmel über uns. Wir sind aufgebrochen ins Freie, ein Aufbruch - zugegeben ein kleiner.

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Johannisandacht 2018 Graupa

Liebe Gemeinde,

Heute feiern wir den Johannistag. Johannes den Täufer hat diesem Tag den Namen gegeben. Und sein Name verrät es: er hat viele Menschen getauft, Menschen, die durch seine Predigt so angerührt waren, dass sie sich gern in besonderer Weise dem Manne verpflichten wollten, den Johannes ankündigte, dem Messias Jesus.

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Familiengottesdienst zum Schuljahresende Graupa 2018

Liebe Kinder, liebe Gemeinde

Ich will euch heute von einem  Mann erzählen, der etwas Besonderes wusste und eine  besondere Aufgabe hatte. Von Johannes dem Täufer.  „ Ja, klar,  das ist  doch der, der Jesus getauft  hat.“ Und Johannes hat  viele andere Menschen getauft. Wie kam es dazu? Wer war dieser Johannes? 

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2. Sonntag nach Trinitatis 2018 St.Marien

Liebe Gemeinde,

Seit Jahrtausenden stehen Menschen durch Sprache, Gestik und Mimik miteinander in Verbindung. Sie kommunizieren, verständigen sich untereinander, geben von Urzeiten an ihr erlerntes Wissen weiter, teilen sich mit. Zunächst taten sie dies in Gesten und unklaren Lauten, dann durch einfache Begriffe und Worte und schließlich in bedachten und ausdifferenzierten Sätzen.

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Trinitatis Copitz Graupa 2018

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Der Predigttext für den heutigen Sonntag ist ein unerhört kompakter Text. Da hört man noch  den ersten Satz. Dann wird es schwieriger, mitzukommen und wer bis zum Ende beim Text war, wußte vielleicht den Anfang nicht mehr. Das ist ganz normal, Das würde mir genauso gehen. Da bei ist es ein guter Text, voll mit Stärkung und Ermutigung.

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Pfingstmontag 2018 Pirna-Sonnenstein

Liebe Gemeinde!

Vor langer Zeit soll sich die folgende Geschichte zugetragen haben. Zwei Bauarbeiter waren dabei, Steine zu behauen. Da kam ein Fremder vorbei und beobachtete wie jeder der beiden so seinen Stein bearbeitete. Schließlich fragte er einen der Arbeiter: „Was tun Sie da?“ „Sehen Sie das denn nicht?“, meinte der ohne aufzusehen, „Ich behaue Steine!“ „Und was tun Sie?“, fragte der Fremde den zweiten Arbeiter. Auch der klopfte, wie die der andere an seinem Stein. Doch dann legte er den Hammer weg, lächelte, schaute in die Höhe und sagte stolz: „Ich baue an einem Dom!“

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Pfingstsonntag 2018 Liebethal

Liebe Gemeinde,

Wie finde ich das Gute, das Begeisternde an Pfingsten? Die Geschenke können es nicht sein. „Pfingsten sind die Geschenke am geringsten, während Ostern, Geburtstag und Weihnachten was einbrachten." Heißt es in einem Kinderbuch von Bertold Brecht.

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Exaudi 2018 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde,

Freiheit ist eine schöne Sache. Seit 29 Jahren leben wir hier im Land in Freiheit. Aber Freiheit fordert mich vielmehr. Ich habe ja die Freiheit dazu, viele Dinge tun oder zu lassen. Mich für Menschen zu entscheiden oder gegen sie. Etwas anzufangen oder auch nicht. Ich stehe vor der Herausforderung, zwischen unzähligen vielen Möglichkeiten zu wählen.

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Himmelfahrt 2018 Liebethal

Liebe Gemeinde

Der Himmel gehört zu den ganz großen Sehnsuchtslandschaften der Menschheit und zugleich  könnte er so etwas wie ein Augenöffner sein. Vielleicht ist er die größte Sehnsuchtslandschaft überhaupt. Er ist weit. Er ist fern. Er ist unermesslich.

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Konfirmation Graupa 2018

Liebe Konfirmandinnen, lieber Konfirmand, liebe Gemeinde,

es war ein farbige, eine bunte Zeit - eure Konfirmandenzeit. Wenn ich noch einmal zurückblicke, wie wir im August 2016 in Graupa begonnen haben...

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Konfirmandenabendmahl Liebethal 2018

Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern,

das, woran ihr heute Anteil erhaltet, was ihr heute zu euch nehmt, in euch aufnehmt, das Abendmahl – ist der größte Schatz unserer Kirche. Ich greife ja nicht so schnell zu großen Worten. Aber hier ist das Wort „heilig“ angebracht. Unsere katholischen Schwestern und Brüder nennen es Heilige Eucharistie oder Heilige Kommunion. Worum geht es?

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Kantate 2018 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für heute erzählt von einer Situation, in der einem normalerweise nicht nach Singen zumute ist und jedes Gotteslob im Halse stecken bleibt. Der Apostel Paulus und sein Mitarbeiter Silas sitzen in Philippi im Gefängnis. Man hatte sie von der Straße weg verhaftet, angeblich wegen Aufruhrs, also Störung der öffentlichen Ordnung.

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Konfirmandenvorstellungsgottesdienst Liebethal 2018

Liebe Gemeinde,

eigentliche Predigt haben Sie schon gehört in den Worten der Konfirmanden zu ihren selbstausgewählten Konfirmandensprüchen und in dem, was sie schon zu unserem Thema „Heimliche Helden“ hier vorgestellt haben. Wie immer kam der Themenvorschlag von den Konfirmanden selbst. Welche Helden werden uns heute präsentiert und wie sehen wir das selbst? Wir haben uns in mehreren Lebensbereichen dazu umgesehen: im Leben der Konfirmanden, in unserer Umwelt, in den Medien, in der Musik und natürlich auch in der Bibel.

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Misericordias Domini - Copitz, Graupa 2018

Liebe Gemeinde!

Der heutige Sonntag wird als der Sonntag des guten Hirten bezeichnet. Da stellen sich gute Bilder ein und Bilder, die unseren Widerspruch auslösen. Die guten, tröstenden und ermutigenden Worte, das sind immer wieder die, die davon reden, daß Gott sich wie ein guter und verantwortlicher Hirte um uns sorgt und dabei keinen Einsatz, keine Mühe scheut. Deshalb ist der 23.Psalem eben ganz oben auf der Hitliste der Bibelworte. Gott, der gute Hirte. Einer, der mich beschützt.

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Quasimodogeniti 2018 St.Marien Pirna

Liebe Gemeinde,

in unserem Gottesdienst heute steht die Taufe ganz und gar in der Mitte. Die Taufe nicht als eine Handlung irgendwann einmal in einer Zeit, an die wir uns in keiner Weise erinnern können, sondern die Taufe in ihrer Bedeutung heute jetzt und hier.

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Ostermontag - Festgottesdienst Weinbergkirche Pillnitz

Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget

Hochgelobter Gottessohn,
Lass es dir nicht sein entgegen,
Dass wir itzt vor deinem Thron
Eine Bitte niederlegen:
Bleib, ach bleibe unser Licht,
Weil die Finsternis einbricht.. ( aus dem Kantatentext)

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Familiengottesdienst mit Taufe Ostersonntag 2018 Liebethal

Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

heute erleben wir eine Geschichte mit, die sich zugetragen hat, nachdem Jesus gekreuzigt worden war. Jesus war in ein Grab gelegt worden. Inzwischen ist es der dritte Tag seitdem er gestorben ist. Einige Freundinnen von Jesus haben frühmorgens das Grab besucht, aber sie fanden ihn nicht. Doch was das bedeuten könnte, haben sie nicht verstanden. Alle sind durcheinander und sehr, sehr traurig. Zwei Jünger, Kleopas und Andreas, machen sich auf den Weg zurück in ihr Dorf Emmaus.

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Osternacht Graupa 2018 "Aufgeweckt"

Liebe Gemeinde!

Heute morgen haben wir die Glocke gehört, sehr früh. Mancher im Ort dadurch vielleicht wach geworden. Manche haben sich umge­dreht, das Kissen über den Kopf gezogen und haben weitergeschlafen. Manche hat sich  vielleicht gar geärgert über die seiner Ansicht nach unbegründete Störung in ihren Träumen. Manche ha­ben vielleicht nichts gehört, sie schliefen fest und tief. Dann vielleicht gab es einige, die sind wach geworden, aufgestanden und machten sich in ihrer Wohnung zu schaffen. Und dann, dann gab es noch die, die sich in aller Ruhe und in der Morgenstille fertig gemacht haben, durch das Dunkel des noch frühen Mor­gens hierher in die Kirche gekommen sind - zu Fuß oder mit einem Ge­fährt - und die sitzen nun hier.

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Osterblasen am Karsamstag2018 - Friedhof Graupa

Osterblasen am Karsamstag

Kreuzandacht Karfreitag 2018 Graupa

Kreuzwegandacht mit 9 Stationen

Die Todesstrafe ist bei uns abgeschafft. Dennoch urteilen wir immer wieder über andere Menschen leichtsinnig und unüberlegt und sprechen dadurch über sie gleichsam ein Todesurteil: Verbreiten wir immer wieder Vorurteile, dann können andere aus ihrer aussichtlosen Lage oder aus der Ecke, in die wir sie stellen, nie herauskommen. Mit Menschen, die nicht in unser Denkschema passen, wollen wir oft nichts zu tun haben. – Wir verurteilen aber auch uns selbst. Wie oft rede ich abfällig über mich, weil ich nicht mehr der bin, der ich einmal war oder der ich sein möchte. Statt mich anzunehmen, vergleiche ich mich ständig mit anderen und möchte lieber so sein wie diese. Jesus passt nicht in das Denkschema seiner Zeit. Er wird ungerecht verurteilt und nimmt das Urteil an. Deshalb können wir aufhören mit vorschnellen und ungerechten Urteilen über andere und über uns selbst!

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Abendmahlsgottesdienst Karfreitag 2018 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Der Karfreitag ist eine Herausforderung, denn auf ihm lastet eine große Schwere. Wie kann man sich diesem Tag und seiner Bedeutung nähern und so tun sich evangelische Christen – und nicht nur sie- mit dem Karfreitag schwer. Für Karfreitag gibt es zwar bestimmte Verbote und Unterlassungen, aber keine wirklich gelebte Feiertagskultur. Volkstümlich Bräuche oder Rituale sind im großen und ganzen nicht bekannt. Und in der Wellness-Kultur unserer Gesellschaft, wo Wohlfühlen und die jegliche Vermeidung von Leid an oberster Stelle stehen, ist der Karfreitag ohnehin ein Fremdkörper.

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Gründonnerstag 2018 - Tischabendmahl Feierhalle

Tischabendmahlsfeier mit Texten der Evangelischen Fastenaktion: Zeig dich!

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Gründonnerstag 2018 - Tischabendmahl Diakonisches Altenzentrum Graupa

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Gäste,

Heute erinnern wir uns an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngerinnen und Jüngern. Und mit unserer Erinnerung und der Feier des Abendmahles verwurzeln wir uns noch tiefer in der Geschichte des Volkes Israel, von der aus Gottes Geschichte mit den Menschen fast vier Jahrtausende umspannt.

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Gründonnerstag 2018 - Abendmalhsfeier Einsteinstraße

Andacht zu: Losung und Lehrtext: Siehe, alle Menschen gehören mir. Hesekiel 18,4 / Jesus spricht: In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Johannes 14,2

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Palmarum Kirchgemeindehaus Pirna, Zuschendorf 2018

Liebe Gemeinde,

Palmarum, Palmsonntag. Im Eingangslied „Jesus zieht in Jerusalem ein“ und in der Evangeliumslesung da haben wir die Totale, die Großaufnahme von jenem Tag erlebt: Die Menschen in Jerusalem jubeln Jesus zu, legen ihre Kleider in Ermanglung von Teppichen auf die Straße, winken mit Palmzweigen und noch innerhalb dieser Woche wird sich das Blatt wenden. Dann rufen sie nicht mehr „Hosianna, gelobt sei, der da kommt!“, sondern „Ans Kreuz mit ihm!“ Im Predigttext fährt der Blick aus der Totale hin auf einen einzelnen Menschen.

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Judika Struppen, Sonnenstein 2018

Liebe Gemeinde,

"Früher war alles besser." Es ist immer wieder das Gleiche: die, die zu einem neuen Leben befreit werden, sind undankbar. Sie sind auf einem beschwerlichen Weg unterwegs und mit der Zeit verlieren sie das Ziel aus den Augen. Der Lust des Aufbruchs wird zur Last des Weges. Das Volk Israel ist unterwegs und es murrt. Der Weg ist beschwerlich und so kommt es schnell, dass die Vergangenheit verklärt wird.

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Lätare 2018 Kantatengottesdienst Graupa

Liebe Gemeinde!

Waren Sie schon einmal in einem Gefängnis? Können Sie sich vorstellen, wie man sich darin fühlt? Plötzlich danach gefragt werden wohl die wenigsten gleich sagen können: Ja. Denn es ist ja gerade eine Ausnahme, daß wir ein Gefängnis von innen kennenlernen, sei es als Insasse oder als Besucher. Schon allein Gefängnismauern, die wir von außen sehen, hinterlassen bei uns einen bedrückenden Eindruck.

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Okuli 2018 Pirna Kirchgemeindehaus

Liebe Gemeinde,

„Das muss anders werden. Ich muss anders werden.“ Immer wieder nehmen wir uns das in unserem Leben vor. Zu Beginn des neuen Jahres sagt sich das jemand und setzt sich ein ganz bestimmtes Ziel: Bewußter zu leben, indem er z.B. regelmäßig etwas für die eigene Gesundheit tut, sich von einer belastenden Gewohnheit trennt oder ähnliches. Mancher nutzt die Passionszeit dafür.

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Invokavit 2018 Liebthal Copitz

Liebe Gemeinde!

Der Sonntag Invokavit markiert auch im Gottesdienst, dass die Passionszeit begonnen hat. Im Gottesdienst, wohlgemerkt. Wir leben nicht mehr in Zeiten, wo der Beginn dieser Zeit auch Auswirkungen auf das öffentliche Leben hatte. Die tollen Tage, die fünfte Jahreszeit, Karneval ist vorbei, aber deshalb ist das öffentliche Leben nicht weniger ausgelassen oder gedämpft. Die allgemeine Stimmung im Land wird durch politischer Ereignisse (wann hat Deutschland wieder eine wirkliche Regierung), durch die Wirtsschafts- und Finanzsituation oder durch Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele, die Aktionen um den 13.Februar bestimmt.

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Sexagesimä 2018 Liebethal - Abschluss der Bibelwoche

Liebe Gemeinde!

Schöne Worte sind das - nicht wahr! Sie gehören zu den poesievollsten, kunstvollsten, die wir bei Paulus oder überhaupt im Neuen Testament finden. Gern benutzt bei Trauungen oder selbst bei Beerdigungen. Unter meinen Predigten zu 1.Kor.13 habe ich eine einzige normale Sonntagspredigt gefunden, aber 16 Predigten zu Trauungen, Gottesdiensten zur Eheschließungen oder Einsegnungsgottesdienst zur Silbernen oder Goldenen Hochzeit. Insbesondere der letzte Satz ist der Favorit unter den Trausprüchen. Aber kann man bei so viel schönen Worten noch richtig hinhören?

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Septuagesimä 2018 Graupa

Liebe Gemeinde!

Es gibt immer wieder einmal  Momente in unserem Leben, wo wir Bilanz ziehen – vor uns selbst –und eher selten – vor anderen: Wer bin ich? Was habe ich erreicht? Worauf bin ich stolz? Wenn ich Sie das jetzt fragte, würden wahrscheinlich Antworten kommen wie: „Ich bin stolz auf meine Kinder.“ „Auf meine Enkelkinder, die sind einfach toll.“ „Ich bin stolz, dass wir es zu etwas gebracht haben im Leben.“ „Dass wir zufrieden leben können.“ Oder: „Ich bin stolz auf meine guten Noten in der Schule.“ „Auf meine Familie, weil die immer für mich da ist.“ „Auf meinen Verein, weil der gewonnen hat.“

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Letzter Sonntag nach Epiphanias 2018 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Wer ist Christus für uns heute? Diese Frage stellt sich für uns Christen eigentlich jeden Tag neu. Wo lasse ich mein Leben dadurch bestimmen, daß ich zu Christus gehöre, an Christus glaube. Auch in diesem Gottesdienst wollen wir darüber neue Klarheit finden. Wer ist Christus für uns heute? - diese Frage könnte über der gesamten Epiphanias (=Erscheinungszeit ) stehen. In diesen Wochen gehen wir ja dem Leben Jesu - einigen wichtigen Stationen auf dem Weg hin nach Jerusalem hin zum Kreuz nach.

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2. Sonntag nach Epiphanias 2018 Graupa

Liebe Gemeinde,

Willkommen im Alltag, der noch etwas weihnachtlich beleuchtet wird. Weihnachten, der Heilig Abend mit vielleicht wirklich bewegenden Momenten liegt hinter uns. Der Weihnachts- oder Silvesterbesuch ist längst abgereist, die Familienrunden sind Geschichte. Die Schüler haben schon anderthalb Wochen Schule hinter sich. Und selbst in den katholischen Bundesländern, in den erst nach dem 6.Januar nach dem Dreikönigstag das richtige Arbeitsleben wieder beginnt, ist auch schon eine volle Arbeitswoche gelaufen.

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Empfang de Sternsinger 2018 Liebethal

Liebe Kinder,

ihr kennt das sicher: Freundschaftsbändchen. Sie gehören zu den Dinge, die mal kurz in Mode sind und dann klingt es wieder ab. Wie lange dauert es so ein Freundschaftsbändchen zu knüpfen. Eine halbe Stunde oder eher eine ganze Stunde. Wer das einfach zum Spaß macht, für den ist das gleich. Ein Bändchen für die Freundin oder den Freund, für die Schwester, den Bruder. Mit so einem Bändchen könnte man ja auch Geld verdienen. Also Zwei Euro könnte man schon nehmen. Wer also den ganzen Tag nichts anderes macht, kommt auf 10 mal 2 Euro – 20 Euro. Am Tag – wäre doch prima oder? Wer also jeden Tag arbeitet kommt in der Woche auf 140 Euro. Wäre doch cool oder? Na ja, aber dann bleibt keine Zeit mehr zum Spielen, für Musik, Sport und auch nicht für die Schule. Wenn man den ganzen Tag knüpfen müßte, dann würde das auch sicher keinen Spaß mehr mache. Das wäre eben dann Arbeit. Kinderarbeit...

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Silvester 2017 Graupa

Liebe Gemeinde,

Der Silvesterabend hat eine besondere Stimmung und stellt eine Herausforderung an uns. Wir gehen von einem Jahr zum anderen. Es ist ein Übergang, der vom Menschen geschaffen und festgelegt wurde. Das eine Jahr endet und das nächste beginnt. Dabei sind sonst Übergänge in der Regel unmerklich. Wann wird Holz zu Stein, Torf zu Kohle oder Kalkstein zu Marmor? Wann ist ein Mensch „erwachsen“? Und wann wird aus Herbst Winter? Die entscheidenden Übergänge gehen allmählich ohne Blick auf die Uhr.

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1. Christtag 2017 Graupa

Liebe Gemeinde,
festlich hat die Orgel, gespielt - und wir haben eine Leise dazu gesungen. Sie meinen, Sie haben mich soeben falsch verstanden?  Nein  wir haben nicht leise gesungen, sondern eine Leise. So nannte man seit dem Mittelalter Lieder, die mit Kyrieleis aufhörten. Sie waren oft Zwischengesänge, und die Gemeinde durfte mitsingen; ansonsten hat damals nur der Chor, meistens lateinisch übrigens, gesungen. Auch unser Lied hier ist eine Leise. Der Lobpreis wird immer beendet mit einem anbetenden Kyrieruf (Kyrieleis). Reisen wir mit diesem Lied in die Adventszeit des Jahres 1523.

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Christnacht Graupa 2017

In der Stille der Nacht legen wir ab,
was uns beschäftigt, und bringen es zur Krippe.
Wir feiern Jesu Geburt
Im Namen Gottes, der unendlichen Liebe,
im Name Jesu, der neugeborenen Hoffnung
und im Namen des Heiligen Geistes,
der Kraft, die uns zur Krippe führt.

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Christvesper III Graupa 2017 - 18.00 Uhr

Liebe Gemeinde,
„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht eine große Licht!“ „Es gab sich aber, dass ein Gebot ausging von dem Kaiser August.“ Ja wird sind wieder einmal angekommen am Heilig Abend. Die alten Worte machen es uns untrüglich deutlich. In den alten Geschichten ist von Wegen die Rede .Alle sind irgendwie unterwegs: dieser Prophet Jesaja 700 Jahre vor Jesus. Er sieht dunkel Zeiten auf sein Volk zukommen. Das vertraute Leben ist in Gefahr – auch seines mit Frau und Kindern. Die meisten schauen weg, wollen es nicht wahr haben. Auch er hat Angst.

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Christvesper II Graupa 2017 - 16.30 Uhr

Liebe Kinder, Liebe Christvespergemeinde!
Mit der Botschaft, dass Gott in unsere Welt kommt, kann man sehr verschieden umgehen. Der eine wird hektisch und frustriert wie Engel Raphael in unserem Krippenspiel: „so ein Stress, wir laufen uns die Füße wund und die Menschen hören eh nicht zu!“ Sie sind viel zu sehr mit ihrer Selbstinszenierung beschäftigt. Oberbedeutsam wie Erzengel Michael: „Höchste Priorität! Geheimhaltungsstufe Omega!“ Ich gehöre hier zu den Eingeweihten und weiß etwas, was ihr nicht wißt! Auf die pädagogische Art wie Erzengel Gabriel: „Ganz einfach: du nimmst Maria und gehst mir ihr nach Bethlehem.“ Oder gelassen wie Engel Uriel: „Warst du bei den Hirten? Jepp! Was hast du ihnen gesagt? Fürchtet euch nicht! - Je mehr von Weihnachten erfahren, desto besser!“

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Christvesper I Graupa 2017 - 15.00 Uhr

Liebe Kinder, Liebe Christvespergemeinde!
Jeder hat so seine Vorstellung vom Paradies. Die Menschen damals als Jesus geboren wurde, hatten ihre Vorstellungen vom Paradies: Maria will einmal aufatmen aus Schrubben, Putzen, Kochen. Josef erhofft sich ein paar kräftige Aufträge. Der Wirt vom Gasthaus Paradiso und  die Hirten wünschen sich besserer Zeiten Die Weisen suchen das Paradies in Reichtum und Weisheit. Und natürlich unsere Familie am Christbaum: Durch Omas Spruch von den roten Kugeln haben sie nun einiges entdeckt über das verloren gegange und wiedergefundene Paradies.

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Christvesper Diakonisches Altenzentrum 23.12.2017

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Gäste,
jeder hat so seine Vorstellung vom Paradies. Die Menschen damals, als Jesus geboren wurde, hatten ihre Vorstellungen vom Paradies: Maria will einmal aufatmen aus Schrubben, Putzen, Kochen. Josef erhofft sich ein paar kräftige Aufträge. Der Wirt vom Gasthaus Paradiso und  die Hirten wünschen sich besserer Zeiten Die Weisen suchen das Paradies in Reichtum und Weisheit. Und natürlich unsere Familie am Christbaum: Durch Omas Spruch von den roten Kugeln haben sie nun einiges entdeckt über das verloren gegange und wiedergefundene Paradies.

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3. Advent Graupa Musikensemble "Die Krachblüten"

Liebe Gemeinde

Erinnern Sie sich noch an die Adventskalender ihrer Kinderzeit? Ich habe sie noch vor Augen, meine ersten, Anfang der 60er Jahre, nur zwei aufeinander geklebte Pappen, manchmal so lose zusammengeklebt, dass man von oben hineinspicken konnte. Auf dem Deckblatt ein großes Bild, eine heimelige Winterlandschaft z.B., und 23 kleine Türchen und ein größeres, für den Heiligabend. Und hinter den Türchen kleine Bilder, Schaukelpferd oder Nussknacker, Brummkreisel oder Teddybär.

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2. Advent 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde!

Geht es Ihnen manchmal auch so, daß Sie Gott anklagen, sein Eingreifen einklagen möchten - so wie in diesem Predigttext. Seiner Form nach ist es eine Klage, die hier gegen Gott vorgebracht wird. Aber keine jammervolle Klage, die sich selbst bemitleidet, sondern ein Klage, die aus der Zuversicht heraus klagt: Gott wird eingreifen. Schau herab vom Himmel, Greif ein Gott, wo ist dein Eifer?

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1. Advent 2017 Familiengottesdienst Graupa

Liebe Gemeinde,

Aufgeblüht zum Leben - Am Anfang traut keiner dem kleinen Senfkorn etwas zu. Dann wird es gar größer als alle anderen Gewächse. Ähnlich ist es mit dem Kirschzweig der heiligen Barbara: Am Anfang schien es so, als ob der Kirschzweig tot sei. Aber dann blühte er mitten im Winter zu neuem Leben auf. Für Barbara ein Zeichen: »So wird es auch mit mir geschehen. Wenn ich sterbe, werde ich verwandelt zu neuem, blühenden Leben.«

Der Kirschzweig ist seitdem für uns ein großes Zeichen der Hoffnung. Viele Menschen stellen deshalb in der Adventszeit Kirschzweige in die Vase.

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Ewigkeitssonntag Andacht Friedhof Graupa

Liebe Angehörige,

Haben Sie beobachtet, mit welcher Art von Schritten Sie heute hierher gekommen sind? Sicherlich nicht. Wann beobachten wir uns denn schon selbst? Aber wir bemerken es bei anderen, wie sie laufen, wie sie ihre Schritte setzen: entschlossen und fest oder eher zögernd, schleichend unauffällig. So wie wir uns fühlen – so laufen wir auch. Und das ist auch heute am Ewigkeitssonntag so, wo uns der Tod von Angehörigen, der Tod von Menschen mit denen wir in verschiedenster Weise verbunden waren und sind, beschäftigt. Dabei gibt es noch eine erstaunliche Beobachtung: Unsere Schritte am Anfang und am Ende des Lebens ähneln sich, mehr als wir vielleicht meinen.

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Ewigkeitssonntag 2017 - Liebethal, Graupa

Liebe Gemeinde,

zu welcher Musik möchte ich eigentlich in die Ewigkeit eingehen?, so fragt sich die Wiener Schriftstellerin Hilde Spiel am Ende ihrer Autobiografie. Und sie nennt verschiedene Werke, die ihr in unterschiedlichen Lebensphasen viel bedeutet haben. Eine Melodie von Schubert. Eine Sonate von Telemann. Andere denken an vielleicht Mozart oder Bach. Und wieder andere an Hinterseer oder Pink Floyd. Die Geschmäcker sind verschieden....

Ein Lied gibt es allerdings, das über viele Geschmacksgrenzen hinweg bei fast jeder Beerdigung gesungen wird. Wir werden es heute auch anstimmen. „So nimm denn meine Hände“. 

Ein ausführlicher Liedkommentar: Liedkommentar_So_nimm_denn_meine_Haende.pdf

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Salbungsgottesdienst Buß- und Bettag 2017

Liebe Gemeinde,

als Pfarrer nehme ich die Bibel sehr ernst. Ich gebe mir Mühe, das, was ich da lese, auch zu verstehen. In der Regel nehme ich mir dazu manches Handwerkszeug zur Hilfe. Ich schau mir die Gedanken anderer an, ich lese die Kommentare oder Fachliteratur, ich schaue, wo mich dieser Bibeltext an spricht und mich und mein Leben und auch  das Leben der Hörer in positiver Weise berührt. Bei dem heutigen Bibeltext hatte ich mehr Fragen als Antworten.

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Geistliches Wort zum Volkstrauertag - Zentrale Gedenkveranstaltung des Landkreises

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeinde,

der Volkstrauertrag in diesem Jahr unter dem Thema „Krieg und Menschenrechte“ geht dem ganz Elementaren an unserer menschlichen Leben nach. Es geht um grundlegende Fragen, um Leben und Tod, um Zukunft, um den Schutz des Lebens, um die Würde jedes einzelnen Menschen. Das gilt es immer wieder zu buchstabieren durch alle Generationen hindurch.

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Vorletzter Sonntag 2017 St.Marien

Liebe Gemeinde,

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres ist in Deutschland zugleich Volkstrauertag. Er steht in der Reihe der ernsten Anlässe am Ende des Kirchenjahres. Wir gedenken an diesem Tag u.a. in öffentlichen Gedenkstunden der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. In diesem ernsten Umfeld begegnet uns ein Bibeltext, der die Qualität einer Gaunergeschichte hat.

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Drittletzer Sonntag 2017 Eröffnung der Friedensdekade Copitz - Liebthal

Liebe Gemeinde!

Es gibt Streit. Die Mutter der Söhne des Zebedäus – ihr Name wir nicht genannt, kommt mit einem Wunsch zu Jesus, der ihr abgeschlagen wird. Wir können das dreist finden oder peinlich. Aber ist das wirklich so unverständlich? Meine Söhne, so sagt sich die Mutter, haben Haus und Hof, Freunde und Familie verlassen. Sie haben Fischernetz und Handwerkszeug hingeschmissen, gesichertes Einkommen aufgegeben und sind mit nichts als den Kleidern am Leib durch die Lande gezogen. Und jetzt, wo sie nach Jerusalem gehen, zeichnet sich ab: Der Weg mit Jesus hier auf der Erde geht zu Ende.... Also streitet da eine Mutter für ihre erwachsenen Söhne um einen Ehrenplatz im Himmel. Das müsste doch drin sein. Sie sollen mit ihm regieren, richten und mächtig sein.

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21. Sonntag nach Trinitatis 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde,

wer zu so früher Zeit in eine Kirche kommt sich mit anderen trifft, um Choräle zu singen, biblische Lesungen zu hören, etwas Abstand zum geschehen der Woche zu bekommen, Gedanken zu einem biblischen Text zu hören, der erwartet mit einem Gewinn aus dieser Kirche wieder hinauszutreten.

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Kirchweihfest 2017 Graupa

Liebe Gemeinde,

Wir feiern Kirchweih. Gott wohnt bei uns. Daran erinnert uns Kirchweih. Wir hätten gern einen Ort, an dem wir darauf hoffen, darauf zählen dürfen, daß Gott uns in besonderer Weise begegnet. Es ist für mich eine Vergewisserung: Auch in meiner Nähe, auch in meiner Stadt oder meinem Dorf gibt es einen Ort, der in besonderer Weise dazu bestimmt ist, Begegnung mit Gott zu erfahren.

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Kirchweihfest und Jubelkonfirmation 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde, liebe Gäste

Wir feiern heute Kirchweihe und Jubelkonfirmation in Liebethal. Beides hat damit zu tun, dass wir Menschen feste Orte, Punkte brauchen, um unserer Begegnung  mit Gott festzumachen. Beim Kirchweihfest hat es mit Steinen und einem Gebäude zu tun, bei der Konfirmation mit unserer Lebensgeschichte.

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Weltmusik-Gottesdienst 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde!

„Wann wird das Leben endlich wieder richtig einfach?“ Einen besorgten Zeitgenossen habe ich unlängst so fragen und klagen hören. „Wann wird das Leben endlich wieder richtig einfach?“ Heute, so scheint’s mir – heute könnte das Leben wieder einmal richtig einfach sein! Sonntag­vormittag. Gottesdienst. Die Liebethaler Kirche wunderschön geschmückt mit allem, was das Jahr geboten hat einschließlich Erntekrone – dazu herrliche Musik. Erntedank: der Dank für das, was wir nicht selber machen können! Das Erntedankfest erklärt sich selbst. Es braucht dazu keinen Akt des Glaubens wie an Weihnachten oder Ostern. Es braucht dazu kein Bekenntnis zu einer besonderen Religion. Denn Erntedank wird überall gefeiert so lange gefeiert, wie es Menschen gibt.

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14. Sonntag nach Trinitatis 2017 Erntedankfest Graupa

Liebe Kinder, liebe Gemeinde, Tja, diese Vogelscheuche, das ist schon ne Marke, was? Hat sie doch tatsächlich gemeint, alles gehört ihr, die Kartoffeln, das Getreide, die Kirschen, bloß weil sie ihren Teil dazu beigetragen hat, dass es eine, reiche Ernte gab. Naja, allzu viel Durchblick und Einsicht kann man von so einer Vogelscheuche eben auch nicht erwarten, sie ist halt kein Mensch, das muss man verstehen.   .Allerdings können auch wir Menschen manchmal ziemliche Vogelscheuchen sein, und ich rede jetzt nicht von Leuten mit zerzausten Frisuren oder seltsamen Klamotten..

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Kirchweihgottesdienst 2017 St. Marien Pirna

Liebe Gemeinde

Wir feiern Kirchweih. Gott wohnt bei uns. Daran erinnert uns Kirchweih. Wir hätten gern einen Ort, an dem wir darauf hoffen, darauf zählen dürfen, daß Gott uns in besonderer Weise begegnet. Es ist für mich eine Vergewisserung: Auch in meiner Nähe, auch in meiner Stadt oder meinem Dorf gibt es einen Ort, der in besonderer Weise dazu bestimmt ist, Begegnung mit Gott zu erfahren. Wir feiern Kirchweih. Gott wohnt bei uns. Daran erinnert uns Kirchweih. Wir hätten gern einen Ort, an dem wir darauf hoffen, darauf zählen dürfen, daß Gott uns in besonderer Weise begegnet. Es ist für mich eine Vergewisserung: Auch in meiner Nähe, auch in meiner Stadt oder meinem Dorf gibt es einen Ort, der in besonderer Weise dazu bestimmt ist, Begegnung mit Gott zu erfahren.

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12. Sonntag nach Trinitatis - Geburtstags-Gottesdienst DAZ-Graupa

Liebe Gemeinde, liebe Gäste des Diakonischen Altenzentrums hier in Graupa,

„Wie geht es Ihnen?“ So lautet zumeist die erste Frage beim Arztbesuch. „Wie geht es Ihnen?“ so könnten wir auch eine Blitzumfrage hier vor oder nach dem Gottesdienst machen.  Mancher würde vielleicht höflich antworten: „Danke der Nachfrage, mir geht es gut!“

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12. Sonntag nach Trinitatis - Gottesdienst zur Gemeinderüstzeit

Liebe Gemeinde,

der Wunsch, den unsere Jahreslosung enthält, sprengt jedes Maß. Darin geht es um nicht weniger als um ein „neues Herz“ und einen „neuen Geist“. Wer unter unseresgleichen würde wagen so zu sprechen: Ich wünsche Dir ein „neues Herz, einen neuen Geist.“ Da würden wir doch gerne selbst ein Wort mitreden. Wer will sich so etwas anmaßen?

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11. Sonntag nach Trinitatis 2107 Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese

Liebe Gemeinde

das Alphabet gehört zum Basiswissen der Menschheit. Was heißt der Menschheit – eines jeden Menschen. Wer einen Erstklässer vor Augen hat, sein Kind, eine Enkelin, oder man mag sich auch an die eigene Schulzeit erinnern, sieht überall das gleiche Bild: Der Stift liegt noch schwer in der Hand, aber schon muss man Schwung holen und Kurven, Bögen und Linien ziehen und dann zu den richtigen Buchstaben zusammensetzen: Einen Halbkreis für ein C, ein Ei für ein O. Und wie kommt man nach Zweidrittel „N“ am Ende wieder gerade hoch? Dranbleiben heißt die Devise, denn: Ohne Buchstaben geht nichts, kein Wort, kein Text, kein Lesestück. Ohne Buchstaben bleibt man Analphabet, und das heißt Ausgeschlossensein von wesentlichen Funktionen des Lebens, der Bildung, der Gesellschaft.

Und hier gibt es das Gottesdienstblatt

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10. Sonntag nach Triinitatis 2017 Copitz Liebethal

Liebe Gemeinde,
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Geschichten von Anfang haben einen besonderen Reiz. Es geht nicht darum, jedes mal sozusagen bei Adam und Eva zu beginnen. Aber wer sich auf seine Anfänge besinnt, der kommt oft auch den grundlegenden Dingen in seinem Leben nahe.

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Gottesdienst zum Ortsfest 2017

Liebe Gemeinde,

Gottes Hand erschafft und erhält - Am Anfang: Gottes Hand erschafft – aber nicht nur das: sie erhält auch. Uns zum Beispiel. Dass wir überhaupt leben, unser Organismus funktioniert – ein einziges Wunder.

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Familiengottesdienst zum Schulbeginn

Liebe Kinder, liebe Erwachse

Ich will euch eine Geschichte erzählen von einem jungen Mann. Die Geschichte spielt in einem fernen Land. Dort war es warm, heiß. Die Menschen mußten viel arbeiten, mehr als gut ist. Aaber sie bekamen keinen Lohn dafür, mit dem sie etwa ihre Familie versorgen konnten (neue Sachen, ordentlich was zu essen usw.). Nein, sie waren keine freien Leute, sie waren Sklaven. Durch Krieg oder durch Armut.

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7. Sonntag nach Trinitatis 2017 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde!

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ So sagt es Jesus am Ende dieses kurzen Predigtabschnittes. Vom Brot gibt es viele Geschichten. Vom Brot könnte jeder von uns erzählen.

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4. Sonntag nach Trinitatis 2017 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde,

als ich vorhin die Geschichte von Josef und seinen Brüdern noch einmal erzählt habe, da hatte mancher vielleicht schon den Eindruck: Ende gut, alles gut. Josef hatte in seinem Leben zwar ein unerhörtes Auf und Ab, eine Achterbahn des Lebens durchmessen, aber es war doch zu einem guten Ende gekommen.

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3. Sonntag nach Trinitatis 2017 Struppen Sonnenstein

Liebe Gemeinde!

Wir haben es manchmal schwer mit den allzu bekannten Geschichten der Bibel. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf ist so eine Geschichte. Wir haben uns an den Verlauf dieser Geschichte so gewöhnt, daß wir die Ecken, die Herausforderung dieser Geschichte gar nicht mehr hören. „Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste läßt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet?" Die Zustimmung der Hörer war Jesus damals gewiß. Jeder würde das tun.

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2. Sonntag nach Trinitaits 2017 Graupa Copitz

Liebe Gemeinde,

„Kommt her zu mir alle, die mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“ So wie der Wochenspruch bringt auch das Evangelium eine nahezu grenzenlose Einladung Jesu zum großen Fest , zum Reich Gottes zum Ausdruck. So kennen wir das, so hören wir das gern, manchmal schon zu oft, so dass ich  der Eindruck einschleicht, hier wird das Evangelium auf eine harmlose „Gott-hat-euch-alle-lieb-Botschaft“ verkürzt. Ja solche Geschichten hören wir gerne.

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Johannisandacht 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde

Der Johannistag, der 24.Juni, ein Fest auf der Höhe des Jahres, ist zugleich eines der wenigen Feste, wo evangelische Christen eines "Heiligen" gedenken. Wir feiern die Geburt Johannes des Täufers, des Vorläufers und Freundes Jesu. Und wir feiern diesen Tag auf der Höhe des Jahres genau 6 Monate vor der Geburt Jesu, weil es im Lukasevangelium heißt (1,36a), daß Elisabeth, die Mutter des Johannes bereits im 6.Monat schwanger war, als Maria die Geburt ihres Sohnes Jesus angekündigt wurde. Und nachdem die Geburt Jesu auf den kürzesten Tag des Jahres, von dem an es immer heller wird, gelegt wurde, fand die Geburt Johannes des Täufers genau auf der anderen Seite, des Jahres ihren Platz: Auf der Höhe des Jahres, an dem Tag, von dem an die Tage immer kürzer werden. Die Geburt Jesu an dem Tag, wo das Jahr, das Licht, das Leben wächst. Die Geburt Johannes des Täufers an dem Tag, wo das Jahr, das Licht, das Leben abnimmt. „Er muß wachsen“, sagt Johannes von Jesus. „Ich aber abnehmen,“ sagt er von sich selbst.

Wachsen und Abnehmen - das ist der Themasatz aus dem gehörten Abschnitt des Joh.  Evangelium.

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Ökumenischer Gottesdienst zum Stadtfest 2017

Liebe Gemeinde, Gäste,

es ist ein gutes Zeichen, dass der Ökumenische Stadtfestgottesdienst für die Stadt Pirna hier auf dem Markt stattfindet. Denn das heißt: Wir Christen verstecken uns nicht mit unserem Glauben und mit den Zeichen unseres Glaubens, sondern sind damit im öffentlichen Raum präsent, machen uns erkennbar. Wir bekennen uns zu dem menschenliebenden Gott und wir tun es miteinander als Christen verschiedener Kirchen und Gemeinden.

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Familiengottesdienst Schuljahresende Trinitatis 2017

Liebe Gemeinde!

In wenigen Wochen gehen viele von uns auf Reisen - in die Ferne oder in die Nähe. Zuvor wird eingepackt: Alles, was man auf einer Reise so braucht. Wir haben hier ein paar Koffer, Rucksäcke und Taschen, zu denen uns die Christenlehrekinder oder diejenigen, denen das Gepäckstück gehört, etwas erzählen werden.

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Pfingstmontag 2017 Regionalgottesdienst Graupa

Liebe Gemeinde !

Zu Pfingsten hören wir im Gottesdienst jene Geschichte der Apostelgeschichte vom ersten Pfingsten in Jerusalem. Da wird erzählt, wie sich auf einmal Menschen über alle Grenzen der Sprachen verstehen. Unter ihnen ist eine Gemeinschaft ent­standen, die alle Unterschiede aufwiegt. Das Lob Gottes und der Geist Gottes ver­bindet sie trotz der Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen und Völkern. In unserem Alltag erfahren wir oft das Gegenteil. Oft verstehen wir uns nicht, obwohl wir eine Sprache sprechen. Uns geht es dann so wie den Menschen am Ende der folgenden Erzählung:

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Pfingstsonntag 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde,

Jesus geht weg und wir sollen das auch noch gut finden! Spätestens bei dieser Aussage aus dem Johannesevangelium fühle ich mich von allen guten Geistern verlassen. Den Rest der Worte kann ich dann kaum noch verstehen. Wie von allen guten Geistern verlassen fühlt es sich manchmal an, auf dieser Welt zu leben.

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Ökumenischer Gebetsgottesdienst für die Einheit der Christen 1.6.2017 Pirna St.Kunigunde

Liebe ökumenische Gemeinde

vor unseren Augen ist hier eine Mauer entstanden.  Zugegeben sie ist aus Pappkartons gebaut und deshalb nicht so bedrohlich wie andere Mauern. Aber es ist trotz allem eine Mauer. Wir haben nicht einfach schön brav nachgemacht, was im liturgischen Entwurf für diesen Gottesdienst für die Einheit  der Christen vorgesehen war. Da waren noch viele härtere Begriffe enthalten. Trotzdem hat das Anwachsen dieser Mauer sicherlich bei dem einen oder anderen manches Unbehagen ausgelöst.

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Konfirmation Graupa 2017

Liebe Festgemeinde, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

ihr kennt sicher den Werbespot: Die Mutter fährt zum Einkaufen und drei Kinder rufen: „O, Mama, bringst du uns etwas mit?“ „Ja was denn?“ fragt die Mutter. Und drei sagen nacheinander: „Etwas Spannendes!“, „Etwas zum Spielen“, „Etwas Süßes!“, „Gleich drei Wünsche auf einmal?“ Die Mutter wird von ihrem ältesten begleitet, und der gibt ihr den Tip mit den Überraschungseiern auch Ü-Ei genannt. Etwas Spannendes!, Etwas zum Spielen und Etwas Süßes!

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Konfirmandenabendmahl Liebethal 2017

Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern,

das, woran hier heute Anteil erhaltet, was ihr heute zu euch nehmt, in euch aufnehmt, das Abendmahl – ist der größte Schatz unserer Kirche. Ich greife ja nicht so schnell große Worte. Aber hier ist das Wort „heilig“ angebracht. Unsere katholischen Schwestern und Brüder nennen es Heilige Eucharistie oder Heilige Kommunion. Worum geht es?

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Kantate 2017 Graupa

Liebe Gemeinde,

der Wonne-Monat Mai hat begonnen. Wir freuen uns an der Natur. Sicherlich ist das bei Ihnen auch so gewesen: Wenn das erste, frische Grün an den Bäumen treibt und auf den Wiesen zu sehen ist, dieses ganz frische helle junge Grün, das sind die schönsten Tage des ganzen Jahres. Da ist von Tag zu Tag neu zu entdecken, wie es draußen im Garten oder auf den Feldern wächst. Wir haben in diesem Jahr schon zeitig ein paar schöne sonnige April- und Maitage gehabt, in denen das besonders zu spüren war.

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Jubilate Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden 2017

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden,

der Vorstellungsgottesdienst unserer Konfirmanden hat immer eine mehr oder weniger lange Entstehungsgeschichte. Da gibt es nichts Vorgeschriebenes und es ist schon gar keine Prüfung. Die Konfirmanden bekommen die Chance, der Gemeinde einmal das zu sagen, was sie für wichtig halten. Und so sind wir in diesem Jahr bei der Frage gelandet: Hilft Gott wirklich? Sie hören schon heraus: Das klingt nicht nach einem glatten Ja. „Ja, Gott hilft.- Ende.“

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Quasimodogeniti 2017 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde,

Ostern liegt eine Woche hinter uns. Wir hatten eine ganze Reihe unterschiedlicher Gottesdienste in der Karwoche und dann zu Ostern. Der Sieg Jesu über den Tod, das Osterlachen. Christus hat dem Tod die Macht genommen – in vielen Aspekten wurde die Osterbotschaft bedacht und besungen. Schüler und Eltern konnten sich noch eine Woche an den Osterferien freuen. Am Montag klopft auch bei den Schülern der Alltag wieder an die Tür. Und ganz ähnlich wie nach dem Weihnachtsfest stellt sich die Frage: Was bleibt und was trägt, wenn das „Christ ist erstanden“ verklungen ist?

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Ostermontag 2017 Pillnitz (Pfarrer Zirkler)

Predigt von Pfarrer Joachim Zirkler (Studienleiter beim Zentrum des Lutherischen Weltbundes in Wittenberg)

Liebe Gemeinde,

Ostern 2017: Können wir aufgeklärten Menschen Ostern feiern? Die Auferstehung Jesu von den Toten? Ist das vernünftig? Ist das rational? Vernunft und Rationalität haben doch längst die Herrschaft übernommen.

Ostern 2017: Seit 6 Jahren Krieg in Syrien, Attentate in Europa, Säbelrasseln in Nordkorea, die Türkei auf dem Weg in die Diktatur, ein amerikanischer Präsident, der heute so redet und morgen ganz anders handelt. Eine rationale, eine vernünftige Zeit? Nein, eine Zeit, in der wir mit dem Irrationalen, mit dem Unvernünftigen rechnen müssen.     weiterlesen

Ostersonntag 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde,

„Auf, auf, mein Herz, mit Freuden nimm wahr, was heut geschicht!" Ein mitreißendes Lied, mit einem gewaltigen „drive" nach vorn und nach oben. Eines der ersten Gerhardt-Lieder, die Johann Crüger 1647 in seinem Gesangbuch veröffentlichte. Eines der ersten Lieder, aber auf Anhieb höchste Kunst auf der Höhe der Zeit.

Paul Gerhardt erfand für dieses Lied eigens eine neue Strophenform. Darin war er ein wahrer Meister. Alles ist scheinbar ganz schlicht und einfach, aber durch den Wechsel von Kreuz- und Paarreimen, durch Binnenreime, wo es sich nur so überschlägt, durch den Wechsel von betonten und unbetonten Endungen drängt und zieht es voran.

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Osternacht mit Taufen Graupa 2017

Liebe Gemeinde,

Ein unheimliches Gefühl ist es, in einem dunklen Raum eingesperrt zu sein. Die Tür schlägt zu. Der Licht-Schalter befindet sich draußen auf dem Flur. Das Fenster ist viel zu schmal, um sich hindurchzuzwängen. Vergeblich rütteln wir an der Klinke. Wir rufen. Niemand hört uns. Wir reden uns gut zu: Irgendwann wird schon jemand kommen. Aber die Zeit verrinnt und niemand erscheint. Da fühlen sich selbst die Beherz­testen unter uns vermutlich ausgeliefert und ein wenig verloren. Noch viel bedrängender empfinden wir uns als hilf- und machtlos, wenn wir sehr dunkle Phasen in unserem Leben durchleiden.

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Osterblasen 2017 Graupa Friedhof

Liedfolge und Texte des Osterblasen auf dem Graupaer Friedhof

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Karfreitag 2017 Graupa - Sterbestunde Jesu

Sieben Bilder zu "Händen" am Karfreitag

Gesalbt - Eine Frau – wir kennen ihren Namen nicht. Vielleicht kannte ihn nicht einmal Jesus. Eine Frau, die voll ausschenkt aus der Fülle dessen, was sie hat und was sie ist. Sie füllt die leere Hand, bis sie überläuft – so groß ist ihre Liebe! Eine Frau, die Jesus salbt – eine zärtliche Geste, die Schutz und Geborgenheit vermittelt; die auf das hin versiegelt, was geschehen wird.

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Karfreitag 2017 Liebethal Abendmahlsgottesdienst

Liebe Gemeinde,

am Kreuz kommen wir nicht vorbei. Viele Kreuze begegnen uns: auf unseren Friedhöfen, in den Todesanzeigen, an den Straßenrändern und einfach als Schmuck um den Hals gehängt. Auch in unserer Liebethaler Kirche begegnen wir dem Kreuz auf dem Altartisch und ganz zentral im Altarbild unserer Kirche. Ich bin dieser Kreuzigungsdarstellung etwas nachgegangen, aber bei weitem noch nicht fertig damit. Doch wann sollte man mit diesem Thema auch fertig sein. - Beobachtungen zum Altarbild der Liebethaler Kirche

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Gründonnerstag 2017 Tischabendmahl Graupa

Himmelhochjauzend - zu Tode betrübt - eine Geschichte von 12 Jüngern - in Kerzenform

Judas (mit einer Kerze): Ich bin enttäuscht von Jesus. Ich wollte ihn zum König krönen. Er war für mich der neue König, der die Römer für immer aus dem Land jagt. Aber er ist halt doch ein Verlierer. Er hat mir etwas vorgemacht. Ich war bereit, für ihn zu kämpfen! Und jetzt knickt Jesus ein. So ein Schwächling!

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Judika 2017 Copitz Graupa

Liebe Gemeinde!

Der Glaube der Christen kommt nicht immer nur nett daher, wo es locker flockig durchs Leben geht und der liebe Gott immer nur lieb ist. Der Glaube führt uns – wie das Leben – zuweilen auch an Abgründe. Nichts paßt mehr. Wir bringen nichts mehr zusammen. Vor uns steht die große unbeantwortbare Frage: Wie kann Gott das zulassen? Wie kann Gott so handeln?

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Lätare 2017 Pirna

Liebe Gemeinde,

Unter den Menschen zur Zeit Jesu muss es eine große Sehnsucht nach Veränderung, nach Neuanfang gegeben haben. Im Johannesevangelium wird u.a. davon erzählt. Sicher sind die äußeren Lebensumstände unendlich weit entfernt von unseren. Die Sorge um das tägliche Brot, harte oftmals körperlich schwere Arbeit, die weit über einen Acht-Stunden-Tag hinausgeht, dazu das Gefühl, von  Fremden – von den Römern – beherrscht zu werden – das alles läßt viele Wünsche offen. Das alles weckt eine Sehnsucht nach Veränderung.

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Okuli 2017 Copitz Graupa

Das Sinnesorgan, das dem heutigen Sonntag den Namen gegeben hat, ist das Auge. Es spielt in unserem Gottesdienst und auch im Predigtabschnitt eine wichtige Rolle. (Psalm 34,16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien). Was unsere Augen, was Jesu Augen, was Gottes Augen sehen - darum geht es an diesem Sonntag.  Ein Sonntag, der eine ganz entscheidende Stelle auf dem Weg Jesu nach Jerusalem markiert.

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Reminiscere 2017 Liebethal Copitz

Liebe Gemeinde.

„Wir möchten gern ein Zeichen von dir sehen!“ so beginnt diese Geschichte, die als Predigttext für den heutigen Sonntag vorgesehen ist. Wir möchten gern ein Zeichen sehen! Vorausgegangen war diesem Wunsch, diesem Anliegen die Heilung eines Besessenen, die Heilung eines Menschen, der nach damaliger Meinung von bösen Geistern getrieben wurde. Das hätte doch Zeichen genug sein können! Aber es war ihnen nicht eindeutig genug, darum fordern die Pharisäer und Schriftgelehrten ein Zeichen.

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Invokavit 2017 Kantatengottesdienst Graupa

Liebe Gemeinde,

Warum ist unsere Welt so, wie sie ist? So fragen wir. Warum will der Mensch nichts von Gott wissen und geht lieber seinen eigenen weg, von dem er ahnt oder oft genau weiß, daß dieser Weg nicht ins Paradies führt? Warum gibt es diesen Riss zwischen Mensch und Mensch, zwischen Mensch und Gott, zwischen dem Mensch und der Schöpfung? Warum ist unsere Welt mit Schmerzen, Leid, Tod, Vergeblichkeit und Schuld verbunden? Fragen über Fragen.

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Sexagesimä 2017 Graupa-Copitz

Liebe Gemeinde,

auf der Suche nach etwas, was den Zuschauer vielleicht noch überraschen und faszinieren könnte, haben die Macher in der Fernsehprogrammen seit einiger Zeit das Phänomen „Mystery“ für sich entdeckt. Auch im Kino und auch dem Büchermarkt hat man diesen Bereich entdeckt. Berichtet wird nach Phänomenen und Geschichten, die sich so rein wissenschaftlich und rational nicht erklären lassen, wo wir es doch sonst gewohnt sind, dass es für alles eine verstandesmäßige, eine wissenschaftliche  Erklärung gibt. Dunkle Geheimnissen übernatürliche Kräfte und moderne Mythen werden dargestellt.  Das Geheimnisvoll andere, das letztlich nicht Verstehbare, und doch  Wirkmächtige ist da Thema.

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Letzter nach Epiphanias 2017

Liebe Gemeinde,

Bist du es? - so ist, so war das Thema der diesjährigen Bibelwoche überschrieben. In insgesamt sieben Themen bzw. Veranstaltungen ging es darum: Wer ist dieser Jesus? Diese Frage ist für Christen nicht neu. Einen anderen Ton bekommt diese Frage, wenn es heißt: Wer ist dieser Jesus für mich und mein Leben? Die Geschichte der suchenden Sterndeuter, die Seligpreisungen der Bergpredigt, die Frage des Täufers „Bist du es?“, das Gleichnis vom großzügig vergebenden König und das Gleichnis vom Weltgericht, wo es um den Nächsten geht fragen auch immer danach, was denn dieser Jesus für mich – für jeden von uns bedeutet, was er in unser Leben bringt.

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4. Sonntag nach Epiphanias 2017 Liebethal

Liebe Gemeinde,

im Jahr 2011 gab es Plakate für den Ökumenischen Kirchentag in München. Das Foto zeigte zwei Jugendliche, die vor einer wunderschönen Bergkulisse vergnügt lachend über das glatte blaue Wasser eines Sees hüpfen. So leichtfüßig, wie man versucht, über eine Pfütze zu springen, gingen sie über das Wasser. Diese Bilder wurden am - oder besser: auf dem Chiemsee aufgenommen. Es ist keine Fotomontage, sondern man hatte Podeste fest unter der Wasseroberfläche verankert. Daher konnten diese Jugendlichen für die Fotos tatsächlich auf dem Wasser gehen. 

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3. Sonntag nach Epiphanias 2017 Marienkirche, Zuschendorf

Liebe Gemeinde,

Glauben kann Berge versetzen – dieser Satz ist sprichwörtlich geworden und er bezieht sich auf einen der Sätze, die Jesus über den Glauben gesagt hat. „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein. (Mt 17,20).“ Jesus spricht öfter vom Glauben. Das verwundert uns heute in Mitteleuropa, das von manchen gern als christliches Abendland reklamiert wird, nicht weiter. Natürlich spricht Jesus vom Glauben – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. - Aber so sicher war das auch zur Zeit von Jesus nicht.

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2. Sonntag nach Epiphanias 2017 - Pirna-Sonnenstein

Liebe Gemeinde,

Ich kann Mose gut verstehen. Er ist fertig mit Gott und der Welt, mit seinem Gott, mit seinen Leuten. Müde und ausgelaugt. Frustriert über die, die er mit Gottes Hilfe in die Freiheit von ägyptischer Sklaverei geführt hat. Doch das gelobte Land kommt und kommt nicht in Sicht. Stürme und Sand, Hunger und Durst, Irrwege und Unsicherheit haben die Menschen verrückt gemacht, denn es ist verrückt, sich nach der wohlgenährten Sklaverei zurück zusehnen, nach den legendären „Fleischtöpfen Ägyptens“, wenn man erstmal den Geruch der Freiheit in der Nase hatte.

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Empfang der Sternsinger 2017

Heute will ich euch die Geschichte von Quok, dem Wetterfrosch, erzählen. Quok arbeitete schon seit vielen Jahren als Wetterfrosch, und er war ausgesprochen beliebt, vor allem bei den Kindern. Denn Quok machte etwas, das die Wetteransager im Fernsehen sich nicht trauten: Er sagte immer nur das gute Wetter voraus. Wenn er ein Gewitter aufziehen sah oder dicke Regenwolken von ferne ahnen konnte, dann blieb er einfach in seinem Wetterfrosch-Glas und schaute nicht heraus. Sollte aber die Sonne scheinen, dann sprang er seine Leiter hinauf und quakte laut: Die Sonne scheint, nichts wie raus mit euch! Packt die Badesachen ein, holt die Fußbälle und Fahrräder raus. Quok war der beliebteste Gut-Wetter-Frosch seiner Zeit. Eines Tages erhielt Quok einen Brief mit einem bunten Rand und einer ganz fremdartigen Briefmarke darauf.

Hier gibt es die Powerpointpresentation zu unserem Gottesdienst

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Neujahr 2017 Pillnitz

Liebe Gemeinde!

„Gesundes Neues!“ – so lautet die Kurzformel, die wir dem Nachbarn oder Bekannten zurufen, wenn wir ihnen in der vergangenen Nacht, heute oder in den nächsten Tagen begegnen. Wir sind im neuen Jahr angekommen. Es liegt vor uns noch wie eine neues Land. Aber an vielen Stellen sind schon Pflöcke, Markierungen eingeschlagen: Termine, Vorhaben, der Jahresurlaub, eine besonderes Jubiläum usw.  Wenn von Silvester auf Neujahr die Uhr von 23:59:59 auf 00:00:00 wechselt, dann macht sie nichts anderes als an anderen Tagen auch – nu5r das eben das Datum vom 31.12.2016 auf den 01.01.2017 wechselt. Der Jahreswechsel hat zwei Seiten: Zum einen sagen wir uns. Alles zurück auf Null. Reset. Zum anderen wissen wir: Wir nehmen viel und nicht zuletzt uns selbst aus dem alten in das neue Jahr mit.

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Silvester 2017 Graupa

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Die Stille des Silvesterabends, soweit sie noch nicht von vorzeitigen Böllern durchbrochen wird, hat schon etwas Besonderes. Natürlich halten wir inne, blicken zurück auf das vergangene Jahr, im Weltgeschehen, im Leben unserer Kirchgemeinde und natürlich ganz persönlich. Das Geschehen in einer global agierenden Welt hat Wirkungen bis ins kleinste Dorf.

Die Jahresbilanzen in diesem Jahr fallen anders aus. Die Töne sind stiller, nachdenklicher, weniger großspurig. Sicherlich: Der Wirtschaft in Deutschland und Europa geht es gut. Wir können uns an einer präzise und sicher funktionierenden Gesellschaft mit allen ihren Annehmlichkeiten erfreuen. Aber der Blick in die Weltpolitik hinterläßt viele Fragezeichen: Die Terrorakte in Europa und eben auch in Deutschland, der Putsch in der Türkei, der Brexit, der Krieg in Syrien und der Polit-Neuling Donald Trump als künftiger US-Präsident. Was sehen wir da auf uns zukommen oder schauen wir lieber gleich weg?

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Christfest II Graupa 2016

Liebe Gemeinde,

Weihnachten 2016 scheint mir unter einem anderen Vorzeichen zustehen. Ich habe den Eindruck, dass es etwas verhaltener, nachdenklicher gefeiert wurde als in anderen Jahren. Der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, auf einen Ort, der mit dem Lebensgefühl von Weihnachten etwas zu tun hat, die Bilder aus dem offiziell „befreiten“ und weithin zerstörten Aleppo, wo wieder einmal die Machtinteressen über jede Art von Menschlichkeit gestellt wurden, und manche andere Ereignisse werfen manche Frage auf. Greift jetzt mehr soziale Kälte um sich oder rücken die Menschen in Deutschland und Mitteleuropa mehr zusammen?

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Christfest I Liebethal 2016

Liebe Gemeinde,

Die Nachrichten brachten es immer wieder gerade in den Wochen vor Weihnachten: Verhungerte Kinder. Ermordete Neugeborene. Verwahrlost, verworfen. Die Krippe ist verwaist. Soziale Kälte liegt über den Vorstädten. Und in den warmen bürgerlichen Wohnzimmern nimmt man sich noch ein Vanillekipferl und zeigt sich anstandsgemäß entsetzt. Wie kann das nur passieren, mitten unter uns? Die Experten haben eine Antwort. Das tragische Phänomen der Moderne und der Menschen, die sich in dieser Welt der Höchstanforderungen nicht mehr heimisch fühlen. Von Müttern, denen mit der Leistungsfähigkeit auch die Liebesfähigkeit abhanden gekommen ist.

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Christnacht Graupa 2016 - 23.00 Uhr

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

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Christvesper Graupa 2016 - 18.00 Uhr

Liebe Gemeinde,

Es ist Abend, Heilig Abend, fast schon Nacht. Weihnacht 2016. Weih-nacht meint doch wohl eine geweihte Nacht. Wo spielt Weihe bei uns heute noch eine Rolle? Weihen sind Ausdruck der Hingabe und er persönlichen Zueignung. Wenn einem Staatsoberhaupt oder einem Menschen etwas geweiht wird, dann ist das eine Geste besonderer Verbundenheit und Zugehörigkeit. Weihe bedeutet, dass der oder das Geweihte künftig und auf Dauer nicht mehr für den normalen, „profanen“ Gebrauch bestimmt ist, sondern einem besonderen, religiösen oder symbolhaften. Der oder das Geweihte hat eine neue Würde, eine neue Bedeutung erhalten. Diese Nacht ist also nicht mehr einfach eine beliebige Nacht, sondern eine geweihte Nacht, die mit einem Heiligen Abend beginnt.

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Christvesper Graupa 2016 - 16.30 Uhr

Liebe Kinder, liebe Gemeinde am Heilig Abend,

Stille Nacht, heilige Nacht. In unseren Gottesdiensten heben wir dieses Lied in der Regel auf für Heilig Abend. Zuvor soll es nicht übersungen, überhört werden. Stille Nacht, Heilige Nacht. Zu dieser Nacht gehören die dichtesten, intensivsten Erfahrungen, die wir als Menschen machen können. So kann das Leben sein. Alle versuchen, aufeinander zu achten, miteinander gut um zugehen, so manches Zeichen wirklicher Liebe zu zeigen. So könnte es sein. So schön. So friedvoll.

Umgekehrt aber auch: So schwer kann es sein. Voller Leid, weil keiner kommt oder der Verlust eines Menschen noch schmerzt. Voller Sehnsucht und Heimweh nachdem, was nicht mehr ist. Voller Schmerz, weil unsere Welt alles andere als heil ist.

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Christvesper Liebethal 2016 - 15.00 Uhr

Liebe Gemeinde heute am Heilig Abend in Liebethal,

Der kleine Engel in unserem Krippenspiel hat es ganz schön schwer. Erst wir der von den erfahrenen Engeln abgehängt und irrt durch die Welt, befragt verschiedene Menschen, ob sie ihm vielleicht sagen könne, wo Gott heute in die Welt kommt. Und als er dann alle zusammen hat, dann ist es wieder unklar, ob sie miteinander den Weg finden dahin, wo Gott in die Welt kommt. Ist das jetzt schon sicher, dass es hier ein happy End gibt. Ist das jetzt schon sicher, dass der Kleine Engel und überhaupt alle anderen dort ankommen, wo Gott in die Welt kommt?

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4.Advent Liebethal - Vokalensemble "Die Krachblüten"

Liebe Gemeinde

Es ist Adventszeit. 4.Advent. Sechs Tage noch bis Weihnachten. Wir haben uns auf diesen Gottesdienst, diese Insel mit schöner Musik, diese Stunde gefreut. Eine ganze Reihe schöner, bekannter oder auch neuer Advents- und Weihnachtslieder begegnen uns in diesem  Gottesdienst. Wer in diesen  Lidern nicht fehlen darf: Maria, die Mutter Jesu. Ich sage bewußt: die Mutter Jesu, denn bei allen anderen Titel und Bezeichnungen für Maria gehen die Vorstellungen und Bilder schnell auseinander: Jungfrau Maria, Gottesmutter, Schmerzensmutter, Himmelskönigin, Mutter des Glaubens, der Kirche, der Barmherzigkeit.

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3.Advent Graupa, Zuschendorf

Liebe Gemeinde,

angesichts des Wetters in Deutschland -  grau und regnerisch – sagt sich mancher, der nicht gerade auf Wintersport steht: Ab in den Süden, in die Wärme! Weihnachten in der Sonne! Die Reiseanbieter haben sich längste darauf eingestellt. Und mancher geht dann gleich ins Extrem: „Weihnachten in der Wüste.“ Statt Weihnachtsgans und Rotkohl, Lamm am Spieß über dem Lagerfeuer gebraten. Statt „Stille Nacht“ im Weihnachtsmarktgewusel Trommelrhythmen und Beduinen-Flöte in sternenklarer Nacht – anschließend Weite und Stille, wie sie in unserer mitteleuropäischen Zivilisation nicht mehr zu finden ist.

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2. Advent - Einführung der Lutherbibel 2017 - Liebethal

Liebe Gemeinde,

gut dran ist, wer auf seine Frage eine Antwort bekommt,
glücklich ist, wer auf seine wichtige Frage eine richtige Antwort bekommt,
selig ist, wer auf seine Lebensfrage eine Leben schenkende Antwort bekommt.

Keine Frage, richtiges Fragen ist zurzeit gefragt, genauso wie gute Antworten. Selten gab es in unsere Gesellschaft so viele Möglichkeiten Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Wir leben im Zeitalter des Internets, des Smartphones und der vielen Quiz-Sendungen und Talk-Runden im Fernsehen. Es sind Sternstunden, wenn jemand keine oberflächlichen Fragen stellt sondern die für ihn wichtigen Fragen.

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Familiengottesdienst 1.Advent 2106 " der Heil und Leben mit sich bringt"

In der Advents- und Weihnachtszeit begegnen uns viele Dinge, die eine sachliche Eben und eine symbolische Eben haben. Der Stern, der Tannenzweig, der Christbaum, die Nuß , das Licht  - sie alle sind erst einmal Dinge, die einfach da sind und sie sind zugleich Zeichen, die uns hinweisen auf das Besondere der Advents- und Weihnachtszeit, die uns hinweisen auf Jesus, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern.

Genauso ist es mit dem Lebkuchen. Von einem, „ Heil und Leben mit sich bringt“ haben wir im Eingangslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ gesungen.  Der Lebkuchen hat seinen Namen wahrscheinlich als ein Lebenskuchen bekommen

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Ewigkeitssonntag 2016 Andacht auf dem Friedhof

Liebe Angehörige,

der heutige Tag hat mehrere verschiedene Namen, die unsere Gedanken in verschiedene Richtung weisen, heute an dem Tag, an dem wir der Menschen gedenken, die im vergangenen Kirchenjahr verstorben und hier beigesetzt wurden: Totensonntag, Ewigkeitssonntag, Gedenktag der Entschlafenen.

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Ewigkeitssonntag 2016 Gottesdienst Liebethal Graupa

Liebe Gemeinde,

der heutige Tag, an dem an die Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres und überhaupt an unsere Verstorbenen denken, ist voll von Erinnerungen. Manchmal ist die Erinnerung so nahe, so lebendig - dass wir sie für Realität halten könnten. Mancher sagt: „Es ist noch wie gestern. Jeden Moment könnte er, könnte sie den Raum betreten. Wenn der Tag beginnt oder zu Ende geht, wenn ich etwas ganz bestimmtes tue, dann ist mir so, als ob mein Mann, meine Frau, meine Mutter, mein Vater mit dabei sind. Da spielt mir die Erinnerung einen Streich. Ich brauche lange, um wieder klar sehen zu können.“

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Vorletzter Sonntag 2016 - Pirna-Sonnenstein

Liebe Gemeinde,

Wir wissen, daß die ganze Schöpfung bis jetzt noch stöhnt und in Wehen liegt. - Der Vorletzte Sonntag des Kirchenjahres, zugleich der Volkstrauertag - versucht einen ganz weiten Blick auf unsere Welt zu nehmen. Und dieser ganz weite Blick ist kein pessimistischer, negativer sondern ein Blick der Hoffnung. Dieser Blick ist ein vergleichender Blick. Vergleich das ist so eine Sache: Jemand, dem es schlecht geht zu sagen: anderen geht es schlechter – das ist kein Trost. Paulus vergleicht uns auch nicht mit einem anderen, sondern er vergleicht uns heute mit uns morgen.

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Drittletzer Sonntag 2016 - Eröffnung der Friedensdekade - Liebethal

Liebe Gemeinde,

Kriegsspuren – so ist die Friedensdekade in diesem Jahr überschrieben. Beim ersten Hinsehen hier in Mitteleuropa, in Deutschland finden wir nicht viele Kriegsspuren – weil wir die Welt so kennen, wie wir sie eben kennen. Seit über 70 Jahren haben wir in Mitteleuropa Frieden und der kalte Krieg, der dann zwischen zwei bis zu den Zähnen bewaffneten Blocksystemen auszubrechen drohte, ist Gott sei Dank nie ausgebrochen. Dank der vielen friedensengagierten Menschen, Dank der Umstände, die zur Friedlichen Revolution von 1989/90 führten.

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23. Sonntag nach Trinitatis 2016 Copitz, Graupa

Liebe Gemeinde,
unsere Welt und das Leben sind und bleiben spannend. Im Predigtabschnitt der letzten Woche klang
alles so super und positiv: Paulus schwärmt von seiner Lieblingsgemeinde in Philippi, wo alle ein
Herz und eine Seele sind. Sie unterstützen sich gegenseitig. Sie unterstützen auch Paulus, der sich
im Gefängnis befindet. Sie halten zusammen gegen eine ihnen eher ablehnend begegnende Gesellschaft.
Sie beten für einander. Sie leben einmütig und einträchtig beieinander – gesinnt wie Christus,
der den Weg nach unten wählte, damit Gott ihn erhöhen kann. Aber jetzt, als Paulus die Gemeinde
für die nächste Zeit ermutigen will, da muß er ein paar Einschränkungen machen. Heißt das
jetzt: Willkommen in der Realität! Nein, so ernüchternd ist es nicht. Aber Paulus merkt einfach
deutlich an: In der Nachfolge als Christus-Nachfolge liegen die Gegensätze nahe beieinander.

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22. Sonntag nach Trinitatis 2016 - Kirchweih Graupa

Liebe Gemeinde,

Ich danke meinem Gott jedes Mal, wenn ich an euch denke; immer, wenn ich für euch alle bete, tue ich es mit Freude. – mit einem frohen, dankbaren Grundton beginnt der Brief an die Gemeinde in Philippi. Paulus ist dankbar für diese Gemeinde. Philippi – das ist so etwas wie seine Lieblingsgemeinde. Während es zu und mit anderen Gemeinden z.B. in Korinth auch einmal Spannungen gab, gibt es an dieser Stelle einfach nur viel Grund zur Freude. Wir dürfen sozusagen in einem fremden Freundschaftsbrief mitlesen.

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21. Sonntag nach Trinitatis 2016 Copitz, Liebethal

Liebe Gemeinde,

Unsere Welt wird immer komplizierter. Alles hängt mit allem zusammen. Die Bank, deren Zusammenbruch eine Wirtschaftskrise auslöst, macht ihre Geschäfte über ein paar Ecken vielleicht sogar mit mir, der ich nur ein bisschen Geld für meine Altersvorsorge anlegen wollte. Der Krieg irgendwo in einer staubigen Wüste hängt auch damit zusammen, dass ich die Freiheit haben möchte, mit meinem Auto überall hinzufahren und dafür das Benzin brauche, das aus dem Öl aus der staubigen Wüste gemacht wird. Der Hunger in anderen Teilen der Welt ist auch eine Folge der dauerhaften Preissenkungen bei den Lebensmittel-Discountern.

Das Böse, das mal aussieht wie das Gute. Das Böse, das verwirrt, verleumdet, verwirft, was sicher war. Das Böse, das in Unordnung bringt, so dass nicht mehr klar ist: was ist böse, was ist gut. Ein  Diabolus, ein Durcheinanderwerfer war da am Werk...

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Jazz-Gottesdienst zum Liebthaler GrundTon 2016

Liebe Gemeinde,

„Wer spärlich sät, wird nur wenig ernten. Aber wer mit vollen Händen sät, auf den wartet eine reiche Ernte.“ – Mit einer Bauernregel beginnt unser Predigtabschnitt. Bauernregeln fassen die Erfahrungen vieler Generationen zusammen, die diese mit der Natur, mit Wind und Wetter und den Gesetzen des Wachstums gemacht haben. Gutes Saatgut, zur rechten Zeit ausgebracht, garantiert eine reichliche Ernte und genügend Nahrungsmittel – so unterstellt es das Sprichwort. – So eine Bauernregel ist griffig und trifft im Großen und Ganzen zu. Aber für heute brauchen wir mehr als eine Bauernregel.

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Familiengottesdienst zum Erntedankfest Graupa 2016

Liebe Gemeinde,

Ganz am Anfang haben wir miteinander das Lied „Wir pflügen und wir streuen“ gesungen.
An einer Stelle heißt es in dem Lied: „Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.“
Um unsere Hände soll es heute zum Erntedankfest in diesem Gottesdienst gehen. Zum
Erntedankfest danken wir Gott nicht nur für das tägliche Brot. Wir danken ihm auch für alle
anderen guten Gaben, die er uns geschenkt hat. Wir danken Gott für alle guten Gaben, die wir
mit unseren Händen entgegennehmen, die durch unsere Hände gehen. Und das ist viel mehr
als nur Essen und Trinken. Unsere Hände können uns daran erinnern, wofür wir alles danken
können. Manches davon kann man gar nicht so direkt sehen.

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16. Sonntag nach Trinitaits 2016 - Liebethal, Copitz

Liebe Gemeinde,

manche Ermutigung brauchen wir immer wieder. Sie ziehen sich durch unser Leben und sie ziehen sich auch durch die Bibel. „Fürchte dich nicht“ 365 mal kommt dieser Zuspruch in der Bibel vor – für jeden Tag einmal. Auch die Menschen der Bibel brauchen Ermutigung: Abraham als er in eine neues Land aufbricht, Hagar als sie als verstoßene Ehefrau mit ihrem Sohn in der Wüste ums Überleben kämpft, das Volks Israel in vielen Prophetenworten, Maria hört ihn als ihr die Geburt Jesu angekündigt wird. Die Hirten auf dem Feld und die Frauen am Grab werden so ermutigt. Und am Ende der Bibel in der Offenbarung heißt es: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.

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15. Sonntag nach Trinitatis 2016 - Gemeindefest - DAZ-Geburtstag

Liebe Gemeinde!
„Erzählen vom Leben, was im Leben zählt“- Erzählen ist etwas unerhört Wichtiges in unserem Leben. Denn über Erzählungen nehme ich die Wichtigsten Dinge meines Lebens, die Basics – neudeutsch auf. Stellen Sie sich einmal die Zeit ohne Computer, ohne Fernsehen, vielleicht sogar ohne Bücher vor. Die Zeit, in der die Erzväter des jüdischen und christlichen Glaubens Abraham, Isaak und Jakob lebten. Sie lebten als Halbnomaden mit ihren Herden und Familie und waren immer unterwegs...Wie wird in einer solchen Gesellschaft Wissen weitergegeben? Durch Erzählen. Die Geschichten werden erzählt, immer und immer wieder. So prägen sie sich ein. So werden sie zur eigenen Geschichte. Die Nomaden sitzen also abends am Feuer oder im Zelt und erzählen ihre Geschichten Abend für Abend, Wort für Wort.

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14. Sonntag nach Trinitatis - Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese - 35 Jahre Posaunenchor Graupa

Liebe Gemeinde!

Herzlich willkommen! Wir sind wieder einmal in Bonnewitz auf Gnaucks Wiese. Schön, dass auch in diesem Jahr die Kirchgemeinden Dresden-Hosterwitz und Graupa-Liebethal diesen Gottesdienst miteinander feiern! Herzlichen Dank den beiden Posaunenchören aus Hosterwitz und Graupa-Liebethal, die gemeinsam auf diesen Gottesdienst hin geprobt und gearbeitet haben und uns schon musikalisch begrüßt haben mit „Nun danket alle Gott“  von Johann  Pachelbel. Herzlich willkommen auch an Pfarrerin Birkner-Kettenacker! Schön, dass es heute geklappt hat, dass Sie bei diesem Gottesdienst auf der Bonnewitzer Wiese dabei sein können und die Predigt dieses Gottesdienstes halten werden. Herzlich willkommen Ihnen allen aus nah und fern!

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13. Sonntag nach Trinitatis 2106 Familiengottesdienst zum Schulbeginn mit Taufen in Liebethal

21.08.2016

Ja, liebe Kinder, in jedem von euch steckt ein Geheimnis, das sich im Laufe eures Lebens entfaltet.

Und wir alle sind ganz gespannt darauf, was einmal aus euch werden wird: ob ihr gut lesen oder gut rechnen könnt, ob ihr kleine Künstler seid oder große Sportler. Ich bin sicher, dass in jeder und jedem von euch ein Geheimnis steckt.

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12. nach Trinitatis 2016 - Gottesdienst zum Ortsfest Graupa

Liebe Gemeinde,

Die Feste soll man feiern, wie sie fallen. Und warum nicht ein 666.Geburtstag eines Ortes. Feiern heißt doch: das Leben schätzen mit allem was dazugehört. Ein Fest, eine Feier stärkt die Gemeinschaft, läßt uns entdecken, wie schön das Leben ist rund um uns, zusammen mit den Menschen, die mit uns leben, eingebettet in eine generationenumgreifende Geschichte und eine wunderbare Schöpfung. Die Sicht auf Zahlen ist sehr verschieden.

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11. Sonntag nach Trinitatis 2016 Pirna St. Marien

Liebe Gemeinde,

Plötzlich ein anderer Mensch werden – wie wäre das? In den Medien gibt es solche Geschichten: Ein Patient bekommt ein fremdes Herz implantiert und überlegt, ob er jetzt andere Züge in seiner Persönlichkeit entdeckt. Ein Prominenter stellt sein Leben um, treibt z.B. Sport, verändert seine Ernährung usw. Ein junger Mensch schließt sich einer extremen Gruppierung an und bricht mit seinem bisherigen Leben – Das alles sind eher die Ausnahmen.

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10. Sonntag nach Trinitatis 2016 Copitz, Liebethal

Liebe Gemeinde,

manchmal ist es sehr schwer, die Wahrheit oder zumindest die Wahrheit für sich selbst zu finden. Ganz schnell sind wir dabei bei dem großen Schlagwort Toleranz, das von tragen, ertragen kommt. Das heißt: Das anders sein des anderen zu tragen, zu ertragen ist kein Kinderspiel, sondern das kann an die Grundsubstanz unseres Lebens gehen. Paulus liefert uns dafür ein Beispiel. Er ringt mit sich selbst: Was ist denn nun mit dem Volk  Gottes, zu dem er selbst gehört? Warum kann es in dem Juden Jesus nicht den Messias sehen? Gilt diesem Volk noch die Zusage Gottes? Im Römerbrief arbeitet er sich an dieser Frage ab und insbesondere in den Kapiteln 9 bis 11.

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9. Sonntag nach Trinitatis 2016 Pirna St.Marien

Liebe Gemeinde!

„Das hat mich völlig aus der Fassung gebracht!" - so sagen wir manchmal. So sagen wir bei einem unerwarteten Ereignis (einem Unfall, einem Todesfall). So sagen wir, wenn uns jemand in unverschämter Weise kommt und wir gar nicht in der Lage sind, zu reagieren. So sagen wir, wenn die Werte, von denen unser Leben eingefaßt ist, durcheinander geraten.

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5.Sonntag nach Trinitatis 2016 Graupa

Liebe Gemeinde,
es gibt Momente, in denen wir unsere Gefühls- und Gedankenlage nur schwer auf einen Nenner bekommen. An diesem Sonntag haben in Sachsen und einigen anderen Ländern die Sommerferien begonnen, andere freuen sich darauf: Sommer, Leichtigkeit, Badesee und Urlaub in der Nähe, in der Ferne oder in Balkonien. Und auf der anderen Seite machen uns schwerwiegende politische, ja weltpolitische Entwicklungen Sorgen. Am vergangenen Freitag hat eine Mehrheit von 51,9 % der britischen Bürger dafür gestimmt, das Großbritannien die Europäische Union verläßt, was noch nicht abzuschätzende Wirkungen für Politik, Wirtschaft und Kultur diesseits und jenseits des Ärmelkanals haben wird. In einer solchen Situation wünscht man sich eine überquellende Schale von Weisheit und Vernunft, die Gott über Bürger, Politiker, Meinungsverfechter und Rechthaber ausschütten möge, damit alle Beteiligten erst einmal innehalten, einander zuhören und mit Weisheit, Verstand und Augenmaß ihr Gespräch fortsetzen. Kurz gesagt: Gott, wirf Hirn vom Himmel!

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Johannisandacht 2016 - Liebethal

Liebe Gemeinde!

Am Johannistag steht jemand im Mittelpunkt, der selber nie Mittelpunkt stehen wollte: Johannes der Täufer. Er war ja nur der Vorläufer von dem, auf den es wirklich ankommt.  Das ist wie bei der Tour de France oder der Sachsen-Tour.  Da kommen erst ein Haufen Autos und Motorräder, eine Menge Polizei und was weiß ich. Wer will, der konnte man schon mal Probe winken.  Aber die kamen nur, um zu schauen, dass der Weg frei ist und um alles vorzubereiten für die eigentlichen Teilnehmer der Tour.  Das, was da vorneweg kam, waren nur die Vorläufer bzw. Vorfahrer, und der Applaus war entsprechend mäßig bzw. kam gar nicht.  Die Hauptsache waren die Radsportler.  

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4.Sonntag nach Trinitatis Ökumenischer Gottesdienst zum Stadtfest

Ach in meinem Herzen ist eine solche Sehnsucht, dass es mir wirklich besser geht.“ sagt sich Peter Munk, der Kohlenmunk-Peter. „alle anderen sind viel angesehener, diejenigen, die einen guten Job haben: die Glasmänner, die Uhrmacher, die Flözer und selbst die Musikanten.“ Drei Leute bewundert er besonders: Den dicken Ezechiel, weil er so ungeheuer reich war, den langen Schlurker, ein kühner Kerl, der sich nichts bieten läßt und den Tanzbodenkönig, weil der so toll tanzt und so weltgewandt ist. Seine drei „Helden“ haben zwar gewaltige Fehler, weil ihnen andere Menschen und ihr Leid völlig egal sind. Aber das sieht Peter nicht, noch nicht. An seinem eigenen Leben sieht er nichts Gutes.

Ja, liebe Gemeinde, auch in unseren Herzen regt sich so manche Sehnsucht.

Hier gibt es ein Video vom Ökumenischen Stadtfestgottesdienst Pirna 2016

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1. Sonntag nach Trinitatis 2016 Copitz - Liebethal

29.05.2016

Liebe Gemeinde!

Gott ist die Liebe – dieser Satz hat im Umfeld von Kirche nicht gerade einen hohen Überraschungsfaktor. Und wenn vom „lieben Gott“ geredet wird, dann holt mancher schon tief Luft oder bekommt gar richtigen Zorn. Ist denn Gott nur lieb und muß er das sein?
Über Liebe wird schrecklich viel Triviales und Banales gesagt. Es ist ein geschundenes und vernutztes Wort, das sich in keiner Weise gegen seine Verkitschung und Vermarktung wehren kann, dem eine Abstinenz gut tun würde.

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Konfirmation 2016 Graupa

22.05.2016

Liebe Festgemeinde,
liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
„Der tut ihnen nichts, der will nur spielen!“ so sagen Hundebesitzer gegenüber ängstlichen Passanten. „Die tun ihnen nichts, die wollen nur spielen!“ – Trifft das auch auf Christen zu? Christen sind harmlos? –
Sind Christen harmlos? – Überhaupt nicht, wenn wir sehen, das Menschen aus dem Glauben heraus in Bewegung gesetzt haben, dann ist das Gegenteil klar: Jesus, der Begründer unseres Glaubens war nicht harmlos und die ihm nachfolgen auch nicht, sie haben immer wieder für Veränderung gesorgt.

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Konfirmandenabendmahl 2016 Liebethal

21.05.2016

Liebe Gemeinde,
Wenn in einer jüdischen Gemeinde das Passahmahl gefeiert wird, dann fragt das jüngste Familienmitglied eine Reihe von vorgeschriebenen Fragen:
„Wodurch unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
In allen anderen Nächten können wir Gesäuertes und Ungesäuertes essen, in dieser Nacht nur Gesäuertes
„Wodurch unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
In an allen anderen Nichten essen wie beliebige Kräuter, in dieser Nacht nur Bitterkräuter
„Wodurch unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
In an allen anderen Nächten essen wir frei sitzend oder hingelehnt, in dieser Nacht nur links angelegt.
Das Familienoberhaupt gibt auf diese Fragen Antworten, die mit der Entstehung des Passahmahls, mit der Geschichte vom Auszug aus Ägypten zusammenhängen.

Genauso fragen wir uns als Christen - zum Beispiel in der letzten Stunde des Konfirmandenunterrichts was unterscheidet dieses Brot beim Abendmahl von allen anderen Brot? Was unterscheidet den Wein oder Traubensaft beim Abendmahl von allen anderen Getränken?

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Familiengottesdienst Pfingsten 2016 Graupa

15.05.2016

Liebe Gemeinde,
heute zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche geht um die Taube. Sie ist für die Kirche, die Gemeinde ziemlich wichtig. Vielleicht finden Sie gar nicht so viel an einer Taube. Aber die Taube begegnet uns an vielen Stellen: in Märchen, Geschichten, in der Kunst, im Alltag natürlich und auch in der Bibel. Warum die Taube eine wichtiges Zeichen ist am Geburtstag der Kirche - dazu wollen wir heute einiges entdecken.

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Exaudi 2016 St.Marien, Zuschendorf

07.05.2016

Liebe Gemeinde,
dieser Bibelabschnitt ist ein Gebet und ein Lob Gottes angesichts seines Geheimnisses. Es ist ein stiller Text. Es sind Worte und eine Stimmung darin, die uns nach unserm Inneren fragen, nach unserem inneren Menschen. Um diesem Text näher zukommen, brauchte man eine Zeit des Schweigens, des Nachdenkens, leise, meditative Musik. Ich bin sehr dankbar für diesen Bibeltext obwohl er mir anfangs Schwierigkeiten, Probleme bereitet hat. Wir werden gefragt nach unserem inneren Menschen und das kommt manchmal in so einem Moment, wo gerade viel äußerer, äußerliche Dinge einen in Anspruch nehmen. Und plötzlich heißt es: Halt, komm zur Ruhe, komm zur Mitte! Was gibt dir Halt in deinem Leben? Worüber könntest du jubeln? Worüber kannst du Staunen? Was hält dich in jeder Lebenslage? Gibt es ein Geheimnis?

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Himmelfahrt 2016 Liebethal

05.05.2016

Liebe Gemeinde,
Was steht ihr da und seht gen Himmel? Der heutige Feiertag stellt und schon vor einige Fragen – das sagen mit einem etwas vorwurfsvollen Ton zwei engelsgleiche Gestalten zu den Männern aus Galiläa, zu den Jüngern Jesu. Die Bilder, die uns Lukas durch seine Erzählung vor Augen malt und die in der Kunstgeschichte dann in verschiedenster Weise aufgenommen wurden, bringe für uns schon einige Fragen mit sich, wenn es um dieses Fest Christi Himmelfahrt geht.
Was feiern wir zu Himmelfahrt?

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Rogate 2016 Graupa Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

01.05.2016

Liebe Gemeinde,
unsere Welt wird immer bunter, nicht nur im Blick auf Warenwelt, Mode oder Internet, sondern auch wenn es um die Vorstellungen zu unserem Leben geht. Wir leben in Europa, aber unsere Vorstellungs- und Gedankenwelt ist von Überzeugungen aus fast allen Kontinenten geprägt. Unsere Kultur und Lebensweise ist von der Gedankenwelt des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt – keine Frage. Aber darin finden sich auch Einflüsse aus ganz anderen Kulturkreisen.
Das ist kein Grund zur Ängstlichkeit, wie er uns von denjenigen vorgeführt wird, die gern das christliche Abendland für sich reklamieren, aber davon oftmals herzlich wenig wissen. Wenn wir gerade in den letzten Jahren öfter Menschen begegnen, die aus einem ganz anderen kulturellen und auch religiösen Zusammenhang kommen, dann ist es umso mehr Grund, nach den eigenen Wurzeln im Leben und im Glauben zu fragen.

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Kantate 2016 - Pirna St.Marien, Zuschendorf

24.04.2016

Liebe Gemeinde!
Kantate - "Singt" - so heißt dieser Sonntag. Das Singen gehört zu unseren Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. Die Kirchen sind bald die einzigen Orte, in denen heute noch öffentlich gesungen wird. Das Singen gehört, so könnte man sagen, zu den Grundäußerungen des Christseins und hat wie das Gebet einen speziellen Ort im Kirchenjahr zugewiesen bekommen: den Sonntag Kantate: Singt. Mit dieser Aufforderung beginnt der Wochenpsalm: „Cantate Domino canticum novum"- Singt dem Herrn ein neues Lied. (Psalm 98,1).

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Misericordias Domini 2016 - Liebethal, Copitz

10.04.2016

Liebe Gemeinde,
Über unser ganzes Leben hinweg haben wir Wegbegleiter. Manche sind einfach da: Eltern, Geschwister. Andere Wegbegleiter suchen wir uns. Die Zahl der Wegbegleiter wechselt. Von unserer Kindheit an nimmt die Zahl der Wegbegleiter zu. Zu Eltern und Geschwistern kommen die Kinder aus dem Kindergarten, der Schule, Freunde, Lehrer usw. Irgendwann kommt der Lebenspartner dazu oder die eigene Familie. Im mittleren Lebensalter sind Wegbegleiter vielleicht vor allem als Korrektiv, wichtiger Gesprächspartner. Im Alter geht die Zahl der Wegbegleiter wieder ein Stück zurück. Gleichaltrige sind nicht mehr da, die Kraft, um eine große Zahl von Kontakten zu halten, nimmt ab. Wir haben Wegbegleiter, die einfach da sind und solche, die wir uns suchen und für Christen kommt eines hinzu: Ein wichtiger Wegbegleiter ist Gott selbst, der seit unserer Taufe Ja zu uns gesagt hat und Jesus Christus, in dem uns Gott nahe, menschlich begegnet ist. Wir gehören zu ihm. Er ist für uns da. Er begleitet und schützt uns.

Familiengottesdienst Graupa - Quasimodogeniti

03.04.2016

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,
Wir begrüßen Sie herzlich zu diesem Familiengottesdienst. Ganz besonders freuen wir uns über die Kinder, die zu ihrer Tauferinnerung gekommen sind. Damit sind wir schon beim Thema dieses Gottesdienstes:
Im Mittelpunkt steht die Taufe. Die Taufe von Jesus und unsere eigene Taufe. Wir wollen uns daran erinnern und alle sind eingeladen, daran Anteil zu nehmen.

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Ostersonntag 2016 Liebethal

27.03.2016

Liebe Gemeinde,
Ein ausgepustetes Ei ist immer ein besonderes Ei. Es ist innen hohl – leer. Es erfordert eine gewisse Kunstfertigkeit, es herzustellen. Das ausgepustete Ei erinnert uns vor allem an das Grab, das Maria und Maria Magdalena aufsuchen: Das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr darin zu finden.
Das ausgepustete Ei ist innen auch leer. Es ist im besonderen Maße ein Symbol für das leere Grab. Ein Ei im Allgemeinen, aber ein ausgepustetes Ei im Besonderen, ist sehr zerbrechlich. Schon ein leichter Zusammenstoß mit etwas Hartem kann die Schale zerspringen oder zerbrechen lassen. Das erinnert uns an die Zerbrechlichkeit von Leben überhaupt.

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Osternacht 2016 Graupa

27.03.2016

Liebe Gemeinde,
um den frühen Christen nahezubringen, was es mit der Auferstehung auf sich hat, braucht Paulus das Bild vom Weizenkorn: Schaut her: Ihr legt ein Weizenkorn in den Schoß der Erde und dort stirbt es. Aber es vergeht nicht, sondern es bringt viel Frucht. So verhält es sich auch mit der Auferstehung Jesu. Er ist am Kreuz gestorben. Sein Leichnam wurde tief in die Erde gelegt. Doch ist aus seinem Tod neues Leben erwachsen. Und bringt Frucht hundertfältig, tausendfältig.
Ob den Korinthern diese Argumente genügt haben?

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Osterblasen 2016 Graupa

26.03.2016

Liedfolge und Texte des Ephoralen Osterblasens auf dem Graupaer Friedhof

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Karfreitag 2016 - Graupa Kreuzandacht

25.03.2016

Liebe Gemeinde,
Mit Jesus den Kreuzweg gehen heißt nicht nur, sein Leiden und Sterben zu betrachten, sondern auch seine Wege, die er im Leben ging, bis sie ihn in den Tod führten. Wieviele Wege muss ein Mensch gehen, bevor er seinen letzten geht und zu seiner wahren Bestimmung findet? Wieviele seiner Wege sind Kreuzwege, nicht nur weil sie durch zahlreiche Kreuzungen im Leben führen, sondern auch, weil sie ihn an ein Kreuz bringen, an dem er hilflos ausgestreckt ist, sich nicht mehr bewegen kann – körperlich oder auch seelisch? Wieviele Wege sind nötig, um etwas zu bewegen, um Veränderungen zu schaffen, um den Himmel auch auf der Erde aufgehen zu lassen? Gehen wir unsere Wege mit Jesus Christus, der uns gerufen hat, ihm nachzufolgen. Wie verschlungen sie auch sein mögen, welche Umwege, Irrwege Abwege wir auch gehen, welche Ausweglosigkeiten wir erleben müssen: Am Ende werden wir erkennen, dass doch unser Weg in seinen mündet.

Predigt-2016-03-25_Kreuzandacht.pdf

Karfreitag 2016 Abendmahlsgottesdienst Liebethal

25.03.2016

Liebe Gemeinde!
Das ist einer der bekannten und großen Karfreitagstexte unserer Kirche. Die christliche Botschaft ist knapp zusammengefasst:„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Jahrhundertelang war hier für jeden Christen in Europa oder auf der ganzen Welt klar, wovon Paulus hier redet: Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz alle Sünde der Welt durchgestrichen und für jeden, der darauf vertraut den Zugang zu Gott geschaffen. Das hat Jesus Christus stellvertretend für uns getan : Versöhnung.

Predigt-2016-03-25.pdf

Gründonnerstag 2016 Tischabendmahl

24.03.2016

Liebe Gemeinde,
Heute erinnern wir uns an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngerinnen und Jüngern. Und mit unserer Erinnerung und der Feier des Abendmahles verwurzeln wir uns noch tiefer in der Geschichte des Volkes Israel, von der aus Gottes Geschichte mit den Menschen fast vier Jahrtausende umspannt.
So wie wir uns an jenen letzten Abend Jesu mit den Seinen erinnern, denken Juden seit jeher an jenen besonderen Abend, bevor das Volk Israel aus Ägypten auszog. Und wie am letzten Abend Jesu kommt in der Erinnerung alles zusammen: das Gefühl der Gefährdung, das Vertrauen auf Gottes Mitgehen und das Erlebnis stärkender Gemeinschaft.

Predigt-2016-03-24.pdf

Palmarum 2016 Copitz, Graupa

20.03.2016

Aufstieg oder Abstieg, oben oder unten, Hopp oder Topp darum geht es öfter in unserem Leben. Das beginnt schon gleich nach der Geburt. Junge Eltern wollen das Beste für ihr neugeborenes Kind, damit es sich glücklich und zufrieden entwickeln kann, damit es die besten Entwicklungschancen bekommt. Also haben Sie sich kundig gemacht über die richtige Lager- oder Tragetechnik, die richtige Ernährung, die beste Erziehung, den entsprechenden Platz bei Tagesmutter oder in der Kita mit dem richtigen Konzept. Und dann geht dieser Weg weiter: Die richtige Schule finden, die richtige weiterführende Schule finden. Alles daran setzten, das das eigene Kind seinen Fähigkeiten entsprechend umfassend gefördert wird – schulisch und außerschulisch: Sport, Musikschule, Freizeitangebote und gegebenenfalls auch Nachhilfestunden.

Predigt-2016-03-20.pdf

Sonntag Judika 2016 Kirchgemeindehaus Pirna - Zuschendorf

13.03.2016

Liebe Gemeinde,
in der Passionszeit wechseln die Bilder, die uns vor Augen gestellt werden. Aber alle diese Bilder haben einen ernsten Grundton. Der vergangene Sonntag Lätare - Freut euch mit Jerusalem – ließ ein Stück Vorfreude auf Ostern anklingen. Das Motto der Evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne Enge“ lädt uns ein, Verzicht als Befreiung von Zwängen, von Enge zu entdecken. Aber heute am Sonntag Judika „Gott, schaffe mir Recht!“ Psalm 43,1“ wechselt der Blick zu Jesus im Bild des Leidens, des Gehorsams und des Dienens. Von Bitten, Flehen, Tränen und lautem Schreien ist da die Rede. Chorsänger, die in diesen Wochen die Choräle der Matthäus- oder Johannespassion proben und damit auch für sich selbst meditieren, haben die Bilder eines tiefste Tiefen durchleidenden und zugleich eines von Gewißheit getragenen Christus vor Augen, der seinen Kreuzweg geht

Predigt-2016-03-13.pdf

Sonntag Lätare 2016 Kantatengottesdienst Graupa

06.03.2016

Liebe Gemeinde,
einen dichten, von persönlicher Erfahrung durchtränkten Bibeltext haben wir vorhin als Epistellesung gehört. Paulus spricht von Trost. Zehnmal taucht dieses Wort in den wenigen Versen auf. Paulus wendet es hin und her nach verschiedenen Richtungen. Er wiederholt das Wort wie in einer Arie. Es geht um ihn selbst, um die anderen und um Gott. Paulus buchstabiert den Trost durch. Gelobt sei Gott, der uns tröstet in aller unserer Trübsal.

Predigt-2016-03-06.pdf

Sonntag Okuli - Abschluss der Bibelwoche

28.02.2016

Liebe Gemeinde,
noch einmal nimmt der Prophet einen Blick in die Zukunft vor. Und in diesem Fall ist es auch Sacharja selbst und nicht einer seiner Schüler, denn das, was er anzusagen hat, das liegt für ihn und seine Zuhörer wirklich noch in der Zukunft. In den verschiedenen Visionen und Zukunftsansagen war von der Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft, vom Bau des Tempels, vom Wohnen Gottes in seinem Volk schon die Rede. Die Rückkehr des Volkes Israels oder zumindest weiter Teile seines Volkes hat Sacharja noch erlebt, aber die Einweihung des Tempels wohl nicht mehr, denn sie befindet sich für ihn noch in der Zukunft.

Predigt-2016-02-28.pdf

Sonntag Reminiscere 2016 Graupa - Copitz

21.02.2016

Liebe Gemeinde!
Beim ersten Lesen des Predigttextes hatte ich das empfinden: Ja, das ist alles richtig. Das bestimmt die Mitte unseres Glaubens, und gerade unseres reformatorischen Glaubens. Wir haben Frieden mit Gott durch den Glauben. Wir stehen in der Gnade. Gottes Geist in unsere Herzen ausgegossen.
Beim zweiten Lesen fiel mir auf: Was heißt das „Frieden mit Gott“ für Menschen, denen nicht nur der Frieden mit Gott, sondern Gott selbst abhanden gekommen ist. Freilich begegne ich hier im Gottesdienst Menschen, denen Gott etwas bedeutet, denen Gott wichtig ist. Aber ist nicht trotzdem das einfache Nachsprechen biblisch vollmundiger Sätze in der Gefahr, Dinge nachzusprechen, die wir gar nicht mehr im Inneren nachvollziehen?

Predigt-2016-02-21.pdf

Sonntag Sexagesimä 2016 - St.Marien, Zuschendorf

31.01.2016

Liebe Gemeinde!
Auf der Suche nach Weisheit: Ich bin öfter in Altersheimen unterwegs, zum Gottesdienst, zu Besuchen. Ich schaue da in viele Gesichter: müde, verschlossene Gesichter, die scheinbar in eine Welt blicken, die ich nicht kenne. Zufriedene Gesichter, auch wache Gesichter. Und manchmal sind die Augen auch geschlossen. Ist da jemand in einer anderen Welt? Gerade dann, wenn ich denke: Das ist hier alles vergebens und du hast die falsche Predigt mit, Dinge, die hier niemand ansprechen, gerade dann werde ich überrascht. „Danke für die Predigt. Das tut immer so gut.“ „Kommen Sie gut nach Hause.“ In manchen dieser Gesichter ist viel mehr Weisheit als derjenige in Worten von sich gibt. Von den Bewohnern der Altersheime habe ich schon manches gelernt: Nimm dich und dein Lebenswerk nicht so wichtig! Nach uns kommen weiter Generationen. Freu dich an den kleinen Dingen! Den Weg, den du mit dem Rolltaor doch noch geschafft hast, den Menschen, der sich deinen Namen gemerkt hat, den Sonnenschein draußen!

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Sonntag Septuagesimä 2106 - Graupa

24.01.2016

Liebe Gemeinde!
Wenn ich Sonntagsmorgens zum Gottesdienst fahre, dann sind nicht sehr viele Leute unterwegs: Die Sozialstationen versorgen ihre Patienten, ein paar früher Ausflügler und Sportler, die zu einem Wettkampf müssen. Großraumlimousinen oder Kleinbusse mit Fußballern, Handballern, Kletterfreunden, Wintersportlern oder Schwimmern usw. Sie opfern den freien Sonntag und noch ein ganze Stück mehr Zeit, um ihrer Passion nachzugehen.
Gesund zu bleiben, für den eigenen Körper etwas zu tun und außerdem noch ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das ist heute für viele Menschen wichtig. Die Zahl der Fitness-Studio-Besucher ist sicher höher als die der Gottesdienstbesucher. Im Hintergrund geht es dabei auch um viel Geld. Aber das ist noch einmal ein zweites Thema.
Ein Gedanke zieht aber heute wieder ein: Körper und Seele, Außen und Innen gehören zusammen, sind nicht zu trennen.

Predigt-2016-01-24.pdf

1. Sonntag nach Epiphanias - Empfang der Sternsinger

10.01.2016

Liebe Kinder, liebe Gemeinde!
Auf dem Plakat der Sternsingeraktion steht das Wort Respekt ganz groß neben den beiden Kindern. Was ist eigentlich eine „Respektsperson“? Wir meinen damit normalerweise Menschen, die ein bestimmtes Amt oder einen Beruf ausüben, dem wir mit Respekt begegnen, zum Beispiel Po-lizisten oder Lehrer – oder unsere Bundeskanzlerin. Ich vermute, niemand von Ihnen oder von euch würde auf die Idee kommen, Kinder als „Respektspersonen“ zu bezeichnen … Warum eigentlich nicht? Warum sollen Kinder keine Respektspersonen sein? Respekt! – Die Heiligen Drei Könige haben es uns vorgemacht: Sie sind vor dem kleinen Kind in der Krippe auf die Knie gefallen, einem Baby haben sie, die „großen Männer“, ihren ganzen Respekt gezollt. Weil sie Gott selbst in diesem kleinen Kind erkannten.

Predigt-2016-01-10.pdf

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2.Sonntag nach dem Christfest 2016

03.01.2016

Liebe Gemeinde,
Weihnachten ist vorbei. Silvester auch. Der ganz normale Alltag hat uns ab morgen wieder. Wir stehen in einem neuen Jahr und versuchen jetzt immer die Jahreszahl 2016 zu schreiben. Was wird das für ein Jahr werden? Gehen wir optimistisch, verhalten-optimistisch oder gar pessimistisch dieses neue Jahr an? Die allgemeine Stimmung in Deutschland ist eher etwas verhalten. Sicher: die Wirtschaft läuft gut. Die Deutschen sind fleißig. Die Ölpreise niedrig. Die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit 24 Jahren nicht. Man rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 bis 2 %. Die Furcht vor Terroranschlägen und die Frage, ob und wie Deutschland die Flüchtlingsfrage und deren Integration bewältigt, trübt die Stimmung etwas ein. Und schließlich ist in den letzten reichlich zwei Jahrzehnten der Wohlstand fortlaufend gewachsen, so daß auch die Angst vor Wohlstandsverlust und sozialem Abstieg eine größere Rolle spielt. Also: Mit welcher Stimmung mit welcher Botschaft gehen wir dieses neue Jahr an?

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Altjahresabend 2015, Liebethal, Graupa

31.12.2015

Liebe Gemeinde!
Der Silvesterabend, wenn wir ihn zusammen in einer Kirche feiern, bringt eine eigenartige Stimmung zutage. Rückblick und Ausblick und die verstrichene und verstreichende Zeit sind selten so deutlich zu spüren. Die letzten Wochen des Jahres sind die Zeit der Rückblicke und Jahreszusammenfassungen in allen Fernsehprogrammen, in den Zeitungen, in den Medien. Welche Ereignisse haben uns bewegt? Welche Menschen waren in den Schlagzeilen? Welche Probleme haben und nicht losgelassen? Wofür sind wir besonders dankbar?

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Festgottesdienst 2.Christtag Liebthal 2015

26.12.2015

Liebe Gemeinde,
Was wäre ein Weihnachtsgottesdienst ohne das Lied „O du fröhliche"? Es würde Vielen etwas fehlen, wenn dieses Lied nicht erklingen würde. In unseren Gottesdiensten wird es allein dreimal gesungen. Vor einigen Jahren oder Jahrzehnten gab es da erbitterte Diskussionen: „O du fröhliche „ und „Stille Nacht“ das wären so ziemlich die schlimmsten, seichtesten, abgesungensten Lieder, die mit Kitsch, Kommerz und Kaufhaus zu tun haben, aber eben keine Glaubenslieder sind. Da gab es manche Bemühungen, diese Lieder aus den Gottesdienst ganz zu verbannen.

Die Weihnachtsfreude bei Swing, Latin, Reggae und Samba spüren kann man bei diesem
Festgottesdienst der besonderen Art. Dafür wurden die Weihnachtschoräle entsprechend bearbeitet und so mischen sich bekannte Melodien mit „fremden“ Rhythmen. Das lässt die Weihnachtsfreude musikalisch erst richtig lebendig werden.

Es musizieren:
Margret Hönisch – Gesang
Volker Sippel – Gitarre, Saxophon
Christian Helm – Piano
Ulrich Hofmann – Bass
Armin Groß – Schlagzeug

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Festgottesdienst 1.Christtag Graupa 2015

25.12.2015

Liebe Gemeinde,
Weihnachten ist eine großartige Zeit zum Reden und Erzählen. In diesen Tagen, an denen die Uhren etwas langsamer lauen, in denen alle und alles etwas ruhiger läuft, ist einmal mehr Zeit, zum Reden und Erzählen. Reden und Erzählen ist etwas anders, als der Informationsfluss der Medien, mit dem wir zugeströmt, zugestreamt werden. Dieser Informationsfluss ergießt sich weiter in die Kanäle der Fernsehsender und in die Datenleitungen der Netze, auch wenn auf der anderen Seite keine oder keiner mehr richtig zuhört, zuschaut oder liest.
Das Besondere beim Erzählen ist,...

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Christnacht Graupa 2015

24.12.2015

Liebe Gemeinde,
in seinem Roman »Der Tod und ich, wir zwei« beschreibt Arnold Stadler,
wie in einem eleganten deutschen Seniorenheim, einem Wohnstift, Weihnachten gefeiert werden soll.
Da das Haus »weltanschaulich neutral« ist, d.h. also keine Kapelle hat, (dafür aber eine Filiale einer großen deutschen Bank)
kann man sich nicht auf ein gemeinsames Weihnachtslied verständigen.
Nicht einmal „Leise rieselt der Schnee“ ist möglich, da ja bekanntlich in der dritten Strophe das „Christkind“ auftaucht.
Schließlich einigt man sich auf „O, Tannenbaum“. Das ist weltanschaulich neutral und allgemein bekannt,
also können es alle mitsingen. Punkt und ohne Kommentar.

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Christvesper III Graupa 2015

24.12.2015

Liebe Gemeinde,
Zu Weihnachten hat die Post Hochkonjunktur. Niemals sonst im Jahr werden so viele Briefe geschrieben, verschickt und gelesen. Manche Post kommt schon vor dem Fest und manche punktgenau am Christfest selbst. Buntes, Glänzendes ist dabei und eine handgeschriebener Brief mit einer schon etwas zittrigen Schrift. Die Krankenkasse, Bank und Versicherung wünschen gesunde und geruhsame Tage und wir ahnen schon die geschäftliche Absicht die dahinter steht. Aber besonders freuen wir uns über Briefe, die Persönliches enthalten: Gedanken, Geschichten aus dem zuende gehenden Jahr. Trauriges und Erfreuliches übermittelt uns der Briefschreiber und wir lesen Worte, die uns sagen: Ich denk an Dich, ich mag dich, ich hab dich lieb, du bist mir wichtig.

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Christvesper II Graupa 2015

24.12.2015

Liebe Christvespergemeinde,
am Heiligabend, zu Weihnachten soll alles möglichst harmonisch verlaufen. Kein Stress, keine un-liebsamen Störungen, keine unbequemen Fragen. Wir wissen, was wir wollen.
Auch Josef hatte sich alles so schön gedacht: Seine Arbeit, bei der das Geschäft brummt, ein paar Kinder mit seiner jungen Frau Maria, ein Häuschen in Nazareth, nichts Extravagantes – ein ganz normales und ruhiges Leben. Aber dann bekommt die heile Welt Risse: Als er erfährt, wie die anderen sich über seine Maria Gedanken machen, die Frauen auf dem Markt, die Männer, die er für seine Freunde hält.

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Christvesper I Graupa 2015

24.12.2015

Liebe Kinder, liebe Erwachsene,
liebe Gemeinde,
die Maria in unserem Krippenspiel sagt es ganz deutlich: sie kann nicht mehr und sie will auch nicht mehr.
Sicher ging es der Mutter Jesu genauso oder zumindest ähnlich.
Dieser Weg von Nazareth nach Bethlehem war einfach sehr schwer für eine Frau, die kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht.
Welche Erwartungen wird sie gehabt haben? Ob sie sich auch so schnell mit dem Stall als Lager für die Nacht der Geburt abgefunden hat wie Josef und Maria hier in unserem Spiel?

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Christvesper Liebethal 2015

24.12.2015

Liebe Gemeinde heute am Heilig Abend in Liebethal,
Wir war´n dabei! Und kehr´n zurück
- mit Wissen von dem Menschensohn,
den Gott uns schickt von seinem Thron,
zu bau´n ein Himmelreich auf Erden
wir werden alle glücklich werden…

Der Schluss des Krippenspiel klingt ein bißchen wie im Märchen: und sie lebten glücklich bis an ihr Ende! Aber die Weihnachtsgeschichte, so wie sie Lukas erzählt und so wie ihr, die Krippenspieler, sie uns vor Augen geführt habt, ist eben kein Märchen. Eins hat sie mit dem Märchen gemeinsam: Sie geht gut aus!

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Christvesper 23.12.2015 Diakonisches Altenzentrum Graupa

23.12.2015

Liebe Christvespergemeinde hier im Diakonischen Altenzentrum,
Weihnachten lebt von der Wiederholung. Auch unsere Christvespern werden nicht von Jahr zu Jahr auf den Kopf gestellt. Das Krippenspiel ist freilich jedes Jahr ein anderes. Der Gottesdienst am Heilig Abend ist auch nicht zum Überraschungsangriff geeignet. An Heilig Abend treten wir in eine Erinnerungslandschaft hinein. Jahre und Jahrzehnte werden wieder aufgerufen oder spielen in der Atmosphäre dieses Abends eine Rolle - in der Musik, in den bekannten Worten, die Wiederkehren. In alle den Bewegungen und Veränderungen, die uns das ganze Jahr beschäftigen, soll dieser Abend der Fels in der Brandung sein.

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4. Advent 2015 Liebethal

20.12.2015

Liebe Gemeinde,
Alle Jahre wieder Freude. Weihnachtsfreude breitet sich über das ganze Land aus. Man mag darüber streiten, wie ehrlich und wahrhaftig sie gemeint ist und wer von denen, die mitmachen noch wissen, worum es geht. Aber erst mal gibt es in dieser Zeit eine besondere Wärme und Fröhlichkeit. Auch das Bewusstsein, dass jemand oder etwas vor der Türe steht, der die Freude weiter steigern wird. Und sogar die Bereitschaft, „Güte“ zu zeigen oder anderen eine Freude zu machen – etwa, indem für Menschen in Not gespendet wird – wächst. Man wendet sich anderen zu – zum Beispiel, indem Geschichten vorgelesen oder erzählt werden. Geschichten, in denen die besondere Freude dieser Zeit zum Ausdruck kommt. Dietrich Mendt (1926-2006, Pfarrer, Studentenpfarrer und Oberlandeskirchenrat für Gemeindeaufbau unserer Landeskirche) erzählt, wie es zur Erfindung der Weihnachtsfreude kam:

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3. Advent - Graupa 2015 Gottesdienst mit Vokalensemble

13.12.2015

Liebe Gemeinde,
zählen sie noch oder warten Sie schon? Erst eins, dann zwei, dann drei … oder mit dem Adventskalender: dreizehn von vierundzwanzig., also noch elf Tage bis Weihnachten. Was löst diese Taktung bei Ihnen aus? Gespannte Vorfreude, „wann ist es endlich so weit?“ oder leichte Panik, weil die Vorbereitungen, die bis dahin erledigt sein sollen, noch nicht weit genug gediehen sind? Und wie stehen wir am Ende da, nach all den Vorbereitungen? Hat der Heilige Abend noch dieses besondere Leuchten und ein besonderes Geheimnis?

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2. Advent Liebethal 2015

06.12.2015

Liebe Gemeinde,
an einem Adventssonntag erhoffe ich mir in einem Gottesdienst ein Wort, das mir hilft, mich, meine Welt, die Zeit besser zu verstehen und dort, wo es möglich ist, sie positiv zu beeinflussen. An einem Adventssonntag erhoffe ich mir aber auch ein Wort, das auf die Zeit und wie wir mit ihr umgehen, ein neues Licht wirft. Advent heißt bekanntlich Ankunft. Gleich viermal wird dieses Thema in unserem Gottesdiensten variiert. Am 1.Advent steht die Ankunft Jesu im Mittelpunkt, am 2.Advent die Wiederkunft Jesu, am 3.Advent Johannes der Vorläufer Jesu, am 4.Advent die nahende Freude.Ankunft heißt: Der, auf den da gewartet wird, ist noch nicht da.

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1. Advent Familiengottesdienst Graupa 2015

29.11.2015

Ohren auf!
Liebe Gemeinde,
ein Mensch, der es gut mit mir meinte, hat mir diese kleinen Ohrenstöpsel geschenkt (zeigen). Wir befanden uns auf einer Zugfahrt. Das Abteil war voller Menschen. Er ging mit einer Tüte – voll mit diesen kleinen Stöpseln – von Person zu Person und bot jedem ein Paar an. Als er zu mir kam, habe ich zuerst darüber gelächelt. Dann hab ich mich darauf eingelassen und mir überlegt, dass mir diese Dinger vielleicht nützlich sein könnten. Also nahm ich auch ein Paar.

Predigt-2015-11-29.pdf