In der Februar-Sitzung wurde nach den Berichten aus den Gemeinden ein 1. Nachtrag zum Haushaltsplan 2026 beschlossen, der durch die Abgabe von Religionsunterricht von Mitarbeitern des Kirchgemeindebund Oberelbe Pirna an den Kirchgemeindebund Nördliche Sächsische Schweiz sowie die Erweiterung von Beschäftigungsmöglichkeiten auf den Friedhöfen Graupa-Liebethal bedingt war. In der März-Sitzung wurden im Rückblick auf den Impulstag „Kirche, die weitergeht“ von Superintendentin Lammert Eckpunkte zur Zukunftsperspektive der Landeskirche und der Kirchenbezirke benannt, die zur Entwicklung von einer schwindenden Volkskirche zur Beteiligungskirche gehören. Auch in den kommenden Jahren wird auf den Kirchgemeindebund und die Kirchgemeinden ein großes Maß an Veränderung zukommen.
Es werden Überlegungen aufgegriffen, die schon vor Jahren einmal bestanden im Blick auf eine gemeinsame Website aller Kirchgemeinden um Kirchgemeindebund und einen gemeinsamen Gemeindebrief. Die Vorgehensweise und Architektur sind noch unklar. Vorbild könnte die Lösung des Kirchspiels Dresden-Süd sein.
Die Kollekte der gemeinsamen Bibelwoche 2026 soll der Gruppe "Combatants for Peace" zukommen. Diese Gruppe besteht überwiegend aus israelischen und palästinensischen ehemaligen Kämpfern in diesem Konflikt, die die Waffen niedergelegt haben und sich gemeinsam für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts einsetzen.
Das Regionalkirchenamt hat eine Empfehlung erteilt, alle Friedhöfe in die Trägerschaft des Kirchgemeindebundes zu übernehmen und ein einheitliches Friedhofsprogramm zu verwenden. Es wird weiterhin separate Friefdhofs-Haushalte, entsprechend der Grablager geben und auch die Rücklagen der einzelnen Friedhöfe bleiben erhalten.
Es werden Informationen zu Personalangelegenheiten gegeben und als Termin für die Pfarramts- und Leitungsübergabe der 20.5.2026 festgelegt. Die Termine der Vorstandssitzungen sind: 21.04. Struppen, 19.05. Graupa, 16.06. Copitz, 18.08. Stürza (Parrhaus), 15.09. Eschdorf, 27.10. Sonnenstein,17.11. Liebethal.
In der April-Sitzung wird nach den Berichten aus den Gemeinden das Thema einer gemeinsamen Website und eines gemeinsamen Gemeindebriefes fortgesetzt. Die Verantwortlichkeiten sind noch nicht restlos geklärt.
Das Rahmenschutzkonzept des Kirchgemeindebundes zum Schutz vor sexualisierter und aller anderen Formen von Gewalt steht kurz vor seinem Abschluss (58 Seiten). Die Gemeinden werden sich aber fortlaufend mit dieser Thematik beschäftigen müssen, damit es zum Standard unseres Gemeindelebens wird. Der nächste Schritt ist die Schulung aller ehrenamtlicher Mitarbeiter, die in unserem Kirchgemeindebund Umgang, mit Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen haben bzw. in besonderer Verantwortung oder Vorbildfunktion (z.B. Kirchenvorstand) stehen. Die nächsten Schulungstermine für ehrenamtliche Mitarbeiter sind am 28.05.26 um 18:30 Uhr in Lohmen, 23.06.26 um 18:00 Uhr im Gemeindezentrum Sonnenstein.
Die Kirchgemeinden Dittersbach-Eschdorf und Lohmen lassen wie alle anderen Kirchgemeinden im Kirchgemeindebund ab dem Jahr 2026 das Kirchgeld durch die Kassenverwaltung Pirna bearbeiten, wodurch Entlastungen der Verwaltungsmitarbeiter vor Ort entstehen.
Es werden verschiedene Personalangelegenheiten besprochen. Frau Karoline Schleicher bewirbt sich im Zusammenhang mit ihrer berufsbegleitenden Ausbildung zur Gemeindepädagogin in Moritzburg um eine Praktikumsstelle auf der freien Gemeindepädagogenstelle in Pirna und zugleich um die Stelle als Gemeindekoordinatorin für Graupa-Liebethal. Dazu wird ein Bewerbungsgespräch vereinbart. Der Kirchgemeindebund stimmt dem Antrag von Pfarrer Nitzsche zu, nach dem Ende seiner Dienstzeit übergangsweise maximal ein Jahr im Pfarrhaus Graupa wohnen zu bleiben, bis der Umzug in seinen Alterswohnsitz möglich ist.
Pfarrer Burkhard Nitzsche
Seit dem 1.1.2021 besteht der Ev.-Luth. Kirchgemeindebund Oberlebe Pirna, zu dem sich die Ev.-Luth. Kirchgemeinden Pirna, Dittersbach-Eschdorf, Pirna-Sonnenstein-Struppen, Graupa-Liebethal und die Philippuskirchgemeinde Lohmen zusammengeschlossen haben. Die einzelnen fünf Kirchgemeinden bleiben nach wie vor bestehen, aber sie befinden sich in einem Prozess des Zusammenwachsens bei dem gemeinsame Aufgaben gemeinsam vorgenommen werden.



