Jahreslosung 2022

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Joh. 6, 37

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Gedanken zum Monatsspruch Oktober 2022

Monatsspruch_Oktober_2022

Gott kommt zu seinem Ziel

In den Sommermonaten konnte mancher in der Ferne oder in der Nähe sich an der Schönheit der Schöpfung freuen: am Meer, in den Bergen, an Orten der Kultur und auch in der eigenen Heimat. Zurückgekehrt mit vielen Eindrücken holt uns der Alltag ein und schnell stellt sich die Frage: Was wird dieses Jahr noch alles bringen angesichts von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Klima-Wandel und steigenden Kosten in fast allen Lebensbereichen. Man mag schon gar nicht mehr in die Zeitung schauen.

Der Monatsspruch für den Oktober kommt aus der Offenbarung des Johannes, aus einer Zeit, in der Christen mancher Verfolgung ausgesetzt waren, um ihr Leben fürchten mussten und manche Botschaft nur versteckt aussprechen konnten. Der  Autor Johannes sitzt auf der Insel Patmos im Gefängnis und versucht von dort aus seine Mitchristen zu stärken und zu ermutigen. Denn bald schon breche die Endzeit an, in der Christus wiederkommen und siegen werde über seine Gegner. In schillernden Farben schildert Johannes seine Visionen von diesem Kampf und dem, was danach kommen wird.

Die Sache mit der Endzeit kann von mir aus noch warten. Aber es ist gut zu wissen: Gott hat die Geschicke seiner Welt nicht aus den Händen gegeben. Gott regiert und kommt trotz aller Katastrophen zu seinem Ziel. Das hat die Menschen damals in ihrer Ohnmacht getröstet: Bald kommt der, der diese Welt nach  Gottes Willen gestaltet. Er wird unter euch wohnen, wird euch die Tränen abwischen und euren Schmerz stillen.

Der Bibeltext „Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker“ ist ein himmlisches Loblied von Christen, die von Gott gerettet worden sind. In diesem Loblied ist von Gottes Allmacht die Rede! Sie schränkt unsere menschlichen Allmachts-Fantasien wohltuend ein. Sie erdet uns. Nein, wir haben das Leben und die Schöpfung trotz aller technischen Möglichkeiten nicht im Griff. Aber wir können uns Gott anvertrauen und mit all unserer Kraft dafür sorgen, dass es menschlich in unserer Welt zugeht, dass unsere Schöpfung geschützt und erhalten wird für uns kommende Generationen. Bange machen gilt da nicht und den modernen Rattenfängern in allen Schattierungen brauchen wir schon gar nicht unser Gehör schenken. Sie haben keine Lösungen, sondern säen nur Zweitracht und Unruhe. Der Glaube der Christen gibt da Klarheit und Halt: Diese Welt kommt aus der Hand Gottes, der sie uns anvertraut hat, damit wir geschwisterlich und solidarisch mit ihr, mit allen ihren Geschöpfen und unseren Nächsten umgehen. Bange machen gilt nicht, sondern jeden Tags aus Neue vertrauen auf Gott, der diese Welt wunderbar geschaffen hat.

Der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann hat einmal gesagt:
 „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will:
Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

                                                                 Pfarrer Burkhard Nitzsche

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