Rückblick 2026
Am Freitag, dem 02.10.2026 war TWORNA, eine Folkband zwischen Pop und Weltmusik zu erleben.
TWORNA ist der slawische Name des Dorfes Quohren in dem Caterina Other und Frieder Zimmermann leben und das Trio gegründet haben. Der Name Tworna beruft sich auf Dvorane, die Göttin der Schaffenden.
Durch experimentierfreudige Arrangements und mit überraschungsvoller Dynamik spannt Tworna einen verheissungsvollen Bogen vom traditionellem Liedgut des 13. bis 19.Jahrhunderts hin zu zeitgenössischer Pop- und Weltmusik. An mancher Stelle liesse sich meinen Paul Gerhardt und Pj Harvey hätten sich zur Improvisation unter einer Dorflinde getroffen.
Das Trio bedient sich dabei eines im wahrsten Sinne des Wortes vielsaitigen Instrumentariums: Schwedische Nyckelharpa, Waldzither, Gitarre und Fretless Bass. Ein weiteres Markenzeichen der Band ist Jessica Jäckels expressiver Gesang, ergänzt, reihum gespielt von Rahmentrommel, Cajon, Waldteufel und anderen Perkussionsinstrumenten.
Für ihr Debütalbum »Tworna« erhielt das Trio im März 2021 den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik «. https://tworna.jimdofree.com/
Am Samstag, dem 03.10.2026 konnte man CARACOU, Jansons et jazz à la manouche in der Liebethaler Kirche erleben.
Die fünf Musiker aus Dresden entführten die Gäste mit ihren Klängen in eine Welt der Swingmusik und des französischen Chansons. Sie erzählten von Pariser Vierteln, New Yorker Eindrücken, Nächten in der Wüste, neuer und vergehender Liebe - von Dingen, die jeder schon selbst erlebt hat, Lebensgefühlen, in denen man sich sofort wiederfinden kann oder auch mal einem neuen Blick auf die Welt. Der zeitlose Rhythmus des Jazz Manouche ging über die Ohren ins Herz – und in die Füße. Leidenschaft und Spielfreude machten den Abend mit Caracou zu einem authentischen Erlebnis. Das Repertoire der Band reicht von den Stücken großer Künstler vergangener Tage wie Django Reinhardt, Peggy Lee, Duke Ellington über Gypsy-Jazz-Adaptionen genrefremder Stücke (z.B. von Cindy Lauper) bis hin zu eigenen Titeln. Die Musiker verstanden es bei aller Virtuosität, das Publikum immer mitzunehmen und teilhaben zu lassen. Die wohldosierte Mischung aus einfühlsamen Arrangements und improvisativer Freiheit schaffte es, das Publikum zu fesseln und für einen Moment die Zeit vergessen zu lassen. https://www.caracou.com/
Am Sonntag, dem 04.10.2026 gestaltete das Weltmusikensemble der Musikschule Sächsische Schweiz e.V. wieder ganz wunderbar musikalisch den Gottesdienst unter der Leitung von Frau Doris Hoffmann-Barthels.